Monatsarchiv für Dezember 2011

aRTikel

Schlag den Paul

Donnerstag, den 29. Dezember 2011
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Freizeit: Ein 21-jähriger Hohen Neuendorfer veranstaltet Shows und moderne Versteckspiele

MAZ, 28.12.2011

Wenn sich der Student Paul Aurin mit Freunden zum Spielen trifft, dann sind das Großver- anstaltungen. Gerade läuft das Casting für die neue Ausgabe von „Schlag den Paul“.

HOHEN NEUENDORF
Wer Paul Aurin schlagen will, der kann das auf viele verschiedene Arten versuchen. Beim Schach- spielen, beim Verstecken oder aber in einer Show namens „Schlag den Paul“. Wenn der 21-Jährige zum Spiel einlädt, dann ist er niemals allein. Mehr noch: Dann ist das ein großes Event, und Paul liebt Events.

In Hohen Neuendorf (Oberhavel) feiert das Versteckspiel ein überraschendes Comeback. Als Paul Aurin neulich dazu einlud, kamen 25 Jugendliche auf den Bahnhofsvorplatz der Stadt vor den Toren Berlins. Heutzutage hat die Suche allerdings kaum noch was mit dem alten Spruch „Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein“ zu tun. Sie ist inzwischen ein multimediales Ereignis. Die Regeln sind simpel: Paul versteckt sich, alle anderen müssen ihn suchen. Hinweise bekommen die Mitspieler auf ihr Handy. „Alle fünf bis zehn Minuten gebe ich auf unserer Facebook-Seite einen Tipp“, erzählt Paul Aurin. Das sind Fotos oder Hinweise auf den Ort, an dem sich der Flüchtende gerade aufhält. Er könnte auch ortsgebundene Daten per GPS übermitteln, aber das funktioniere bei Facebook nicht so gut, sagt er.
Das Ganze nennt sich „Hiding in H-Town“. Hohen Neuendorf ist die H-Town. Ein Event muss einen griffigen Namen haben, findet Paul.

Obwohl er kein Schüler mehr ist, kennen ihn die meisten Marie-Curie-Gymnasiasten in der Kleinstadt. Jahrelang hat er bei der Schülerzeitung mitgeschrieben und layoutet, nach dem Abi arbeitete Paul an der Schule ein Jahr lang als Hospitant. Inzwischen studiert er Mathematik und Informatik an der Berliner Humboldt-Universität. „Ich möchte Lehrer werden“, sagt Paul.
Das Versteckspiel ist nur ein Projekt des Studenten. Momentan bereitet er eine Show namens „Schlag den Paul“ vor. Im März soll sie über die Bühne gehen, es ist die zweite Ausgabe vor großem Publikum in der Schulaula. Die Ähnlichkeit zur Pro Sieben-Show „Schlag den Raab“ ist nicht von der Hand zu weisen. Sie ist das Vorbild. Wie im Fernsehen stellt sich Paul einem Kandidaten in 15 Spielen. Die Show ist an seiner ehemaligen Schule inzwischen ein Großereignis. „Die Idee, das groß aufzuziehen, hatte ich schon länger“, erzählt Paul.
Am Mittwoch vor Weihnachten war das Kandidaten-Casting. Acht junge Männer mussten sich bei diversen Spielen messen. Die Aula war voller Zuschauer, und selbst dieses Casting war ein Event.

Paul erstellt für die Shows Grafiken, Vorschauvideos bei Youtube, er kümmert sich um den Ablauf, um Musikacts. Aber er kümmert sich nicht allein. „Es sind gut zehn Leute in meinem Team“, sagt er. Alle machen sie aus Spaß an der Freude mit. Aber er gibt auch zu: „Es ist schon schwierig, viele Leute zu finden, die das in ihrer Freizeit machen.“ Das große Vorbild, die Show auf Pro Sieben, hat er mit seinen Freunden schon fünfmal besucht – zuletzt reiste er am 17. Dezember nach Köln. Bislang sind aber Stefan Raab und sein Umfeld auf „Schlag den Paul“ noch nicht aufmerksam geworden. Auf entsprechende Mails von Aurin hat niemand reagiert.

In unregelmäßigen Abständen stehen auch Schachturniere auf dem Programm. Für 2012 hat Paul schon weitere Pläne für neue Spiele. Und in der Schülerhilfe ist er auch noch aktiv. Einen Abend lang mal nichts zu tun, das scheint für Paul unmöglich zu sein.
Das nächste Versteckspiel ist für das Frühjahr geplant. Die Jugendlichen in Hohen Neuendorf freuen sich schon darauf. „Das ist ein echtes Abenteuer“, sagt Cosima Krupp (19). Der ebenfalls 19-jährige Richard Hoffmann findet: „Wo gibt es heute noch so ein Abenteuer? Was Paul hier auf die Beine stellt, ist ganz toll und einzigartig. “

Für wen macht Paul das? Für sich? Für die anderen? Paul überlegt. „Ich denke, für die anderen“, sagt er dann. Und geht es dann immer nur ums Gewinnen? Er lächelt. „Ich möchte schon gewinnen, aber verlieren ist auch nicht schlimm. Wichtig ist mir, dass es allen gefallen hat.“ Das gilt für alle seine Events.
In diesen Tagen sichtet Aurin mit seinem Team die Bewerbungen für die nächste Ausgabe von „Schlag den Paul“. Auch an den Spielen für die Show basteln die Hohen Neuendorfer bereits. Ein hoher Aufwand für gut 120 Minuten Spannung und Spaß auf der Bühne.

Das bislang letzte Versteckspiel dauerte übrigens gut zwei Stunden. Paul hatte sich am Ende in einem Kaufhaus am Berliner Alexanderplatz versteckt. Als ihn eine Mitspielerin zwischen den Regalen erblickte, war das ein bedeutender Augenblick für den 21-Jährigen: „Alle Kunden haben uns angestarrt“, erzählt er. Man könnte meinen, das sei ihm ein bisschen peinlich gewesen. Aber in Wirklichkeit hat er es genossen, denn ein Paul-Event braucht einen ordentlichen Showdown.

RTZapper

Brisant

Donnerstag, den 29. Dezember 2011
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MI 28.12.2011 | 17.15 Uhr | Das Erste

Unglücke, Unfälle, Morde und Titten. Das sind die Zutaten für ein spannende Boulevardmagazin. Die ARD möchte das ungern den Privatsendern überlassen, deshalb es “Brisant”.

Das MDR-Magazin bietet alles, wofür auch die “Bild”-Zeitung bekannt ist. Alles Schreckliche dieser Welt in 40 Minuten. Die Welt ist schlecht. Die Moderatorin versprach am Mittwochnachmittag eine spannende Sendung.
Ohja. Es war total spannend und so richtig aufregend.
Ein Hotel in Titisee-Neustadt ist abgebrannt. Am Kap Arkona auf Rügen ist ein Mädchen verschüttet worden. Eine Frau sorgt sich um ihre aufgemotzten Titten – das Implantat ist ein Billigprodukt. Silvesterböller – eine Frau verlor durch Knaller ihr rechtes Auge. Irgendwer hat irgendjemandem irgendwas vom Körper abgeschnitten. Schwerer Unfall in Irgendwo.

Dazu noch die Promitrennungen des Jahres. Eine Schreiberin der Zeitschrift “Die Aktuelle” durfte ihren Senf dazugeben. Ausgerechnet “Die Aktuelle”, die mit Lügenschlagzeilen immer wieder ins Gerede kommt, mit den beklopptesten Titelgeschichten und den lächerlichsten Artikeln. Warum “Brisant”, warum die ARD mit so einem Blatt zusammenarbeitet, ist unklar. Die Schreiberin, eine Promiexpertin (hahaha!), sagte, dass sie ja schon immer wusste, dass sich Stefan Mross und Stefanie Hertel nie wirklich liebten. Aha, na, wenn das eine von der “Aktuellen” sagt, dann… also, dann sagt sie das halt.

Das alles wird moderiert von Kamilla Senjo und einer leidigen Miene und gepresster Stimme, die uns sagte: Alles ist ganz doll schlimm!
“Brisant” ist die Räuberpistole der ARD, das Magazin, das so richtig tief im Dreck wühlt. Kaum zu glauben, dass sie damit so manch Boulevardmüll der Privaten noch unterbieten.

RTelenovela

Falscher Kredit

Donnerstag, den 29. Dezember 2011
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Irgendwann musste das ja mal passieren. Auf meiner Kreditkartenabrechnung tauchten plötzlich Positionen auf, von den ich bis zu diesem Zeitpunkt nichts wusste.
Ich kaufe so einiges bei Amazon, aber nie über die Kreditkarte. Dennoch stand da ein hoher zweistelliger Betrag, abgebucht von Amazon.com, AMZN.COM/BILL, GBR. Und ich habe nichts bei mazon in Großbritannien gekauft.
Hinzu kamen gleich zwei Abbuchungen eine Gesundheitsfirma aus Texas – Minibeträge, nicht mal einen Euro – plus Enggelt für Auslandseinsatz.

Keine Ahnung, wie so was passieren kann. Aber irgendwer wird da wohl meine Daten, die ich irgendwo eingesetzt habe, missbraucht haben.
Das Geld habe ich inzwischen wieder, meine Kreditkarte ist schon lange gesperrt. Aber Strafe muss dennoch sein: Das Sperren an sich hat 15 Euro gekostet. Danke, liebe Deutsche Bank, für diesen, ähm, Service.

aRTikel

Luise und die Superstars

Mittwoch, den 28. Dezember 2011
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Rückblick: 56-mal „Willi“: Die MAZ-Jugendredaktion mit ihrer eigenen Jahresbilanz 2011

MAZ Oranienburg, 28.12.2011

Mehrere Bands aus der Region bringen eine CD heraus, andere drängt es zu den Castingshows ins Fernsehen.

Januar:
Zum Jahresanfang bricht wieder das Dschungelfieber aus. Im RTL-Dschungelcamp zicken sich Sarah Dingens und Jay Khan an. „Die sind doch selbst schuld, wenn die dahin gehen“, sagt ein junges Mädchen in einer Umfrage.
In den Dschungel will zwar niemand ziehen, aber nach Berlin. Raus aus der elterlichen Wohnung oder nicht? Das fragen sich viele Jugendliche. Philipp (20) ist gerade mit seiner Freundin nach Berlin gezogen, Christoph (20) kann sich eine eigene Wohnung nicht leisten.

Februar:
Immer mehr Internetnutzer treiben sich bei Facebook rum – und bei Jappy. „Da sind alle meine Freunde, und ich kann kostenlos mit ihnen sprechen“, sagt eine 23-jährige Hennigsdorferin. Allerdings sollen dort, auf der Seite, auch anzügliche Nacktfotos kursieren und Leute gemobbt werden.
Zwei Musiker aus Oberhavel lassen sich von Dieter Bohlen casten. Nils Jörissen aus Schildow verlässt „Deutschland sucht den Superstar“ nach dem Recall auf den Malediven. Diaz aus Zehdenick fliegt dort raus.
An der Musikschule Hennigsdorf feiert das neue Musical „Luise“ Premiere. Louise-Henriette trifft auf das Mädchen Luise.
Im Kino läuft „Der ganz große Traum“ mit Theo Trebs aus Birkenwerder. Es ist sein dritter historischer Film, erzählt er.

März:
Timon Richter aus Schwante ist Jungbauer – und erfolgreich. Im Regionalausscheid des Berufswettbewerbes schafft er den 2. Platz. Während der Erntezeit muss er zwölf bis 14 Stunden arbeiten – dafür sei im Winter mehr Zeit, sagt er.
Eine Borgsdorfer Kneipe ist in der Kabeleins-Reihe „Rosins Restaurants“ zu sehen. Der Koch fand, es läuft nicht so gut. Und heraus kam: Der Koch ist daran nicht ganz unschuldig.
Die Atomkatastrophe in Japan macht uns nachdenklich. So schnell wie möglich die Kraftwerke abschalten, sagt ein Mädchen in einer Umfrage. Ein anderer sagt: Wir können auf Atomkraft nicht verzichten.

April:
Das Cybermobbing nimmt zu. Auf der Internetseite „I Share Gossip“ können Leute öffentlich fertiggemacht werden. Auch Schulen aus Oranienburg, Hohen Neuendorf und Zehdenick sind vertreten.
Juliane Heinrich aus Oranienburg tritt in der RTL-II-Show „Sing! Wenn du kannst“ auf. Ein Castingteam hatte sie in einer Karaokebar angesprochen, aber der Auftritt hätte, nun ja, besser laufen können.

Mai:
Lena Meyer-Landrut will ihren Titel beim Eurovision Song Contest 2011 verteidigen, aber in Oberhavel glaubt kaum jemand an einen erneuten Sieg. „Ich finde ihren Song spacig und cool“, sagt der Hohen Neuendorfer Musiker Christoph Hengelhaupt. Lena wird Zehnte.
In Löwenberg ist DJ-Contest, und kaum jemand geht hin. Der Hain bleibt am Nachmittag des Wettbewerbes ziemlich leer.

Juni:
Die Hennigsdorfer Video-AG des Puschkin-Gymnasiums zeigt erstmals ihren Film „Sanduhrzeit“. Eine strenge Lehrerin mobbt eine Schülerin. Damit reisen die Filmemacher sogar zu einem internationalen Nachwuchsfestival. Dort gewinnen sie zwar nicht – aber auch die Teilnahme ist schon ein Erfolg.
Schüler des Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasiums sind vom Easy-Abi-Skandal betroffen. Eine Agentur macht sich mit dem Geld aus dem Staub, das die Gymnasiasten für die Abifeiern vorgestreckt haben. 63 Euro pro Schüler sind futsch.

Juli:
Isabella Giese aus Liebenwalde läuft als Model auf der Berliner Fashionweek. Eigentlich will sie Medizin studieren, ein Anruf bei BB Radio brachte ihr den Job bei den Reichen und Schönen.
Die Söhne Mannheims treten in Liebenwalde auf. Der Marktplatz ist voller Menschen, als Xavier Naidoo ins Mikrofon singt.
In Schönfließ entsteht der Videoclip „Phoenix Arizing“ der Berliner Band Not Called Jinx. Nachts um 3 schaut kurz mal die Polizei vorbei – zu viel Lärm mitten in der Nacht.

August:
Am Hohen Neuendorfer Marie-Curie-Gymnasium heißt es „Schlag den Paul“. Wie Stefan Raab in der ProSieben-Show tritt Paul Aurin (21) in 15 Spielen gegen einen Kandidaten an. Paul gewinnt.
Filippo Smaldino-Stattaus will Bürgermeister im Mühlenbecker Land werden und schmeißt sich dafür auch an die Jugend ran. An der Mönchmühle treten HipHoper aus Berlin auf.

September:
Mehrere Bands aus Oberhavel haben eine CD aufgenommen. 5 Teeth Less aus Zehdenick sind auf dem Hörbuch zu „Deutschboden“ vertreten. Die anderen Kinder aus Hennigsdorf waren im Studio, ebenso wie Jazzica Nabis aus Birkenwerder. Tibration aus Hennigsdorf sind mit „She’s a Freak“ wochenlang in den „Club Rotation“ bei Viva.
Wie erfahren, wie Frauen die Männer kategorisieren: Brad Pitt ist schön, Matthias Schweighöfer süß und Robbie Williams geil.

Oktober:
Die Eurokrise ist das große Herbstthema. Die Jugend in Oberhavel macht sich aber noch keine großen Sorgen. „Geld löst diese Kriese nicht“, sagt einer der Befragten.

November:
Die Occupy-Bewegung ist die Konsequenz aus der Eurokrise. Ein Liebenwalder sagt bei „Willi“, solche Proteste seien in seiner Stadt kaum denkbar – es gebe ja nur zwei Banken dort.
Oberhavel ist immer stärker bei Facebook vertreten – auch der Jugendklub Oase aus Velten. Flyer seien nicht mehr zeitgemäß, sagt Betreuer Martin Bellack.
Arne Lüthke (24) ist der neue Vizeboss in der Musikschule Hennigsdorf. Damit rückt ein „Eigengewächs“ in die Chefetage. Lüthke folgt auf Rolf-Peter Büttner.
Melanie (31) aus Oranienburg tritt beim RTL-„Supertalent“ auf. Sie strippt vor Dieter Bohlen, fällt bei ihm aber durch.

Dezember:
Das Louise-Henriette-Gymnasium wagt ein Experiment. Schülerinnen geben ein Konzert vor Rentnern im Seniorenheim. Das kommt gut an.

aRTikel

1991: In Hohen Neuendorf sterben drei Kinder im Feuer

Mittwoch, den 28. Dezember 2011
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Dezember 1991 II -> 10.12.2011

Rückblick: Dezember 1991 – Wohnungsbrand endet tragisch / Busunfall auf der Autobahn bei Kremmen / Viel Post für Oranienburger

MAZ Oranienburg, 28.12.2011

Was passierte vor 20 Jahren im Altkreis Oranienburg – und was stand in der MAZ? Heute: die zweite Hälfte im Dezember 1991.

OBERHAVEL
Der Dezember 1991 ist der Monat der Katastrophen, und die Serie reißt auch in der zweiten Hälfte nicht ab. Am frühen Morgen des 14. Dezember 1991 bricht in der Margaretenstraße in Hohen Neuendorf ein Brand aus. Das Feuer kann schnell gelöscht werden, doch dann machen die Feuerwehrleute eine furchtbare Entdeckung. In einem Nebenraum liegen ein einjähriges Baby, ein siebenjähriger Junge und ein 16-jähriges Mädchen. Alle drei sind tot.

Bei den Bauarbeiten am neuen Edeka-Markt am Schlossdamm in Kremmen stürzt ein fünf Tonnen schwerer Dachbinder um. Ein 28-jähriger Mann, der auf dem Träger stand, kommt ums Leben.

Auf der Autobahn in der Nähe von Kremmen verunglückt ein Bus mit sowjetischen Aussiedlern. Er prallt mit voller Wucht gegen einen Lkw. Drei Schwerverletzte müssen ins Krankenhaus gebracht werden.

Nichtsdestotrotz rückt das Weihnachtsfest immer näher, und die Oranienburger lassen sich die Geschenke per Post zuschicken. Das Paketaufkommen ist vergleichbar mit einer 150 000-Einwohnerstadt, damit sind Stadt und Post völlig überfordert. Zwei neue Umschlagplätze entstehen.

In Vehlefanz wird am 17. Dezember der erste Nagel für die neue Grundschule in der Bahnhofstraße eingeschlagen. Zu Beginn des Schuljahres 1993/94 soll das neue Haus fertig sein.

Schwantes Gemeindevertreter haben sich doch noch umentschieden. Kurz vor Weihnachten beschließen sie, dass sie nun doch keine Amtsgemeinde mit Kremmen bilden wollen. Damit geben sie dem Druck der Einwohner nach. Nun soll ein Amt mit den „Autobahngemeinden“ entstehen – mit Bärenklau Eichstädt, Groß-Ziethen, Neu-Vehlefanz, Vehlefanz und Staffelde.

RTelenovela

Heute vor einem Jahr

Mittwoch, den 28. Dezember 2011
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Heute ist 28. Dezember. Ein Jahr ist vergangen, seit mein Vater gestorben ist.
Das Leben geht weiter, die Zeit bleibt nicht stehen.
Und er fehlt.

RTZapper

E.T. – Der Außerirdische

Dienstag, den 27. Dezember 2011
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MO 26.12.2011 | 14.30 Uhr | RTL

Unsere Fernseher werden immer moderner. Breitbild. HD. Alles total scharf. Der Wahnsinn. RTL will sogar Extrakohkle dafür haben, um die tollen Dokusoaps in HD sehen zu können, und die vielen Filme sowieso.
Und für “E.T.”

Am zweiten Feiertag zeigte RTL am Nachmittag den Science-fiction-Klassiker “E.T. – Der Außerirdische”. Im alten 4:3-Format, leicht unscharf. Wie eben so ein fast 30-jähriger Film aussieht.
Hallo, RTL, geht’s noch? Auch von “E.T.” gibt es doch sicherlich eine 16:9-Version. Damals habt ihr den Film doch sowieso nur ins Fernsehformat gepresst, damit die Streifen nicht zu sehen sind.
Aber heute, 2011, braucht ihr uns mit diesem alten Scheiß nun wirklich nicht zu kommen.
Bei alten Serien und eigenproduzierten Sendungen geht das alte Format völlig in Ordnung. Aber keineswegs bei Filmen.