Tagesarchiv für 27. September 2011

RTZapper

Werbesendung: Zumbafitness

Dienstag, den 27. September 2011
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MO 26.09.2011 | 2.10 Uhr (Di.) | Eurosport

Vergesst den ganzen Mumpitz im Fitnesstudio, das anstrengende Joggen oder diese ganzen kräftezehrenden Diäten. Der neue Trend sind Cardiopartys. Was klingt wie eine Untersuchung im Krankenhaus, ist angeblich der größte Spaß. Und man nimmt total viel ab dabei. Zumba! So heißt das Ganze.

Zumba, das habe ich in der Nacht zu Dienstag während einer Werbesendung auf Eurosport gelernt, ist wie Tanzen, kommt aus Südamerika und sorgt dafür, dass man total happy 50 Kilogramm abnehmen kann. Wahnsinn! Dass da noch keiner drauf gekommen ist. Zumba sei wie eine mitreißende Party, sagt eine blonde Frau mit Zöpfen, die angeblich schon 20 Kilo abgenommen hat. Dafür hat sie jetzt einen muskulösen Waschbrettbauch. „Es gibt Tage, da trainiere ich zweimal“, sagt sie dann noch freudestrahlend.

Den Zumba-Spaß gibt es nun auf DVD – mit Trainingsplan und Motivationsgeheimnis. Ist bestimmt total motivierend, anderen beim Tanzen zuzusehen, während man selbst ganz allein vor dem Fernseher rumhüpft wie ein Mammut.

aRTikel

1991: Anonymes Faltblatt sorgt für Ärger

Dienstag, den 27. September 2011
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August 1991 II -> 21.8.2011

Rückblick: Im September 1991 gibt es Korruptionsvorwürfe und einen Postraub

MAZ Oranienburg, 27.9.2011

Was passierte vor 20 Jahren im Altkreis Oranienburg – und was stand in der MAZ? Diesmal: die erste Hälfte im September 1991.

OBERHAVEL
Über Bergfelde kreist am 5. September 1991 ein Polizeihubschrauber. Ein Unbekannter überfiel am Morgen die Post. Er trägt einen roten Motorradhelm und erzwingt die Herausgabe von 1600 Mark. Die Postfrau rennt hinterher, kann sich zumindest das Autokennzeichen merken. Doch die Polizei tappt tagelang im Dunkeln.

Die Firma Altana übernimmt die Oranienburger Pharmawerk GmbH. Für die 370 Beschäftigten soll es eine Garantie geben, außerdem seien umfangreiche Investitionen geplant, so Geschäftsführer Manfred Müller. Klar ist auch: Ab April 1992 stinkt es nicht mehr in Oranienburg. Dann geht die Ära der chemischen Produktion zu Ende – die Ausgangsstoffe werden dann angeliefert.

Jette meckert am 9. September 1991 über den Konsum-Terror in Eichstädt. Eine Leserin beschwerte sich: Die Wurst, die sie im Eichstädter Konsum kaufte, sei frisch, ließ sie sich von der Verkäuferin sagen. Doch am Tag danach schimmelte die Wurst schon. Und der Dank? Die Kundin wurde von der Verkäuferin beschimpft, nachdem sie sie darauf hinwies.

In Nassenheide laufen die Vorbereitungen für die Tankstelle am Ortsausgang Richtung Teschendorf. Am 10. September kommt der 11,8 Tonnen schwere Tank mit einem Fassungsvermögen von 60 000 Litern. Mit zwei weiteren Tanks bildet er die „Quelle“ für die Tankstelle.

Das Hennigsdorfer Stahl-Klubhaus soll verkauft werden. Weil die Stahl-GmbH privatisiert wird, muss sie sich von allen Bereichen trennen, die nicht zum unmittelbaren Geschäft gehören – so eben auch vom Klubhaus. Interesse bekundeten eine große Handelskette und eine Künstleragentur – beide schieden jedoch aus. Chancen haben noch eine Großdisko sowie eine Kultur-GmbH.

Der Kreis Oranienburg bekommt drei Politessen. Bedarf besteht vor allem in Oranienburg, Hennigsdorf und Velten, so Horst Schütt vom Straßenverkehrsamt.

Die Mühlenbecker sind erstaunt über ein anonymes Faltblatt, das per Post aus Schildow kam. Darauf wird Bürgermeister Helmut Waggon unter anderem der Korruption bezichtigt. Er soll „dicke Provisionen“ für die Vermittlung von Baugrundstücken kassiert haben.

Die Ruppiner Chaussee zwischen Hennigsdorf, Stolpe-Süd und Berlin-Heiligensee soll wieder geschlossen werden. Hintergrund: 1985 beschloss das Reinickendorfer Bezirksamt, die damalige Sackgasse zu beruhigen und zu begrünen. Nur wegen Bürgerprotesten sei es dazu noch nicht gekommen. Nun – nach dem Mauerfall – liegt der sechs Jahre alte Beschluss wieder auf dem Tisch

RTelenovela

Das Gejaule von der Bühne

Dienstag, den 27. September 2011
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Schlechte Bands sind immer schlimm! Ganz furchtbar wird es aber, wenn schlechte Bands an sich tolle Songs verschandeln. Neulich musste ich das auf einem kleinen Festival in Birkenwerder mal wieder erleben.
Eine junge Frau plärrte in ihr Mikrofon, traf nur ungefähr 20 Prozent der Töne und dachte wahrscheinlich, sie sei gut. Daran wie das Publikum vor der Bühne nicht abgegangen ist, hätte ich eigentlich merken können, dass da irgendwas nicht stimmt.

Aber spätestens, wenn Juli und die perfekte Welle erklingt, und die Stimme der Sängerin noch schlechter ist als die von Eva Briegel, dann kann man eigentlich nicht anders, als sich die Ohren zuzuhalten. Oder “Hier kommt Alex” von den Toten Hosen. Was für ein Gejaule!
Das sind die Momente, in denen man sich wünscht, Dieter Bohlen zu sein, und denen da auf der Bühne mal ordentlich die Meinung zu geigen.