Tagesarchiv für 24. Februar 2012

ORA aktuell

Unternehmer kauft Eckhaus am Bötzower Platz

Freitag, den 24. Februar 2012
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Ein Unternehmer aus Berlin hat das Eckhaus am Bötzower Platz in Oranienburg gekauft. Es stand viele Jahre leer, die Bowlinganlage darin wurde nie genutzt.
Florian Jacob möchte in dem Haus einen Tassendruckbetrieb etablieren. Er betreibt sein Unternehmen bereits in der Leibnitzstraße in Berlin-Charlottenburg und hat dort keine Erweiterungsflächen mehr.

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RTelenovela

So muss es sein: Jubel am Zeitungskasten

Freitag, den 24. Februar 2012
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Der Comedian Hennes Bender hat es eigentlich nur gut gemeint. Er war kurz davor, sein Soloprohgramm zu beginnen. Ich stand da so ganz hinten an der Wand rum, und ein Platz war noch frei. Ob ich mich nicht dorthin setzen möchte, fragte er mich. Ich zögerte erst, willigte dann aber ein. Nun saß ich in der zweiten Reihe, direkt vor der Bühne.
Dass ich für die Presse in die “Tiefste Provinz” nach Kremmen gekommen bin, hat ihn dann besonders gefreut. Allerdings stand ich nun auch permanent unter seiner Beobachtung. Wenn ich während seines Programms begann, mir Notizen zu machen, dann war Bender das schon mal eine Anmerkung wert.

Kurz vor Schluss wollte er dann von mir wissen, für welche Zeitung ich denn eigentlich schreibe. Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass ich für die Märkische Allgemeine da sei.
Daraufhin brach ein paar Plätze neben mir großer Jubel aus. “Jaaaahaaa!!”, rief eine Frau. “Die MAAAZ, die hab ich!” Da war nicht nur ich baff, sondern auch Hennes Bender. Das müsse ja ein Wahnsinnsblatt sein, wenn die Frau dermaßen in Jubel ausbreche. Ob sie denn auch jeden Morgen so jubele, wenn sie aus dem Briefkasten die Zeitung raushole.

So einen Jubel möchte ich bitte in Zukunft immer hören, wenn ich erzähle, für wen ich arbeite. Und bessere Werbung, als gut zwei Minuten lang Thema im Comedyprogramm von Hennes Bender in Kremmen zu sein, konnte die MAZ in dem Moment wahrscheinlich nicht bekommen.

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RTZapper

Schweigeminute für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt

Freitag, den 24. Februar 2012
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DO 23.02.2012 | 12.00 Uhr | rbb

Gerade wehte der “Sturm der Liebe” durch das rbb-Programm, als es plötzlich windstill wurde. Der rbb unterbrach am Donnerstagmittag für genau eine Minute das laufende Programm für die Schweigeminute für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt.

In Berlin gedachte man in einer großen Veranstaltung jener Opfer der Zwickauer Terrorzelle. Im Anschluss daran, um 12 Uhr herrschte für eine Minute das große Schweigen. Ob es die richtige Art ist, so an die Opfer zu denken, sei dahingestellt. Bei Twitter schrieb jemand, dass es anstatt zu schweigen doch viel angebrachter sei, eine Schreiminute einzulegen.

Unterdessen beteiligten sich die wenigsten Fernsehsender an dieser Schweigeminute. Wenn man es genau nimmt, herrschte nur beim rbb Stille. Das ZDF zeigte Live-Bilder des Schweigens, ebenso phoenix, N24 und n-tv. Bei RTL lief die wahrscheinlich seltsamste Schweigeminute. Die Kamera zeigte u.a. ein Autowerk, in dem sich gerade zwei Männer angeregt unterhielten. Gut, dass man gerade das Werk für die Live-Übertragung ausgesucht hat.

Neben dem rbb schwieg kein einziger andere Sender. Nicht mal Das Erste, wo ja immerhin die Trauerfeier übertragen wurde. Dort lief die “Tagesschau” unbeeindruckt weiter. Bei Sat.1, ProSieben und Co. finden die Politik sowieso nicht mehr statt, also schon gar keine Schweigeminute. Aber vielleicht hätten die ja bei einer Schreiminute mitgemacht. Sie hätten dann ja nur eine Best-of-Schleife ihrer Krawalltalkshows senden müssen.
Na ja, nächstes Mal.

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