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Ausgebogst nach Neubrandenburg

Jürgen Bogs war in der DDR mal ein guter Trainer. Jedenfalls führte er den BFC Dynamo zehnmal zur Fußball-Meisterschaft. Aber das ist lange, lange her. Inzwischen ist er Rentner, trainiert aber immer noch die eine oder andere Mannschaft.
Im Frühsommer kam er nach Zehdenick, um den SV zu trainieren. Das lief, sagen wir mal, nicht immer gut. Eine 0:7- und eine 0:4-Niederlage waren eher unerwartete Ergebnisse.

Klar, dass man da ein bisschen die Lust verliert, und dann spielt ja Zehdenick auch nur in der Landesklasse, da langweilte sich Jürgen Bogs bestimmt.
Deshalb machte er sich nun aus dem Staub. Der 1. FC Neubrandenburg rief (immerhin Oberliga – hohoho!), und Bogs kam. Macht doch euren Zehdenicker Dreck alleine, Bogs ist zu höherem berufen, denkt er sich vermutlich.
Der Mannschaft hat er seinen Abschied nicht verkündet, nur dem fünfköpfigen Spielerrat erklärte sich. So was Schäbiges! Der mann hat nicht mal den Arsch in der Hose, sich von einen Leuten vernünftig zu verabschieden, stattdessen verpfeift er sich – und tschüss.
Unsportlich, um es mal vorsichtig auszudrücken.

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