Tagesarchiv für 9. April 2012

RTZapper

Avatar – Aufbruch nach Pandora

Montag, den 9. April 2012
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SO 08.04.2012 | 20.15 Uhr | RTL

“Avatar” ist ein Phänomen. Den Science-Fiction-Film von James Cameron haben allein in Deutschland zig Millionen Menschen gesehen. “Avatar” sorgte für den Durchbruch von 3D im Kino. Am Ostersonntagabend lief der Film bei RTL erstmals im Free-TV.

Nun ist alles immer Geschmackssache. Wieso aber die Leute alle so auf “Avatar” und die großen blauen Wesen abfahren, ist mir ein Rätsel.
Bei twitter schrieb Jule: “Also, Avatar ist irgendwie nicht mein Film. Eindruck von 10 Minuten: Mischung aus Pocahontas und Die Schlümpfe.” Und “Fernseher kaputt” schrieb: “South Park hatte recht: Avatar ist tatsächlich nicht viel mehr als ein überteuertes Remake der Kinderserie Die Schlümpfe.”

Damit ist eigentlich alles alles gesagt. Im Kino haben sich die Zuschauer ganz sicher an den wohl brillanten 3-D-Effekten erfreut. Aber die Story galt eher als schlicht. Irgendwie Figuren, die in irgendwelchen Wäldern gegen andere Figuren kämpfen, sind erst mal nicht so spannend.
Bei RTL lief “Avatar” in der normalen zweidimensionalen Version. Und damit war der Film nicht mehr als eine Ansammlung animierter blauer Figuren.

Bei twitter schrieb eine gewisse Sandra: “Im Fernsehen kommt gleich Avatar. Wenn ich Männer sehen will die blau sind, besuche ich meinen Vater.”

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RTelenovela

Osternacht 2012

Montag, den 9. April 2012
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Es ist eine kalte Osternacht. Als am frühen Ostersonntagmorgen die ersten Kremmener an der St. Nicolaikirche auftauchen, frösteln sie ein wenig. Kein Wunder: Es herrscht Frost, -2 Grad, auf einem Auto auf dem Kirchplatz sind das Dach und der Kofferraum weiß.
In der Kirche beginnt gleich der Gottesdienst, es ist 5.15 Uhr. Ein junges Mädchen flüstert zu ihrer Begleiterin: “Kalt!”, und ein Jugendlicher steht vor em Schaukasten und sagt: “Warum kann man so einen Gottesdienst nicht um 11 Uhr veranstalten?”

Kann man nicht, denn darum geht es ja bei dem Osternachtsgottesdienst in der Kremmener Kirche. Die Feier der Auferstehung Christi beginnt im Dunkeln. Es ist finster in der Kirche. Durch die großen Fenster dringt nur sehr wenig Licht. Es erklingen Taizé-Gesänge vom Chor. Ein Moment der Besinnung. Tatsächlich gibt es kurze Augenblicke, in der in der Kirche eine atemlose Stille herrscht. Während der sich niemand traut, auch nur zu husten.
Erst nach und nach werden Kerzen in die Kirche gebracht, sie wird von Besucher zu Besucher weitergereicht, so dass überall Lichter aufgehen.
Die Kirche ist fast voll, als Pfarrer Thomas Triebler die Kremmener zur Osternacht begrüßt. Im immer noch halbdunklen Raum werden dann noch die Mädchen Pauline und Romina getauft.

Als der Gottesdienst um etwa 6.40 Uhr beendet ist, geht über Kremmen die Sonne auf. Ein gleißender Feuerball. Der Ostersonntag hat begonnen.

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