Tagesarchiv für 10. Februar 2013

RTZapper

Die große TV total Prunksitzung

Sonntag, den 10. Februar 2013
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SA 09.02.2013 | 20.15 Uhr | ProSieben

Die Privatsender mögen kein Karneval. Kein Wunder, für junge Zuschauer ist’s auch eine Qual. Tataa!
Aber Stefan Raab nimmt das nicht hin, er sieht im Verkleiden einen Sinn. Deshalb gint’s nun eine Prunksitzung auf ProSieben. Und wer weiß, vielleicht kann er bei den Jungen ja wirklich damit siegen. Aber ach, die Hoffnungen wurden enttäuscht, der Abend war eine Qual. Auch Raabs Show war öde, auch seine Show nur zweite Wahl. Nach jedem Gag ein blöder Tusch, dazu ein paar doofe Lieder, aber lieber Stefan, da schau ich doch den Dieter Bohlen immer noch viel lieber. Tataa!

Wo blieb das Neue, das Besondere, der schöne Witz? Die Kebekus war da, der Matze Knob, furchtbar, da fehlte nur der Fipps (Asmussen). Tataa!
Am Ende war’s dann doch eine ganz normale Prunksitzung, seine Lena musste tanzen. Und Elton sollte auch mal wieder blöde tun, da fehlen mir wirklich alle Akzeptanzen. Die Gags waren lau, der ewige Tusch nervte wie Sau. Aber im Saal kam’s gut an, vielleicht lag’s am Alkohol, da ist vielleicht was dran. Tataa!

Wer weiß, vielleicht läuft “Die große TV total Prunksitzung” ja nächstes Jahr nicht mehr auf ProSieben – ARD und ZDF schnappen sich die Rechte weg und können dann damit siegen. Groß auffallen würde das das wohl kaum, dann finde ich eben wieder beim Karneval im ZDF meinen Schlaf. Und dir, Stefan Raab, werde ich das vielleicht mal verzeihen, und so lange: Kölle Alaaf! Tataa!

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RTelenovela

Berlinale 2013: James, schau auf deine Fans!

Sonntag, den 10. Februar 2013
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Dass man in Berlin zufälligerweise mal in einen Starauflauf gerät, ist nichts Neues. Wenn die Berlinale stattfindet, dann kann das sogar noch häufiger vorkommen.
Eigentlich waren wir nur zufällig in der Nähe des Berliner Friedrichstadt-Palastes unterwegs. Weil der aber so schön blinkte und davor ein Menschenandrang zu sehen war, liefen wir einfach mal hin.

Durch das Geschrei der jungen Mädchen und der Fotoreporter auf der anderen Seite des roten Teppichs, war klar: Irgendwas ist hier. Oder besser: irgendwer.
Erst später habe ich rausgefunden, dass es sich um die Deutschlandpremiere von “Les Misérables” auf der Berlinale 2013 gehandelt hat.
Offenbar standen da ganz wichtige Promis vor uns, nur leider kannten wir keinen davon. Aber dann: Ein dunkelhaariger Schnösel lief auf dem Teppich entlang. Er kam mir bekannt vor. Mir fiel, dass er vor gar nicht so langer Zeit, die Oscar-Verliehung moderierte. James, rief einer meiner Begleiter. Ich überlegte und überlegte, und kam schließlich auch auf den Nachnamen. Franco. James Franco stand da vor uns.
Für seine Fans hatte er jedoch keine Augen, ziemlich galangweilt latschte er an uns vorbei. Nur einer ZDF-Reporterin auf der anderen Seite des Teppichs gelang es, ihn zu interviewen. Man möchte ihm zurufen: James, schau auf deine Fans! Aber die scheinen ihn nicht sonderlich zu interessieren.

Da ist er nicht allein. Kurz nach ihm kam eine junge Schauspielerin. Auch sie kam mir bekannt vor. Aber ihr Name? Auf die Fans ist jedoch Verlass: “Amanda! Amanda!, riefen sie. Aber ihr Nachname, er wollte uns einfach nicht einfallen.
Auch sie ließ ihre Fans links liegen und gab lieber ein paar Interviews. Irgendwie finde ich das eine sehr schwache Nummer. Den Promis würde ja nun wirklich kein Zacken aus der Krone brechen, wenn sie sich wenigstens mal eine Minute um ihre Anhänger kümmern würden.

Ein paar Minuten danach waren wir was essen, und ich schaute mal bei Google nach, wer das denn nun eigentlich war: Es war Amanda Seyfried, die ihre Fans nur mit dem Arsch anguckt.

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ORA aktuell

Wirtschaft: Getränke Hoffmann Lieblingsgeschäft der Oranienburger

Sonntag, den 10. Februar 2013
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Michael Bartosik und sein Team von “Getränke Hoffmann” in der Oranienburger Lehnitzstraße gewinnen die “Goldene Orange”. In den vergangenen Wochen konnten die Leute in Oranienburg ihr Lieblingsgeschäft mit dem ihrer Meinung nach besten Service wählen. Am Freitag wurde der Preis überreicht.
Platz 2 ging an die “Fischgrotte” in der Havelstraße. Platz 3 bekam der “Blumenpavillon” von Coenelia Leymann in der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße.

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RT im Kino

The Impossible

Sonntag, den 10. Februar 2013

Und – wuuummmm! Von einer Sekunden zur anderen endet der Urlaub von Maria (Naomi Watts), Henry (Ewan McGregor) und ihren drei Söhnen. Ihr Urlaubsparadies wird weggespült.

Es ist der 26. Dezember 2004. An der Küste in Südostasien scheint die Sonne, als in der Ferne die Megawelle auftaucht. Der Tsunami überollt die Küste, das Wasser strömt in Mordsgeschwindigkeit ins Festland, reißt alles mit sich und zieht viele, viele tausende Menschen in den Tod.
“The Impossible” zeigt diese anfängliche gute, weihnachtliche, sommerliche Stimmung. Die Leichtigkeit. Niemand hat ahnen können, was da plötzlich auf sie einprasselt. Die Welle, der Schwall, die dreckige Wasserwand komtm wie aus dem Nichts. Es sind schockierend, mitreißende, emotionale Momente, die der Film von Juan Antonio Bayona noch mal ins Gedächtnis ruft. Wobei: Was heißt noch mal? Von der Katastrophe gab es zwar viele Amateuraufnahmen, aber so nachdrücklich hat man das im Kino sicherlich noch nicht gesehen.

Maria wird mit ihrem Sohn Lucas (Tom Holland) am weitesten weggespült. In letzter Sekunde können sie sich retten, aber es sieht nicht gut aus um Maria. Sie blutet stark.

Der Film erzählt die Geschichte, zeigt dieses Unglück anhand einer Familie. Immer wieder wird aber auch weggezoomt, das Große Ganze gezeigt, um zu zeigen, dass es sich nicht um ein Einzelschicksal, sondern um eine Tragödie von Tragweite handelt.
“The Impossible” wandelt sich später von einem Katastrophenfilm in ein herzzerreißendes Drama voller Emotionen. Ein Film, der unter die Haut geht.

The Impossible
Spanien / USA 2012, Regie: Juan Antonio Bayona
Concorde, 114 Minuten, ab 12
9/10

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