Tagesarchiv für 17. Februar 2013

RT liest

Jesko Friedrich, Dennis Kaupp: Ich bin zu viele – Die 23 irren Leben des Johannes Schlüter

Sonntag, den 17. Februar 2013
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Schon seit Jahren können wir an den Leiden eines gewissen Johannes Schlüter teilhaben. Ständig muss er in die Rollen anderer Menschen schlüpfen. Es ist ein tragisches Schicksal, und es ist gar kein Wunder, dass er zur Psychologin und dort seine 23 verschiedenen Leben ausbreiten muss.

Für den Leser ist das natürlich alles andere als tragisch. Johannes Schlüter ist eine der Figuren aus dem NDR-Satiremagazin “extra 3”. Dort und nun auch im Buch erleben wir ihn als vertrottelten Nazi und als Linksautonomen. Er arbeitet für die CDU ebenso wie für die SPD, die Grünen oder die FDP. Er ist ein Autonomer, er arbeitet bei der Deutschen Bahn und bei der Bundeswehr.
Herausgekommen sind recht lustige Texte, die ihren Ursprung meist auch in der “extra 3”-Sendung haben. Im Fernsehen wirkt die Situationskomik allerdings besser, einige Kapitel im Buch sind nur mäßig lustig.
Sehr gut funktioniert der Humor jedoch u.a. in den Kapiteln über die Bahn oder über die Nazis. Da sind herzliche Lacher garantiert!

Jesko Friedrich, Dennis Kaupp: Ich bin zu viele – Die 23 irren Leben des Johannes Schlüter
ro ro ro, 282 Seiten
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RTelenovela

Traumtagebuch (104): Steinbrück bedient

Sonntag, den 17. Februar 2013
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(103) -> 9.2.2013

Wir kommen in einen Klubraum, wir haben ihn für eine Versammlung gemietet. Hinter dem Tresen steht Peer Steinbrück und reicht uns unsere Getränke.
Für uns scheint das völlig normal zu sein, dass das der Peer ist, wird nicht weiter ausdiskutiert. “Mit ihnen kann man sicher diskutieren”, sagt er zu uns, während er weitere Getränke rüberreicht. Dann fragt er noch: “Wie lange hatten Sie gebucht?” – “Bis 14 Uhr”, antworte ich. Er nickt und drückt mir dann eine Cola und ein Glas Wasser in die Hand.

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aRTikel

1993: Christliches Jugendzentrum ohne Mietvertrag

Sonntag, den 17. Februar 2013
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Januar 1993 -> 26.1.2013

Vor 20 Jahren: Oranienburger Jugendliche nur noch mit Bleiberecht / Zoff in den Gemeinden Neu-Vehlefanz, Stolpe-Süd und Freienhagen

MAZ Oranienburg, 16.2.2013

Was passierte vor 20 Jahren im damaligen Kreis Oranienburg? Diesmal die erste Hälfte im Februar 1993.

OBERHAVEL
Das Christliche Jugendzentrum in Oranienburg steht in seinen Räumen in der Bernauer Straße ohne Mietvertrag da. Doch vorerst haben die Jugendlichen ein Bleiberecht. Wie es weitergehen soll, ist allerdings noch offen.

Die Gemeinde Neu-Vehlefanz muss einen Kredit in Höhe von 1,3 Millionen Mark aufnehmen, um wenigstens das Dringendste zahlen können. Amtsdirektor Helmut Jilg kritisiert die schwierige Zusammenarbeit.

Am unbeschrankten Bahnübergang zwischen Wensickendorf und Zehlendorf sterben am 2. Februar 1993 zwei Menschen. Die Fahrerin hat das Signal der Diesellok nicht gehört.

Die Mühlenbecker Abgeordneten geben grünes Licht für einen geplanten Hotelpark. 30 Millionen Mark sollen auf dem Gelände nördlich der Autobahn bis 1994 investiert werden. Bis zu 200 Gäste könnten in Bungalows unterkommen.

Das in Eichstädt geplante große Erlebnis- und Einkaufszentrum ist vom Land Brandenburg abgelehnt worden. Der Unmut im Amt Oberkrämer ist groß. „Vielleicht können wir ja in 20 Jahren als Wildhüter arbeiten“, sagt Bärenklaus Bürgermeister Karsten-Peter Schröder.

Am Kremmener See entsteht ein auf Pfählen errichtetes Gasthaus. Am 1. Mai 1993 will Bauherr Günter Funk es einweihen. Auch die danebenliegende Badestelle wird umgestaltet.

Die Entscheidung ist gefallen: Oranienburg wird Kreisstadt des neuen Kreises Oberhavel. Politiker in Gransee, Zehdenick, Fürstenberg und Löwenberg fordern die Potsdamer Landesregierung auf, den Beschluss zurückzunehmen.

Zoff in Stolpe-Süd: Die Gemeinde ist handlungsunfähig. Am 9. Februar 1993 treten vier Gemeindevertreter zurück, nachdem ihnen die Kommunalaufsicht Formfehler bei der Auswahl zweier Ratsmitglieder vorgeworfen hatte. Ärger gibt es auch um die geplante Ansiedlung eines Asylbewerberheimes.

Noch mehr Zoff in Freienhagen: Viele Bürger stürmen am 11. Februar 1993 den Gemeinderat, wollen über aktuelle Probleme sprechen, doch sie kommen nicht zu Wort, weil die Gemeindevertreter Wortmeldungen nicht zulassen. Es kommt zum Eklat, die Bürger verlassen wütend die Sitzung. Im nichtöffentlichen Teil tritt daraufhin Bürgermeister Uwe Mewes zurück.

In Kremmen und Schwante setzen unbekannte Personen Gewerbetreibende unter Druck und verlangen Schutzgelder. Die Rede ist von 300 Mark im Monat. Auch in Velten soll es ähnliche Fälle geben.

Das Kopfsteinpflaster in der Dorfstraße in Germendorf entwickelt sich zu einem Unfallschwerpunkt. Innerhalb von nur drei Tagen kommt es zu mehreren Unfällen mit drei Toten und sieben Schwerverletzten.

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ORA aktuell

Oranienburger Finanzen: Comeniusschule wird zu teuer

Sonntag, den 17. Februar 2013

Der geplante Neubau der Oranienburger Comenius-Grundschule wird offenbar viel teurer als ursprünglich geplant. Sind im Haushalt 2013 dafür 14,2 Millionen Euro eingeplant, sehen der Planungsentwurf derzeit 15,9 Millionen Euro vor. Baudezernent Frank Oltersdorf sagte im jüngsten Sozialausschuss, dass nun Änderungen vorgenommen werden müssten.

Die Comenius-Grundschule ist seit mehr als 20 Jahren im Schlosspark angesiedelt und galt immer als Provisorium. Die Nutzungsgenehmigung läuft im Juli 2014 aus. Der Neubau soll in der Jenaer Straße in Oranienburg-Süd entstehen.

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RTZapper

5 gegen Jauch – Prominenten-Special / Es kann nur E1NEN geben

Sonntag, den 17. Februar 2013
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FR 15.02.2013 | 20.15 Uhr | RTL

Andrea “Kiwi” Kiewels ZDF-Fernsehgarten ist momentan im Winterschlaf. Deshalb hat sie auch genug Zeit, in RTL-Quizshows rumzuhocken. Gern auch mal in zwei direkt hintereinander gesendeten.

Gerade noch war sie am Freitagabend im Promiteam in der Show “5 gegen Jauch” zu Gast und ließ sich von Oliver Pocher diverse Fragen stellen – und verlor.
Nur ein paar Wimpernschläge später – schwupp! – schon saß sie im nächsten Quizpanel: in Oliver “Hallöchen” Geißens “Es kann nur E1NEN geben”. Und weil das ja niemand ahnen konnte, dass diese Aufzeichnungen nacheinander laufen, konnte natürlich niemand einen entsprechenden Gag dazu machen.

Aber, liebe RTL-Leute, lässt sich so was wirklich nicht anders planen? Oder plant ihr gar eine ganze Kiwi-Quiz-Themenwoche?

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