Tagesarchiv für 26. Februar 2013

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Oscar 2013

Dienstag, den 26. Februar 2013
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SO 24.02.2013 | 2.30 Uhr (Mo.) | ProSieben

Die Nacht der Ösis! Das kleine Österreich sahnte bei den Oscars 2013 in der Nacht zum Montag ordentlich ab. Christoph Waltz bekam den Oscar als bester Nebendarsteller in “Django Unchained”, Michael Haneke den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film: “Liebe”. Dafür hat sich doch das lange Aufbleiben schon mal gelohnt!

Aber auch sonst: Der Oscar 2013 war wirklich kurzweilig! Die Macher der Show haben haben sich den schnarchigen Jahrgang 2012 zu Herzen genommen und Seth MacFarlane (“Family Guy”) als neuen Moderator engagiert. Er witzeltze sich durch die ersten Minuten, sang einen Song darüber, welche Schauspielerinnen schon ihre Titten im Film gezeigt haben (“We saw your Boobs!”) und ließ sich von William Shatner zeigen, wie man eine gute Show moderiert.

Auch gab es wieder mehr Showeinlagen und mit der Oscar-Verkündung des besten Films “Argo” durch Michelle Obama noch eine handfeste politische Ansage.

Und während man sich bei ProSieben vor der eigentlichen Show noch große Mühe gegeben hat, die Werbepausen mit Informationen zu füllen, spulte man in den Oscar-Breaks immer und immer wieder die gleichen Filmtrailer ab. Wer plant so etwas? Und wann wird er/sie gefeuert?

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RT im Kino

Argo

Dienstag, den 26. Februar 2013

Schock in Teheran. Am 4. November 1979 wird die US-Botschaft im Iran von militantischen Studenten gestürmt. 52 Mitarbeiter werden als Geiseln genommen. Sechs konnten fliehen – sie kommen beim Botschafter von Kanada unter. Dort sind sie jedoch nun gefangen, denn aus dem Land kommen sie nicht.
CIA-Agent Tony Mendez (Ben Affleck) hat jedoch einen Plan, wie er die sechs befreien kann. Irrwitzig: Er gibt sich als Filmemacher aus, der im Iran Szenen für seinen Film “Argo” drehen will. Während er nach Teheran reist, laufen die Vorbereitungen in den USA.

Für seinen Film “Argo” hat Hauptdarsteller, Regisseur und Produzent Ben Affleck den Oscar bekommen. Ob zurecht ist natürlich Geschmackssache, auch die anderen Nominierten hatten sicherlich ihre Berechtigung.
Hier kommt natürlich die politische Brisanz hinzu. Und: Die Geschichte ist wahr. 1997 gab der US-Geheimdienst die entsprechenden Akten frei. Affleck macht aus der Farce einen sehr spannenden Thriller. Die Aktion, die sechs Leute vom kadaischen Botschafter ins Swiss-Air-Flugzeug zu schaffen, wird mehr und mehr zu einem harten Wettlauf mit der Zeit. Es sind extrem nervenzehrende Augenblicke, die der Film bietet. Und absurd, aber anders ging es wohl nicht…

Argo
USA 2012, Regie: Ben Affleck
Warner, 120 Minuten, ab 12
8/10

(Kinostart bereits im November 2012, ab März 2013 auf DVD)

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