Tagesarchiv für 14. Oktober 2011

ORA aktuell

Verkehr: Busse fahren weiter bis zur Rewestraße

Freitag, den 14. Oktober 2011
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Die Oranienburger Buslinien 804 und 821 enden nicht mehr an der Birkenallee. Ab dem heutigen Freitag fahren sie zu den meisten Tageszeiten zwei Stationen weiter. Die neue Endhaltestelle ist die Rewestraße im Gewerbegebiet Süd. Eine weitere zusätzliche Haltestelle liegt an der Flotowstraße.

Der von der Stadt Oranienburg finanzierte Probebetrieb dauert zunächst ein Jahr, teilte ein Sprecher der Stadtverwaltung mit.

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RTZapper

Joko und Klaas: Die Rechnung geht auf uns

Freitag, den 14. Oktober 2011
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DO 13.10.2011 | 20.15 Uhr | ProSieben

Der Donnerstag war fest in der Hand von Joko und Klaas. Man könnte es auch Overkill nennen.
Bei MTV wird man sich eventuell in den dekadenten Arsch beißen, denn seit die beiden vom Musiksender gefeuert wurden, geht es mit Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf bergauf. Zumindest was die Zahl ihrer Shows und Gastautritte angeht.

Allein am Donnerstag waren sie erst in ihrer neuen ProSieben-Show “Die Rechnung geht auf uns” zu sehen, dann in “Red!” und gleich danach in ihrer neuen zdf_neo-Show “neoParadise”.
Drei Stunden Joko und Klaas. Das ist ein bisschen zu viel des Guten.

Zumal “Die Rechnung geht auf uns” eher eine Nummernrevue war. Leute präsentierten offene Rechnungen und mussten sich den Betrag durch irrwitzige Spiele erarbeiten. Okay, jedes Spiel für sich war ganz nett, hier und da auch lustig. Aber die bloße Folge von nicht zusammenhängenden Spielen ist erst mal noch nicht spannend. Die neue ProSieben-Show wirkte wie Kindergeburtstag. Aber wahrscheinlich sollte es genau das auch sein.

Richtig unterhaltsam ist “neoParadise” auf zdf_neo. Die Sendung gilt als der Nachfolger von “MTV Home”. Joko und Klaas reden Blödsinn, zeigen in Einspielfilmen Blödsinn und haben Gäste, die ausnahmsweise keinen Blödsinn reden. Und das ist mitunter unfassbar komisch. Einen Herbert Grönemeyer hat man wahrscheinlich selten so lachen hören wie am Donnerstag. Sein Gekichere war ansteckend.
Schade, dass bei der Premiere eine Woche zuvor selbst für zdf_neo sehr nur sehr magere 20.000 Zuschauer dabei waren. Das muss mehr werden.

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RTelenovela

Die Nettoisierung schreitet voran

Freitag, den 14. Oktober 2011
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Als ich heute durch den noch ziemlich neuen Netto-Markt in Nassenheide geschlendert bin und neben einem DVD-Regal stand, wurde ich nachdenklich: Erst gestern stand ich neben einem solchen DVD-Regal. Das war auch bei Netto, aber nicht in Nassenheide, sondern in Liebenwalde.

Die Region erlebt momentan eine Nettoisierung. Die Discountermärkte schießen wie Pilze aus dem Boden. Und wer sie mal besucht, wird merken: Besonders die neuen Märkte sehen innen fast gleich aus.
In Schönwalde-Siedlung steht ein Netto-Markt. Im Nachbarort Bötzow schon der nächste. Ein Stück weiter, in Velten, gibt’s gleich zwei davon. In Oranienburg haben wir drei Netto-Märkte. Nebenan, in Schmachtenhagen, ist neuerdings auch einer. Auf dem Weg nach Kremmen kann man von Oranienburg aus in Germendorf bei Netto einkehren, in Schwante oder eben auch in Kremmen. Und das sind noch längst nicht alle.

Gern kommt man auch durcheinander, denn es gibt Netto und Netto. Zum einen der Hunde-Netto, weil dort ein Hund mit Korb in der Schnauze im Logo zu sehen ist. Und zum anderen der orange Netto. Früher dachte ich immer, dass sei dieselbe Firma, nur dass sie im Süden Deutschlands (wo es das orange Netto schon länger gibt) ein anderes Logo haben. Seltsam, dass so was möglich ist, wo doch sofort geklagt wird, wenn jemand einen ähnlichen Namen hat.
Zwei Kolleginnen meinten heute, sie finden den Hunde-Netto besser. Obwohl der rumpeliger ist.

Ich bin jedenfalls schon voll nettoisiert. Montag lief ich in Schwante durch den Netto-Markt. Ich war der einzige Kunde am Mittag, und das war ein ziemlich komisches Gefühl. Diese Stille war ziemlich bedrückend. In Liebenwalde war ich kurz vor Ladenschluss, auch dort herrschte Stille im Markt, mit mir war noch ein Kunde, der durch die Halle streifte. Heute schließlich der Markt in Nassenheide.

Und so langsam kenne ich mich gut aus, denn die Märkte sehen total gleich aus. Vorn das Gemüse, um die Ecke die Fleischtheke, dann der Gang mit den Kühlregalen, rechts rum kommt irgendwann ein DVD-Regal mit ziemlich überteuerten, nicht mehr ganz neuen Filmen. Dann die Getränke und die Süßigkeiten. In Schwante ist die Getränkeabteilung eher klein, auch in Liebenwalde, in Schmachtenhagen so Mittel, in Nassenheide umso größer.

In der Region ist sicherlich noch viel Platz für weitere Netto-Märkte. Die Nettoisierung muss weitergehen.
Aber morgen fahre ich vielleicht mal wieder zu Rewe. Oder ins Kaufland. Die müssen echt mal aufholen mit ihrer Marktdichte.

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