Tagesarchiv für 23. März 2012

ORA aktuell

Schlecker-Pleite: Filiale in Oranienburg schließt

Freitag, den 23. März 2012
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Die Schlecker-Pleite betrifft auch eine Filiale in Oranienburg. Das geht aus der aktualisierten Liste des Schlecker-Insolvenzverwalters hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Schon am Sonnabend schließt der Schlecker-Laden in der Oranienburger Havelpassage an der Bernauer Straße.

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ORA aktuell

Verkehr: Oranienburger Parkgebühren steigen

Freitag, den 23. März 2012
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Der Oranienburger Bauausschuss stimmte am Dienstagabend für die neuen Parkgebühren in der Stadt. Zwischen 15 und 60 Minuten parken kosten nun 50 Cent, für jede weitere halbe Stunde ebenfalls 50 Cent. Bislang kosteten 30 Minuten 25 Cent. Das Parken über eine Stunde Dauer wird somit teurer.
Neu ist jedoch die sogenannte “Brötchentaste”: Wer bis zu 15 Minuten parkt, zahlt in den gekennzeichneten Zonen nichts mehr.

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RTZapper

Echo 2012

Freitag, den 23. März 2012
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DO 22.03.2012 | 20.15 Uhr | Das Erste

Wolfgang Niedecken von der Gruppe Bap hatte einen Schlaganfall. Es geht ihm wieder gut.
Am Donnerstag hat Wolfgang Niedecken den Echo für das Lebenswerk bekommen.
Diese beiden Dinge haben natürlich nuir wenig miteinander zu tun. Campino von den Toten Hosen hat trotzdem eine herzzerreißende Rede gehalten, dass ja alle dankbar sind. Und alle haben geweint und sind aufgestanden, als Niedecken den Echo entgegennahm.
Wie rührend. Wie pathetisch. Das war so schön, und leider hatte ich grad kein Taschentuch parat.
Aber zum Glück war der “Echo 2012” danach ja vorbei.

Rosenstolz haben ihren Preis für das beste Album des Jahres nicht mal selbst abgeholt. Es heißt zwar “Wir sind am Leben”, den Eindruck machen sie aber momentan nicht gerade. Sie sind völlig von der Bildfläche verschwunden. Mal wieder.
Enttäuschend war auch der Auftritt von Lana del Ray. So grauenvoll wie in der Liveshow klingt “Radiogames” im Radio sonst nie. Kaum einen Ton getroffen, kraftlose zittrige Stimme. Das war nix.
Dass Marilyn Manson irgendwie abwesend wirkte (wusste er, wo er sich befand?), scheint ja nichts Neues mehr zu sein. Der gemeinsame Auftritt mit Rammstein geht als echtes ARD-Kuriosum in die Geschichte des Senders ein.

Aber man muss ja nicht alles schlecht machen. Dass Ina Müller einen Medienpartner-Echo (oder so ähnlich) bekam, passt. Wenn in “Inas Nacht” Musiker auftreten und dort gemeinsam mit Ina singen, ist das oft sehr schön und macht neugierig auf die Künstler. Und auch ihr Album ist wunderbar und war zudem wohl noch so erfolgreich, dass sie als beste Künstlerin ausgezeichnet wurde.
Dass Tim Bendzko bester Newcomer ist, ist auf jeden Fall besser, als wenn es DSDS-Gewinner Pierto Lombardi (sein wohl letzter Auftritt beim Echo) geworden wäre. Gotyes „Somebody that I used to know“ ist auch völlig zurecht der beste Song des Jahres.

Dass Bushido und Sido wieder provozierten (ich fands ja doch ziemlich cool), wird sicher bei vielen für Pickel gesorgt haben.
Alles in allem haben sich die Macher alle Mühe gegeben, aus dem “Echo 2012” eine recht ansehnliche Show zu machen. Ist ihnen an vielen Stellen gelungen. Und was wäre so eine Show ohne die üblichen Aufreger?

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RTelenovela

Schaden bezahlt, Schaden nicht repariert

Freitag, den 23. März 2012
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Man vermutet so was ja oft: Man verursacht einen kleinen Unfall, streift aus Versehen beim Ausparken ein anderes Auto und gibt den Schaden zu. Die Versicherung zahlt, man wird hochgestuft. Die gegnerische Partei kassiert die Kohle und lässt den Schaden aber entweder nicht reparieren oder lässt’s billiger machen. Und macht sich mit der (Rest-)Kohle einen schönen Abend.
Nicht schön, kommt aber vor.

Was ich nicht gedacht hätte: Die Stadt Oranienburg macht das genauso.
Am Donnerstag stand in der MAZ der Fall einer Frau, die im Dezember 2011 eine Leitbake in Oranienburg angefahren hat. Das Schild ist verbogen, die Polizei nahm den Fall auf, die Sommerfelderin muss den Schaden bezahlen.
Die Rechnung der Stadt kam: 140,89 Euro für die Bake und für die Arbeiter vom Stadthof, die ausrücken müssen.
Die Frau bezahlte.

Aber nun das: Sie stellte fest, dass der Schaden gar nicht repariert worden ist.
Ein Sprecher der Stadt sagte der MAZ, dass die Frau den Schaden bezahlen muss, die Stadt das Ding aber nicht reparieren müsse. Die finden das verbogene Schild nämlich gar nicht so schlimm.

Das ist merkwürdig: Denn der Schaden beträgt ja nicht 140,89 Euro, sondern nur 42,28 Euro für die Leitbake. Der Rest ist die Kohle für die Bauarbeiten, die jedoch nie stattfanden.
Liebe Stadtverwaltung! Kann es sein, dass Sie sich Arbeiten bezahlen lassen, die dann nicht ausgeführt werden? Ist das normal? Warum muss die Frau eine Arbeit bezahlen, die nicht ausgeführt wird?
Ob der Stadt das Beulenschild gefällt oder nicht, ist wurscht. Das aber jemand für etwas bezahlen muss, was nie ausgeführt wird, ist ungerecht. Und ob es rechtens ist, zweifele ich an.

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ORA aktuell

Landrat Schröter bekommt Denkzettel 2012

Freitag, den 23. März 2012
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Der Flüchtlingsrat Brandenburg zeichnet Karl-Heinz Schröter (SPD), den Landrat von Oberhavel, mit dem “Denkzettel 2012” aus.
Den Negativpreis bekommt Schröter für seine Gutscheinpraxis für Asylbewerber. An ihr hielt er trotz eines gegenteiligen Votums des Kreistages fest. Wie eine Sprecherin des Rates sagte, sei der Landrat “für die fortgesetzte Diskriminierung und den darin liegenden institutionellen Rassismus” in der Kreisverwaltung verantwortlich.

Der “Denkzettel” geht seit der ersten Verleihung 1997 schon das dritte Mal an die Kreisverwaltung von Oberhavel.

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