Tagesarchiv für 26. August 2011

ORA aktuell

OHC: Handballer Tim Fröhlich neuer Mannschaftskapitän

Freitag, den 26. August 2011
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Tim Fröhlich (27) ist neuer Kapitän der ersten Männermannschaft des Oranienburger Handballclubs (OHC). Er ist Nachfolger von Riccardo Tourmo. Fröhlich ist in offener Abstimmung während eines Trainingslagers gewählt worden.
Tim Fröhlich ist seit sieben Jahren beim OHC.

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RTZapper

Fußball live – Euroleague-Qualifikation: Sevilla – Hannover

Freitag, den 26. August 2011
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DO 25.08.2011 | 21.00 Uhr | Sport 1

Hannover und die angrenzenden Gemeinden waren mal wieder im Ausnahmezustand: Hannover 96 reiste nach Sevilla, um die Euroleague-Quali zu knacken. Die Zeitungen waren voll von dem Fußballspiel. Nachdem das ZDF das Hinspiel übertrug, war lange unklar, ob das Rückspiel überhaupt im deutschen Fernsehen zu sehen ist, und wenn ja, wo. Sport1 machte das Rennen, erst am Dienstag stand das fest. Warum das ZDF nur das Hinspiel zeigen wollte, weiß niemand.

Sport1 also zeigte das hannoveraner Highlight. Aber die Leute hier sind trotzdem sauer – auf den NDR. Der verlor nämlich den Rechtepoker um das Spiel, und das können die Fußballfans aus Hannover nun gar nicht verstehen. Wozu zahlen sie Gebühren, fragen sie, wenn der NDR dieses Fußballspiel dann doch nicht zeigt? In den Zeitungen standen entsprechende Leserbriefe.
Damit zeigt sich aber auch: Egal, was die Öffentlich-Rechtlichen machen: Es ist falsch. Hätte der NDR viel Geld gezahlt, um das Spiel in seinem Dritten Programm zeigen zu können, wäre die Aufregung groß gewesen. Dafür seien schließlich die Privaten da, hätte es dann geheißen. Und jetzt, wo das Spiel im Privatfernsehen läuft, ist es auch nicht Recht, weil doch schließlich der NDR Gebühren bekommt.

Tut mir Leid, ich verstehe die Deutschen einfach nicht. Sie wissen, einfach nicht, was sie wollen.
Ach ja, Glückwunsch, Hannover 96!

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RTelenovela

Bundesland Nummer 16

Freitag, den 26. August 2011
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Fast 22 Jahre nach der Wende kann ich Vollzug verkünden: Ab heute kann ich sagen, dass ich alle 16 Bundesländer Deutschlands besucht habe. Das land, das mir noch fehlte, war Bremen. Und heute waren wir in: Bremen.
Direkt am Weserstadion vorbei führte uns der Weg ins Zentrum der Stadt. Wie in Hamburg auch, steht übrigens “Centrum” auf den Wegweisern.

Und um mit dem Positiven zu beginnen: Bremen hat eine recht schöne Altstadt, in der es einiges zu sehen gibt. In der Böttcherstraße ist auf einem kleinen Plätzchen jede ein niedliches, fünfminütiges Glockenspiel zu hören. Und überhaupt sind die engen Gassen mit den Läden und den Museen recht beeindruckend.
Ein paar hundert Meter weiter gibt es eine sehr enge Straße namens Schnoor – wohl, weil dort die Häuser wie an einer Schnur aufgereiht stehen. Dort gibt es das Restaurant “Katzen-Café” – zu erreichen über einen noch viel schmaleren Weg. Man sitzt wie auf einer Terrasse, und es ist herrlich ruhig.
Schön ist auch der Roland, der Platz am Rathaus und der Bürgerschaft. Nicht weit davon entfernt, lohnt sich ein ausführlicher Einkaufsbummel.

Um mit dem Negativen weiterzumachen: Ich erkläre Bremen zum Briefkastennotstandsgebiet. Es gibt im Zent… ähm, Centrum fast keinen. Und den einen übersieht man, weil er rot ist, schon sehr alt und irgendwie auf den ersten Blick nicht aussieht wie ein Briefkasten.
Willst du eine Hafenrundfahrt machen? Lass es sein! Sie kostet fast 10 Euro, aber zu sehen gibt es nichts. Aber fast nichts. Außer die Weser, kahle Ufer, die Weser, leere Kaie, Baustellen, die Weser, ein leeren Hafen und die Weser. Wirklich: Eine so langweilige Hafenrundfahrt bietet wohl nur Bremen. Selbst unser Begleiter, der aus Bremen stammt, war entsetzt.

So bietet Bremen ein recht durchwachsenes Bild.
Ich grüße an der Stelle, die nette Frau an der Rezeption des Hilton-Hotels. In der dortigen Tiefgarage stand das Auto, wo ich zwischendurch noch mal hin musste. Ich stand vor dem Fahrstuhl und war irritiert: Zugang nur mit Zimmercode-Karte. Aha, dachte ich, und wie komme ich zum Auto? Also fragte ich nach, und die Frau lachte nur und zeigte mit dem Finger – zum Fahrstuhl um die Ecke. Ich stand vor dem falschen Fahrstuhl. Peinlich.

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RTZapper

Ponik & Petersen – Der NDR2 Morgen

Freitag, den 26. August 2011
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DO 25.08.2011 | 5.05 Uhr | NDR2

“Wir sind am Leben!” Mit diesem Song meldet sich nach einer langen Pause das Duo Rosenstolz zurück. Auch NDR2 hat das Lied in seinem Programm. Beispielsweise in der totaal lustigen Morningshow “Ponik & Petersen – Der NDR 2 Morgen”. Blöderweise scheint der Titel dem Moderator Holger Ponik so gar nicht zu gefällen. “So ein Käse!”, meinte er, als “Wir sind am Leben!” am Donnerstagmorgen zu Ende war.

Da fragt man sich natürlich: Wenn ein Moderator die Lieder, die er spielt, blöd findet, warum spielt er sie dann? Und wenn er darauf keinen Einfluss hat und nur macht, was man ihm vorher vorbereitet, warum hält er dann nicht einfach den Mund. Oder wechselt den Arbeitgeber?
Okay, der Fairness halber: Das Rosenstolz-Lied musste gegen Lenny Kravitz beim Duell um den “Hit der Woche” antreten. Und vermutlich stand Ilka Petersen auf der Rosenstolz-Seite. Trotzdem ist so ein bekloppter Spruch für mich ein Umschaltgrund.

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ORA aktuell

Mietaffäre: Neue Vorwürfe gegen Kerstin Kausche

Freitag, den 26. August 2011
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In der Mietaffäre um Oranienburgs Vize-Bürgermeisterin Kerstin Kausche gibt es neue Enthüllungen.
So sagte die seit sieben Jahren auf dem Hohenbrucher Hof lebende Petra Bergmann am Mittwoch zur Märlischen Allgemeinen, dass Kausche nicht erst seit einem Jahr über eine rechtswidrige Vermietung Bescheid wusste. Schon 2008 habe Kausche ihr gesagt, dass ihr Sohn nicht eine Wohungen bekommen könne, weil es keine Genehmigung gebe. Kurz danach sei jemand anderes dort eingezogen.
Kausche habe demnach illegal Wohungen unter anderen an Hartz-IV-Empfänger vermietet. Somit habe sie dafür Geld vom Landkreis Oberhavel erhalten. Unklar ist, warum die Behörde das mitmachte.

Angeblich hat 2008 auf dem Hof ein plonischer Mann gearbeitet und gelebt – unter schlechten Wohnbedingungen: ohne Heizung, Wasser und Toilette. Kerstin Kausche dementiert das – Zeugen widerrum bestätigen das gegenüber der MAZ.

Laut Kausche habe sie Privates und Berufliches immer getrennt. Wie nun aber auch bekannt wurde, verschickte Kausche ihr Mietobjekt betreffende Faxe von ihrem Büro im Schloss aus.

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