Tagesarchiv für 18. April 2012

ORA aktuell

Fußball: OFC trennt sich von Trainer Gerd Pröger

Mittwoch, den 18. April 2012
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Die Fußballer vom Oranienburger FC Eintracht (OFC) trennen sich von Trainer Gerd Pröger. Der Vertrag wird über die laufende Saison hinaus nicht verlängert. Das teilte OFC-Manager Helmut Bugiel am Montagabend mit.

Der OFC steht nach 22 Spieltagen in der Landesliga auf Platz 1. Trainer und Mannschaft zeigten sich überrascht von der Entscheidung. Wie der Manager sagte, solle es ein neues Mannschaftskonzept geben.

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ORA aktuell

Überfall: Oranienburger zu Haftstrafen verurteilt

Mittwoch, den 18. April 2012
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Zwei Oranienburger Jugendliche sind am Montag vom Landgericht in Neuruppin zu Haftstrafen verurteilt worden.
Am 27. Oktober 2011 brachen der 17- und der 18-Jährige in das Haus eines 73-Jährigen und seiner 69-jährigen Frau in Oranienburg ein. Im Bad standen sich plötzlich Täter und Opfer gegenüber, es kam zu einer Rangelei. Der Rentner verlor dadurch auf dem linken Auge die Sehkraft. Die Jugendlichen hatten ihn am Boden liegend verprügelt.

Die beiden jungen Männer gestanden die Tat und schoben sie auf Alkohol und Drogen. Gernot S. (18) muss für vier Jahre und zehn Monate und Dominik S. für drei Jahre ins Gefängnis.
Das Rentnerpaar ist inzwischen nach Neubrandenburg gezogen – die beiden hielten es in ihrem Haus nicht mehr aus.

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RT im Kino

Hugo Cabret

Mittwoch, den 18. April 2012

Martin Scorsese wagt sich in ein neues Filmgenre. Nach diversen Thrillern und Actionfilmen, sind nun die Familien dran. Die Geschichte, die er erzählt, hat jedoch Höhen und Tiefen.

Hugo (Asa Butterfield) ist ganz allein im großen Pariser Bahnhof. Gewissermaßen. Allein ist man ja in einem Bahnhof nie, aber Hugo Cabret hat keine Familie.
Es ist das Jahr 1931, und der Zwölfjährige wohnt auf dem Dachboden einer großen Bahnhofsuhr. Für die ist er zuständig – dass die Uhren alle die richtige Zeit anzeigen.
Sein Vater ist tot, und die einzige Erinnerung, die er an ihn hat, ist ein altes Notizbuch und ein Roboter.
Sein Leben ändert sich, als er Isabelle (Chloë Grace Moretz) trifft. Sie erweckt den Roboter zum Leben. Er lernt auch ihren Onkel (Ben Kingsley) kennen – der ein Geheimnis zu haben scheint. Eines, das entscheidend ist für Hugos Leben.

“Hugo Cabret” ist eine mitunter seltsame Mischung aus Familienfilm, Fantasy und Comedy. Allerdings sind die Menschen oftmals so überdreht dargestellt, dass sie nur selten komisch sind. Fast möchte man sagen, der Film nervt. Die Story ist schnulzig und an vielen Stellen verkrampft heiter. Dazu kommt eine über weite Strecken grässliche Musik, die an vielen Stellen ununterbrochen umherwabert – fast wie in einem Musical.
Fast wäre “Hugo Cabret” ein absoluter Reinfall gewesen – wenn nicht die Geschichte im letzten Drittel noch einen spannenden Dreh bekommen hätte. Es stellt sich heraus, dass der Onkel ein Pionier des Filmemachens war. Im frühen 20. Jahrhundert sorgte er für die ersten Kinoerfolge. “Hugo Cabret” wird zu einem Rückblick auf die Anfänge des Kino – zu einer Verbeugung. Das ist dann doch recht schön anzusehen – doch die Rahmenhandlung ist leider misslungen.

4/10

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