Tagesarchiv für 25. Juli 2012

RTZapper

rügenTV: Binzer Eispreise

Mittwoch, den 25. Juli 2012
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DI 24.07.2012 | rügenTV

Willkommen im Sommerloch!
Man möchte meinen, dass auf der Insel Rügen momentan Hochsaison herrscht und dass es dort genug Themen für Fernsehmagazine gibt.
Gibt es offenbar nicht, denn der Lokalsender rügenTV eröffnet sein Magazin in der aktuellen Ausgabe mit den wahnsinnig hohen Eispreisen.

Diese Eispreise sollen besonders in Binz in die Höhe geschossen sein. 1991 lagen sie, so rechnet der Reporter vor, bei 60 Pfennigen (etwa 30 Cent), nun müssen für eine Kugel 1,50 Euro auf den Tisch gelegt werden.
Die Binz-Besucher finden das bestimmt total unverschämt, oder?

Finden sie nicht. Ein Herr aus Köln meinte im Beitrag, dass ja 1 Euro total gut seien (Hä?, ich denke, es sind 1,50 Euro?). Eine Frau sagte, für so viel Eis sei das total in Ordnung. Eine befragte Familie konnte an den Preisen auch nichts Schlechtes finden.
Na, gut dass wir darüber mal gesprochen haben! Dieser Skandal ist dann ja wohl zerplatzt wie eine Seifenblase.

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RTelenovela

Vor 20 Jahren (91): Im Palmenparadies

Mittwoch, den 25. Juli 2012
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(90) -> 22.7.2012

Sonnabend, 25. Juli 1992.
Der Kreta-Urlaub neigt sich langsam dem Ende zu, und wir haben bis zu diesem Zeitpunkt schon viel erlebt.
Mit dem Bus bereisten wir Ost-Kreta und erlebten das Klischeestrand. Anfang der 90er gab es einen Werbespot von Barcardi. Angeblich wurde der in Vai auf Kreta gedreht. Nun standen wir also an diesem Strand in Vai. Feiner Sand, dazu Palmen und glasklares Wasser. Immerhin konnten wir etwa anderthalb Stunden diese Idylle genießen, wobei wir zu diesem Zeitpunkt auch schon feststellen, dass ja der Strand in Baabe auf Rügen auch ganz schön ist.

Mit einem Fiat Uno ging’s am Tag danach nach Retymnon und Heraklion. Fast hätten wir uns den Wagen gar nicht leihen können, denn den DDR-Führerschein meines Vaters kannte man in Griechenland noch nicht. Es war nicht nur ein DDR-Führerschein, sondern ein versammt alter … Lappen. In den 60ern sah das eben noch nicht so modern aus. Den Fiat haben wir trotzdem bekommen.

Bei der Jeep-Safari zwei Tage später war das wohl nicht mehr so ein Problem. In einer langen Jeep-Kolonne gurkten wir über die Insel, über staubige Straßen, über steile Berge. Geil!
Und abends? Die Mister-Zorbas-Village-Wahl (ich war zu jung, um anzutreten), ein BBQ-Abend, das Ouzo-Quiz oder der sehr beliebte Bingoabend.
Zwei Tage noch, dann geht’s zurück nach Hause.

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