Tagesarchiv für 7. März 2013

ORA aktuell

Runge-Gymnasium: Arbeiten am Sportplatz gehen weiter

Donnerstag, den 7. März 2013
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Die Arbeiten am künftigen Sportplatz des neuen Oranienburger Runge-Gymnasiums gehen nun doch weiter. Das berichtet die Märkische Allgemeine am Donnerstag.
Nach Ostern können, die 100-Meter-Bahn, die Kugelstoßanlage, Kleinspielfelder und Weitsprunganlage genutzt werden.
Nach der Insolvenz des zuständigen Bauunternehmers entschloss sich der Landkreis Oberhavel, die Arbeiten provisorisch fortzusetzen.

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aRTikel

Erst Abi in Oranienburg, nun verliebt in Mexiko

Donnerstag, den 7. März 2013
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Josua Wendt (20) kümmert sich für ein Jahr um arme Kinder

MAZ Oranienburg, 7.3.2013

Anfangs musste sich der Oranienburger mit den Kindern oft mit Körpersprache verständigen. Sie haben ihn auch oft verbessert.

ORANIENBURG
Das mit dem Spanischsprechen läuft schon sehr gut. Ohne diese Sprache wäre Josua Wendt in Mexiko auch ziemlich aufgeschmissen. Der 20-jährige Oranienburger arbeitet noch bis Mitte August in San Cristóbal de las Casas im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, ganz im Süden des Landes.
„Ich arbeite in einem Kinderprojekt in einem armen Stadtviertel“, erzählt er. Das Projekt nennt sich Syjak, eine Art Hort, in den die Kinder nach der Schule kommen können. Sie kriegen etwas zu essen und werden beschäftigt. Josua ist der Leiter der ältesten Kinder. „Ich gebeNachhilfe und bringe ihnen das Rechnen und Schreiben bei“, erzählt er. „Außerdem organisiere ich Besuche in Museen.“

Vergangenen Sommer hatte Josua Wendt im Oranienburger Runge-Gymnasium sein Abi in der Tasche. Die Zeit zwischen Schule und Uni wollte er sinnvoll nutzen. „Nach längerem Suchen bin ich auf das Welthaus Bielefeld gestoßen, das neben sozialen Projekten in Bielefeld und ganz Deutschland auch Freiwillige ins Ausland versendet“, erzählt er. Das Welthaus übernimmt 75 Prozent der Kosten, den Rest muss der 20-Jährige durch einen Förderkreis aufbringen. Der besteht aus Freunden, Bekannten, ehemaligen Lehrern und Ärzten. Ein Gefühl der Freude und Dankbarkeit erfülle ihn deshalb.

Am Anfang war alles neu für ihn. „Nicht zu vergleichen mit meinem halbjährigen USA-Austausch“, sagt Josua. „Auf Arbeit musste ich mich erst einmal an den Tagesablauf gewöhnen und meine Tätigkeit definieren.“ Zwei Monate dauerte es, bis er sagen konnte: Ich bin angekommen.
Um sich mit den Kindern zu verständigen, war anfangs noch viel Körpersprache gefragt. „Und mit ständigem Verbessern haben sie mir auch sehr weitergeholfen.“ Er schätzt sehr, dass es in seinem Projekt um Werte wie Respekt, Ehrlichkeit und Gemeinschaft geht.

Ganz allein ist er in San Cristóbal de las Casas nicht. „Es gibt noch andere Freiwillige aus Deutschland, mit denen ich ab und zu Zeit verbringe“, erzählt Josua. Dennoch vermisst er natürlich seine Lieben daheim. Und die Dusche, ohne 20 Minuten vorher den Gasboiler einschalten und warten zu müssen. Oder mal einen Döner. Und die S-Bahn. Und ganz klar: „Mein Bett.“
Aber er mag auch viele Dinge in Mexiko. „Ich habe mich verliebt in dieses Land“, sagt er. Vor allem in die Hilfsbereitschaft und Offenheit der Leute. Er besucht einen täglichen Salsakurs, geht auch mal ein Bier trinken oder ins Fitnessstudio. Störend seien jedoch der miese Umgang mit der Umwelt, Wahlmanipulationen und fehlende Pressefreiheit.
In Deutschland will er ab Herbst eventuell ein Politikstudium beginnen.

Josua Wendt bloggt auf josselmexiko.blogspot.mx

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RTelenovela

Vodafone will nur mein Bestes (2)

Donnerstag, den 7. März 2013
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(1) -> 17.1.2013

Es ist gerade mal anderthalb Monate her, dass mich die freundlichen Leute von Vodafone belästigt haben. Und obwohl ich denen damals mitgeteilt habe, dass ich von ihrem Angebot nicht begeistert bin – und obwohl ich erst 2012 einen erweiterten Vertrag abgeschlossen habe -, fühlten sie sich bemüßigt, mich noch einmal zweimal dreimal viermal anzurufen.

Schon vergangene Woche in Lissabon hatte ich eine Handynummer auf meinem Display zu stehen, die ich nicht kannte. Ich rief nicht zurück.
Am Sonntag das gleiche Spiel. Ich war gerade auf dem Flughafen in Schönefeld. Eine mir unbekannte Nummer, ich drückte sie weg.

Montag. Diesmal ging ich ran. Der Mann am anderen Ende der funkverbdinung konnte gerade noch sagen, dass er von Vodafone ist, als ich wortlos ihn wortlos wieder wegdrückte.
Dienstag. Ein Herr von Vodafone fragte mich, ob ich Zeit für ihn hätte. Hatte ich nicht, jedenfalls nicht für ihn. Ich sagte ihm, dass ich keine weiteren Anrufe wünsche.
Dienstag. Gut drei Stunden später. Wieder klingelt es, wieder dieselbe Handynummer. Wieder jemand von Vodafone. Ich frage den Mann nicht mehr ganz so höflich, ob er mich eventuell verarschen wolle. Ich teile ihm mit, dass ich erst Stunden zuvor “nein” gesagt habe. Ich beende das Gespräch schnell.

Ich habe mir immer vorgenommen, bei einer solchen Gelegenheit nachzufragen, ob ich meinen Vertrag auch ganz kündigen kann.
Es wird Zeit. Es ist ätzend. Also: Vodafone-Leute, wollt ihr nicht doch noch mal anrufen? Ich habe da auch mal ein Anliegen.

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ORA aktuell

Stromausfall: Bagger trifft 15.000-Volt-Kabel

Donnerstag, den 7. März 2013

In Teilen Oranienburgs gab es am Dienstagvormittag einen Stromausfall. Betroffen waren etwa 2000 Haushalte, von denen die ersten nach 20 Minuten wieder ans Netz gingen, die letzten im Lindenring wieder nach einer Stunde. In anderen Teilen der Stadt fiel der Strom nur für eine Sekunde aus.

Schuld ist ein Bagger, der bei der Bombensuche in der Lehnitzstraße ein 15.000-Volt-Kabeltraf und einen Kurzschluss verursachte.
Schon am Freitag der vergangenen Woche gab es in der Stadt einen kurzen Stromaussetzer.

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RTZapper

20 Jahre RTL II – Die Zukunft ist jetzt

Donnerstag, den 7. März 2013
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MI 06.03.2013 | 20.15 Uhr | RTL II

Ist dir das auch schon mal passiert? Da schmeißt du eine richtig geile Party, und es kommen ausschließlich peinliche Leute, die man eigentlich so schnell wie möglich wieder loswerden will.
RTL II ist das genauso passiert. Ich befürchte aber: RTL II hat all diese peinlichen Leute alle eingeladen. Am Mittwochabend lief dort die Party unter dem Motto “20 Jahre RTL II – Die Zukunft ist jetzt”, und die Macher nutzten die Show, um dem deutschen Fernsehvolk zu zeigen, wie toll beschissen doch der Sender geworden ist.

An vergangene Zeiten wollte man lieber nicht wirklich erinnern, vielleicht hätte da der eine oder andere festgestellt, dass das damalige RTL 2 ja auch durchaus gutes Programm hatte.
Stattdessen ist der Saal voller Prolls. Die Billigserie “Berlin Tag & Nacht” wird als Highlight deklariert, es laufen noch mal die, ähm, schönsten Ausschnitte aus “Frauentausch” mit den blödesten Weibern und ekligsten Idioten.

Jochen Bendel darf noch mal “Ruck zuck” spielen. Warum er so tut, als ob seine Sendung 2500-mal bei RTL II lief, obwohl die meisten davon in Wirklichkeit bei Tele 5 und tm 3 zu sehen waren, weiß sicherlich auch nur er. Am Mittwoch traten dort die Asis aus “Berlin Tag & Nacht” gehen die Kochprofis an. Letztere gewannen. Eine der Berlin-Tussis dachte anstatt ans Lösungswort lieber an “Orgasmus”, “Sex” und sonstige ihrer Lieblingstätigkeiten: Da ist wohl der IQ unter der Bemessungsgrenze

RTL II, das ist inzwischen der Abschaum des deutschen Fernsehens, eine Mischung unerträgliche Mischung aus Möchtegern-Stars, Zuhältern, Prolls, Grölaffen und dummen Schnallen. Von “Traumfrau gesucht” über “Die Wollnys” bis zu den Sex-Reportagen.
1993 hieß der Senderclaim “RTL 2 macht einfach Spaß” – heute müsste er lauten “RTL II macht den Magen frei”.

Dass Sonja Zietlow einen solchen Müll moderiert hat, ist erstaunlich. Ob sie das freiwillig gemacht hat, weiß sicherlich nur sie. Ob sie sich danach erst mal ordentlich waschen musste, auch.

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RTelenovela

Sperrmüllbasar

Donnerstag, den 7. März 2013
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Der Flohmarkt in der Oranienburger Pasteurstraße war nirgendwo angekündigt, trotzdem ist er erstaunlich gut angenommen worden. Offenbar funktioniert der Buschfunk.
In wirklichkeit war der Flohmarkt eine Sperrmüllaktion. Wir hatten die Postkarte von der Awu schon gut zwei Wochen bei uns rumzuliegen, und Montagnachmittag kam der ganze Kram, der weg musste raus, auf die Straße. Ein Bettgestell, uralte Schränke, ein kaputter Wäschekorb. Nichts, was noch zu gebrauchen ist. Dachten wir.

Das Zeug lag nur wenige Minuten auf der Straße, schon ging es los. Ein Passant. Dann stoppte ein Auto mit polnischem Kennzeichen, und das Studieren des Sperrmüllhaufens begann. Der Absatz war erstaunlich gut. Sogar der alte Wäschekorb fand einen Abnehmer, einen älteren Herren, ebenfalls aus Polen. Irgendwo scheinen sie sich abzusprechen. Auf die Anmerkung, dass der Korb doch schon kaputt sei, meinte er, dass es doch noch okay sei.

Als der Awu-Wagen dann anrollte, war der Sperrmüllhaufen nur noch zu einem guten Viertel existent, der Rest fand neue Abnehmer.
Schon mal zu vormerken: Der nächste Sperrmüllbasar findet in etwa 20 Jahren statt. Oder in 30. Mal sehen. Ihr werdet’s sowieso merken.

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