Feuer und Flammen im Scheunenkiez

Das Festival „Feuer und Flamme“ 2012 ist Geschichte. Und man kann sagen, dass es ein Erfolg war. Mal abgesehen davon, dass es der Wettergott extrem gut mit den Kremmenern gemeint hat – außer ein paar Tropfen gingen alle Unwetter an Kremmen vorbei – auch die Menschen kamen in Scharen ins Scheunenviertel zum Kiezfest. Am Abend war die Festwiese vor dem Theater „Tiefste Provinz“ voll.

Ich habe das Event erstmals moderiert. Es hat Spaß gemacht, aber es ist auch anstrengender, als man so denkt. Viel anstrengender, als beispielweise die Talkshow in der Theaterscheune.
Am Freitag war ich etwa fünf Stunden vor Ort, am Sonnabend fast zehn. Das schlaucht. Als Moderator muss man ständig auf Empfang sein. Läuft das Programm? Ist der Programmpunkt zu Ende? Muss ich was sagen? Was muss ich sagen?
Vor den Moderationen war es meine Aufgabe, mit den Künstlern zu sprechen, damit ich weiß, was ich überhaupt ansagen muss. Hier und da waren auch Abläufe zu organisieren und zu besprechen. Zwischenzeitlich – und das hat am meisten Spaß gemacht – bin ich einfach mit dem Mikro über den Platz gelaufen und habe mit den Leuten gesprochen, die Kuchen verkauft haben, mit Trödelständen da waren oder an den Parteiständen auf Leute warteten.

Eigentlich merkt man erst ganz am Ende, wenn die letzte Moderation durch ist, wenn man im Auto sitzt und bald zu Hause ist, wie sehr das Ganze geschlaucht hat.
Dennoch: Das Fazit kann nur ein Gutes sein.
Deshalb hier mal auch der Dank an Andreas Dalibor, den Erfinder des Festivals, dass ich das dort einfach mal probieren konnte. Aber auch allen anderen sei gedankt, die mit ihrer Hilfe dieses Festival zu dem gemacht haben, was es war: eine tolle Sache!


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