Tagesarchiv für 23. Januar 2012

RTelenovela

Isch hab Rücken!

Montag, den 23. Januar 2012
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Ab und zu mal Badminton und inzwischen noch seltener schwimmen reicht einfach nicht. Radfahren bringt nichts. Isch hab Rücken. Und eigentlich müsste ich mal was tun.
Das Problem: In meinem Job einen regelmäßigen Kurs zu absolvieren, ist fast unmöglich, am Abend nicht machbar. Ständig kämen Termine dazwischen, die ich wahrnehmen müsste.

Heute war ich beruflich bei einer Rückentherapeutin, die ab Februar in Nassenheide einen Rückenschulkurs anbietet. Das bedeutet, man lernt im Theorieteil, was eigentlich schiefläuft und setzt im Praxisteil um, was zu ändern ist. Ich finde, das klingt ganz gut, und ich überlege ernsthaft, mich dort anzumelden. Vorteil: Der Kurs ist sonnabendvormittags. Nachteil: Ich weiß jetzt schon von zwei Sonnabenden, an denen ich nicht da sein werde. Und nur zweimal darf man fehlen.
Ich habe mich grad mal im Netz umgesehen: Im Turm in Oranienburg wird Wirbelsäulengymnastik angeboten, sogar mehrmals pro Woche – und am Vormittag. das würde ganz gut passen. Ich werde mich wohl mal nach den Konditionen erkundigen.

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RTZapper

Gottschalk Live

Montag, den 23. Januar 2012
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MO 23.01.2012 | 19.20 Uhr | Das Erste

Der ARD ist ein perfektes Ablenkungsmanöver gelungen! Denn wie schafft man es, dass übr die Inhalte einer Show kaum geredet wird? Man scheißt die letzten zehn Minuten mit drei Werbepausen zu. Glückwunsch, ARD, für so viel Dilettantismus!

Schon lange war kein Sendestart mehr so spannend wie die Premiere von “Gottschalk Live” im Ersten. Am Montagabend begrüßte Thomas Gottschalk erstmals die Zuschauer im ARD-Vorabendprogramm. Inhaltlich passiert eigentlich gar nicht so viel: Ein bisschen plaudern wie das klumsche Eheaus, über Paparazzi, über seine Leute in der Redaktion.
Das ist nett, aber noch ausbaufähig. Aber an sich ein erstaunlich entspanntes Nicht-Konzept für die Abendbrotzeit. Gottschalk kommt und plaudert. Das kann man schön nebenher sehen, und mehr soll wohl auch gar nicht erreicht werden.

Doch dann zeigte die ARD, wie man eine Show ruiniert. Als Bully als erster Gast ins Studio kam, wurde sein Gespräch sage und schreibe dreimal mit Werbung unterbrochen. Dazu noch stümperhaft mitten im Satz unterbrochen, in dem die Titelmusik drohend im Hintergrund eingespielt wird. Im Internet – bei Facebook, Twitter und Co. brach bereits der Sturm der Entrüstung los.
Mitten in der Show platzierte der Sender auch noch das Wetter. Wer sich das ausgedacht hat, gehört sofort gefeuert. Wenn schon Wetter, dann wenigstens mit Live-Schalte und Plauderei zwischen Gottschalk und Wettermann/frau. Und am besten das Ganze bis vor die “Tagesschau” – wer braucht schon die Börse?

“Gottschalk Live” könnte ein kleines, aber feines Format werden. Wichtig ist, dass Gottschalk auch wirklich was zu sagen hat und/oder einen spannenden Gast hat. Und das mit der Werbung – nein, da muss sich einfach was ändern. Ist schließlich Das Erste und nicht RTL.

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RT im Kino

Offroad

Montag, den 23. Januar 2012

Das Leben von Meike Pelzer (Nora Tschirner): Juniorchefin, eigenes Haus, ein liebender Mann (Maximilian von Pufendorf). Landleben. Alles prima.
Also, vordergründig.
Das wirkliche Leben von Meike Pelzer: gelangweilte Juniorchefin, die lieber was anderes machen würde. Eigenes Haus. Ein Mann, der mit der Nachbarin mehr Spaß hat als mit ihr. Ödes Landleben. Alles Mist.
Das neue Leben von Meike Pelzer: Sie kauft sich einen Jeep, in dem sich allerdings lauter Drogenpäckchen befinden. Sie flüchtet nach Berlin, allerdings sind ihr die Besitzer des Pulvers auf den Fersen. Hilfe bekommt sie von Salim (Elyas M’Barek). Irgendwie muss sie das Zeug wieder loswerden. Verticken vielleicht?

In “Offroad” erleben wir den Wechsel von Meikes altem Leben ins neue. Ein Wechsel, der nicht ganz reibungslos vonstatten geht – Offroad eben, über Stock und Stein, Berg und Tal.
Das zu beobachten ist amüsant und kurzweilig. Zwar drohen die Drogenbesitzer, die Meike jagen, oft ins Dämliche umzuschlagen, aber ansonsten punktet der Film von Elmar Fischer mit – mehr oder weniger – sympathischen Figuren. Denn nach und nach stellt sich heraus, wer sich um Meike bemüht und wer sich doch eher um die Kohle schert, die die Drogen einbringen soll.
Letztlich harmlos, aber für einen netten Kinoabends reicht es.

7/10

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RTZapper

ZEIT-Matinée: Typisch Deutsch?

Montag, den 23. Januar 2012
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SO 22.01.2012 | 13.00 Uhr | phoenix

Dass sich der Ereignis- und Dokumentationssender phoenix weit unter Wert verkauft, ist nichts Neues. Allerdings helfen ARD und ZDF auch nur sehr selten dabei, die Zuschauer dazu zu bewegen, ihren Spartenkanal einzuschalten.

Am Sonntagmittag hatte phoenix die “ZEIT-Matinée” im Programm, und zu Gast war Bundespräsident Christian Wulff. In dem 85-minütigen Interview sprach Wulff sehr lang über die Ereignisse in den vergangenen Wochen. In erstaunlichen lockerem Plauderton sagte Wulff, dass er wohl in Zukunft nicht mehr auf Mailboxen von Journalisten sprechen werde. Dass er sich bei allen Querelen darüber freue, dass plötzlich der Auftritt der Sternsinger live übertragen werde, ebenso wie Empfänge.
Horst Joffe, der ZEIT-Herausgeber befragte Wulff ganz unaufgeregt, wie er die vergangenen Wochen erlebt hat und welche Vorwürfe noch offen stehen. Wulff sagte zu, dass er alles klären wolle, was es noch zu klären gibt und positionierte sich klar zur Pressefreiheit.

Egal, wie man zum Fall Wulff stehe: Schade, dass man solche spannenden Sendungen durch durch Zufall beim Zappen entdeckt.

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RTelenovela

Rot!

Montag, den 23. Januar 2012
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Was macht man als Autofahrer eigentlich, wenn die Ampel spinnt und auf Dauerrot schaltet?
Am Sonnabendabend staute sich der Verkehr auf der Otto-Braun-Straße in Berlin-Mitte. Die Ampel in Richtung Alexanderplatz zeigte Rot. Mehrere Straßenbahnen überquerten die Straße. Als die Züge durch waren, blieb die Ampel jedoch weiter auf Rot.

Da hieß es: warten. Die Ampel zeigte stur nur die eine Farbe. Einige Autofahrer wurden unruhig, einige hupten bereits. Die Ampel machte keinen Mucks.
Was macht man da als Autofahrer? Tastet man sich langsam vor und fährt los? Soll man ewig warten?
Das Hupkonzert wurde lauter, doch die ersten Autos bewegten sich nicht fort. Doch die Huperei machte wohl Eindruck auf die Fahrer, denn nun fuhren sie ersten doch los.
Aber plötzlich schaltete die Ampel doch noch auf Grün – nach gut drei Minuten.

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