Tagesarchiv für 2. Januar 2013

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Rügen 2013 (3): Viktoria kostet nichts

Mittwoch, den 2. Januar 2013
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(2) -> 2.1.2013

Es gibt viele herrliche Wälder auf Rügen. Einer davon ist der Nationalpark Jasmund bei Sassnitz. Wer zum Königsstuhl will, muss sein Auto auf einem Parkplatz in Hagen abstellen. Von dort führt ein etwa drei Kilometer langer Wanderweg durch den Wald.
Es ist die Stille, die diesen Ort so reizvoll macht. Das Rauschen der Bäume im Wind, das Knacken des Gehölz. Hier und da sind ein paar Seen. Der kleine Herthasee ist gar nicht so klein, wie er aussieht – zumindest ist er 11 Meter tief, was man ihm – den man erst mal mit einen kleinen Tümpel hält – gar nicht zutraut.

Es ist inzwischen elf Jahre her, dass ich das letzte Mal am Königsstuhl war, dem riesigen Kreisefelsen am Ostseeufer. Dass man damals Eintritt zahlen musste, daran konnte ich mich allerdings nicht erinnern. 7,50 Euro kostet es, wenn man zur Aussichtsplattform will. Dafür darf man auch auf einen Spielplatz und in ein Multivisionskino. Braucht man zwar als Naturliebhaber nicht, bekommt man aber trotzdem.
Wir verzichteten darauf, so viel Geld auszugeben – immerhin waren wir zu acht. Glücklicherweise gibt es noch andere Aussichtspunkte, die nichts kosten. Von der Viktoriasicht hat man einen wunderbaren Blick auf den Kreisefelsen. Er zeigt die Wucht der Natur und was sie alles drauf hat…

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Rügen 2013 (2): Bis ran an die Seebrücke

Mittwoch, den 2. Januar 2013
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(1) -> 1.1.2013

Langsam fährt der Range Rover mit BAR-Kennzeichen die holprige Straße zur Selliner Seebrücke hoch. Das Wetter ist mies, es ist windig, es regnet. Das Auto erreicht das Ende der Straße, ein paar Poller stehen dort. Doch es hält nicht an, es fährt zwischen zwei Poller durch und rollt weiter.
Ganz kurz vor der steilen Treppe nach unten zur Seebrücke stoppt der Wagen. Der Beifahrer nimmt sich seinen Fotoapparat und fotografiert durchs Fenster hindurch.
Fürs Aussteigen ist’s offenbar zu ungemütlich.
Für die umstehenden Passanten ist das BAR-Auto natürlich ein gefundenes Fressen. Wo der wohl herkommt? Aus dem Westen?, was typisch wäre, sagen die Passanten (BAR liegt aber im Osten). Der Rover setzt irgendwann zurück. Dieser kurze Blick auf die Seebrücke musste reichen.

Die anderen waren spazieren, ich wollte im Regen lieber ins Trockene. Am Ende der Selliner Seebrücke gibt es eine Tauchgondel. Mit der kann man sich 4 Meter in die Tiefe fahren lassen. Viel sieht man natürlich nicht, aber immerhin ein paar Quallen und kleine Fische. Interessant ist’s aber dennoch, zu sehen, wie das Wasser langsam, aber sicher steigt und man dann ganz unter Wasser ist. Dazu gibt’s ein paar Erklärungen zu den Lesewesen in der Ostsee, einen 3D-Film, und dann taucht man nach 50 Minuten wieder auf. Kein großer Kracher, aber durchaus interessant.

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