Tagesarchiv für 21. Mai 2013

RTelenovela

Kampfkater in Not

Dienstag, den 21. Mai 2013
Tags: , ,

Irgendwann musste es ja mal passieren. Vor gut zwei Wochen war nachts großes Katzengeschrei und Gepolter zu hören. Kampfkater Bernd ist bisher nie zu feige gewesen, sich andern Katzen oder was weiß ich für Viechern zu stellen. Aber diesmal muss der Kampf sehr viel heftiger ausgefallen sein, und Bernd hat ihn scheinbar verloren.

Zwei Tage lang ließ sich der Kater nicht blicken, dann kam er plötzlich langsam, ganz langsam angehumpelt. Fressen wollte er kaum was, er verkroch sich. Was er hatte, ließ sich zunächst nicht feststellen.
Erst nach einigen Tagen hatte er durch Lecken und Beißen die riesige Wunde im Schenkel freigelegt.
Wurde er angeschossen? War’s ein Biss von einem Waschbär? Oder ein Fuchs, der hin und wieder sein Unwesen treibt?
Das sah jedenfalls alles andere als gut aus. Eine provisorische Behandlung hat wenig gebracht, also musste er zum Tierarzt.

Dort stellte die Ärztin ein recht hohes Fieber fest. Die Wunde musste genäht werden, alles schien erstmal überstanden.
Tatsächlich machte Bernd den Eindruck, dass er sich langsam erholt, er fraß wieder, er lief ab und zu raus. Doch dann der Schock: Irgendwann legte er eine zweite riesige Wunde frei. Bernd musste sofort erneut zum Tierarzt. Dort entschloss man sich zur OP. Die Wunde musste erneut behandelt werden, der Bereich wurde aufgeschnitten, gesäubert, genäht.
Und wenn die Wunde nicht heilt, dann… wird’s bitter. Die Tierärztin sprach aus, was kein Tierbesitzer hören möchte.

Es bricht mir das Herz, wenn ich den Kater nun sehe. Einer seiner Hinterläufe ist ohne Fell, er sieht total unförmig aus. Die Naht ist riesig. Ab und zu humpelt er, setzt sich nur mit Mühe hin. Er maunzt, wenn er raus will, was er aber nicht darf.
Aber er kämpft. Er frisst wieder, geht aufs Katzenklo und macht einen munteren Eindruck. Hoffen wir mal das Beste…

Hits: 115

RT im Kino

Star Trek: Into Darkness

Dienstag, den 21. Mai 2013

(1) -> 23.5.2009

Manche Dinge kehren immer wieder zurück. In der klassischen “Star Trek”-Reihe hatten es Kirk, Spock und Co. 1982 mit dem Zorn des Khan zu tun. 31 Jahre später, wieder im zweiten Teil, diesmal der neuen “Star Trek”-Filmreihe, bekommt es die Crew erneut mit Khan zu tun.

Die Crew der Enterprise wird nach Hause beordert. Dort bekommt James Kirk (Chris Pine) erstmal ordentlichen Ärger, weil er seine Crew und das Raumschiff in große Gefahr gebracht hat.
Aber das ist bald Pillepalle. Der Terror erreicht die Sternenflotte und dessen weltliche Zentrale. Die Erde wird in eine tiefe Krise gestürzt, es droht ein Krieg mit den Klingonen. Kirk soll mit der “Enterprise” an den Rand der „neutralen Zone“ fliegen und von dort aus Kronos beschießen – und damit den Attentäter, der sich dort befindet. Doch Kirk hat einen anderen Plan: Er holt den Attentäter an Bord. Es ist Khan (Benedict Cumberbatch), und so einfach will er es der Enterprise-Crew dann doch nicht machen.

Auch der zweite neue “Star Trek”-Film ist allerbeste Unterhaltung. Es gibt erneute, herrliche Wortgefechte zwischen Kirk, Spock (Zachary Quinto) und Pille (Karl Urban), sie bringen viele komödiantische Momente in den Film. Auch der schrullige Mechaniker Scotty (Simon Pegg) sorgt für Lacher. Aber dann wird es auch immer wieder extrem spannend, wenn sich die Crew in gefährliche Situationen bringt.
Die Story ist zwar recht simpel, am Ende gibt’s die eine oder andere Länge, aber das kann den insgesamt guten Gesamteindruck nicht trüben, es muss ja auch nicht immer kompliziert sein.

Star Trek: Into Darkness
USA 2013, Regie: J.J. Abrams
Paramount, 133 Minuten, ab 12
8/10

Hits: 392