Tagesarchiv für 24. August 2011

RTelenovela

Ich will einen iPad!

Mittwoch, den 24. August 2011
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Es ist bald Weihnachten. Das sage ich an dieser Stelle deshalb, weil ich nun weiß, was ich mir wünsche. Und ihr könnt ja schon mal sammeln. Also: Ich wünsche mir einen iPad.

Heute hatte ich so ein Ding das erste Mal richtig in der Hand. Ich konnte darauf rumdrücken, auf Knöpfe drücken, Apps nutzen, Bilder ansehen oder einfach nur im Internet surfen. Und es ist herrlich! Ich weiß jetzt, dass morgen in Bremen scheiß Wetter wird. Ich habe es über die App von wetter.com erfahren. Ich weiß schon, was morgen in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung steht. Die komplette Ausgabe war bereits im App abrufbar (der iPod-Besitzer ist HAZ-Abonnent). Ich konnte mir jede Seite ansehen, inklusive sämtlicher Lokalausgaben. Eine sehr simple, aber durchaus sinnvolle App.

Klar, lange Texte kann man auf dem Ding nicht schreiben, aber dafür ist es auch nicht gedacht. Aber zum Surfen ist es ideal.
Nachteil 1: Noch ist so ein iPad verdammt teuer. Nachteil 2: Die laufenden Kosten sind sicherlich auch nicht ohne. Heißt: Noch kann ich mir das nicht leisten. Und wahrscheinlich würde ich dann nur noch im Internet rumhängen.
Noch habe ich nicht mal ein Smartphone, also muss wohl auch der iPad noch warten.

PS: Heißt es der iPad oder das iPad? Ich finde: der iPad klingt schöner. Ich sage ja auch: der Computer. Und: Mann kann ja auch sowohl der Blog als auch das Blog sagen (ich: der).

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aRTikel

From Above entstand beim Fußballgucken

Mittwoch, den 24. August 2011
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Musik: Die Band aus Schildow fand sich 2010 während der Weltmeisterschaft

MAZ Oranienburg, 24.8.2011

Sänger von From Above ist Nils Jörissen, der im Frühjahr beim RTL-Casting von „Deutschland sucht den Superstar“ zu sehen war.

SCHILDOW
Dass es die Band From Above gibt, haben wir der Fußball-WM in Südafrika zu verdanken. Im Sommer 2010 versammelten sich in Schildow die Leute zum gemeinsamen Fußballgucken. „Wir haben alle im Garten gesessen und sind miteinander ins Gespräch gekommen“, erzählt Nils Jörissen, der Sänger und Pianist der Gruppe. Bald redeten sie über Musik und: „Ach, du spielst auch Gitarre?“ – „Und du machst auch Musik?“ Das war gewissermaßen die Geburtsstunde von From Above aus Schildow. Gewissermaßen ein Zufall.

Einmal pro Woche treffen sich die drei Jungs, die allesamt aus Schildow kommen, um Musik zu machen. Christian Reschke (25) spielt Gitarre und arbeitet in einer Hohen Neuendorfer Versicherungsagentur. Stanley Schätzke (17) spielt Klavier und besucht die Evangelische Schule in Berlin-Frohnau. Nils Jörissen (19) singt und spielt Klavier. Er geht auf die Abendschule und will später Musik studieren – „am liebsten auf der Hanns-Eisler-Musikhochschule in Berlin“, wie Nils sagt.
Ihre Lieder sind Singer-Songwriter-Stücke über Liebe, Leid und schöne Dinge, wie es Nils Jörissen ausdrückt. „Das kommt natürlich auf die Umstände an, wie der Song entstanden ist.“ Christian Reschke ergänzt: „Wir machen alles, was uns Spaß macht.“ Ihre Vorbilder: John Butler und Brian McKnight, „der genialste Sänger der Welt“, so Christian. Die Stücke schreiben sie meistens zusammen. „Wenn’s passiert, dann geht es sehr schnell“, sagt Nils. Die meisten Lieder singen sie auf Englisch. „Das fällt mir leichter, als auf Deutsch zu texten.“

Auch der Jazz wird bei den Schildowern ganz groß geschrieben: Ein Nebenprojekt der Musiker nennt sich Fresh. „Da spielen wir Sinatra-Songs, Soul und andere Stücke“, erzählt Nils. Zu Fresh gehören die From-Above-Bandmitglieder plus ein weiterer Bassist. „Damit haben wir viel zu tun.“

Vor kurzem hatten sie einen Auftritt in einem Kölner Fünf-Sterne-Hotel. „Eine Galaveranstaltung“, sagt Christian.“ Den Leuten dort scheint es gefallen zu haben, sie haben From Above gleich noch mal gebucht.
Mit einem Promibonus hat das wenig zu tun. Nils Jörissen war in der 2011er-Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ dabei, galt sogar als Liebling von Dieter Bohlen. Doch Nils stieg nach dem Recall aus. Es hat ihm keinen Spaß mehr gemacht, und er wollte sich nicht an RTL binden, sagte er damals zur MAZ. „Heute spielt das eigentlich keine Rolle mehr“, sagt Nils. Das Ziel der Band lautet stattdessen: B-Flat. So heißt eine Berliner Jazzbar, in der die Jungs gern mal auftreten möchten.

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RTZapper

Das Erste zum Tode von Loriot

Mittwoch, den 24. August 2011
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DI 23.08.2011 | 22.45 Uhr | Das Erste

Zum Tode von Loriot zeigte Das Erste am Dienstagabend seinen Film “Pappa ante Portas”. Und ein Porträt über den Humoristen. Das Porträt um 0.10 Uhr, den Film immerhin um 22.45 Uhr.

Deutschlands wohl beliebtester Komiker stirbt, und Das Erste schiebt die Ehrung ins Spät- und Nachtprogramm. Das hat Loriot nicht verdient.
Um 20.15 Uhr hätte entweder “Pappa ante Portas” laufen können oder die Collage-Doku “Bernhard Victor Christoph Carl von Bülow genannt Loriot”, in der anhand von Interview- und Sketchausschnitten Loriots Leben gezeigt wurde. Die Collage lief nur um 22 Uhr im WDR. Für die Primetime hätte sich auch “Loriots 80. Geburtstag” geeignet. Da präsentiert Loriot selbst sein Werk.

Aber nein, im Ersten musste stattdessen ganz dringend die schmalzige Serie “Das Glück dieser Erde” gezeigt werden, gefolgt von der Wiederholung der Kliniksoap “In aller Freundschaft”. Trotz heftiger Proteste auf der ARD-Facebookseite blieb es dabei – kein Loriot in der Primetime. Seine Sketche liefen gar erst ab 1 Uhr. Nur das NDR fernsehen würdigte ihn um 20.15 Uhr. Immerhin.

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ORA aktuell

Mietaffäre: Kausche nennt Focus-Bericht diffamierend

Mittwoch, den 24. August 2011
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Neues in der Mietaffäre um Oranienburgs Vize-Bürgermeisterin Kerstin Kausche. Nach Informationen der Märkischen Allgemeinen will Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD) durch den Landkreis überprüfen lassen, ob Kausche gegen Dienstpflichten verstoßen hat.

Focus online hatte am Freitag berichtet, dass Kerstin Kausche alte Ställe und eine Scheune vermietet hat – ohne Genehmigung. Wie jetzt bekannt wurde, handelt es sich um ein Gehöft in Hohenbruch. Der Landkreis ließ die Vermietung untersagen.
Kausche erklärte auf einer Pressekonferenz am Montag, dass die Immobilie von ihrem Ex-Mann stamme. Der nicht genehmigte Ausbau sei nach ihren Angaben erfolgt, als sie noch nicht Miteigentümerin war. Sie versuche seit Jahren, die rechtlichen und baulichen Probleme zu lösen. Es gebe mit einer der Familien einen Rechtsstreit um Mietkosten. Als Vize-Stadtchefin zurücktreten wolle sie nicht. Sie nannte den Focus-Artikel diffamierend. Die Mieteinnahmen würde sie zur Tilgung und für Zins des Immobilien-Darlehnens verwenden.

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RTZapper

Sendechaos: Bei ProSiebenSat.1 hat’s gebrannt

Mittwoch, den 24. August 2011
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DI 23.08.2011 | ProSieben / Sat.1

Zwei Fernsehsender außer Kontrolle: Während die Sat.1-Zuschauer das Chaos nur indirekt mitbekommen haben, herrschte am Dienstagabend bei ProSieben das totale Chaos.
Gerade begann “Die Alm”, als die Leute im Ü-Wagen wohl erfahren haben, dass der Kontakt zur Sendezentrale nach Unterföhrung komplett gekappt ist. Die Sendung lief ohne Pause durch, die Werbeblöcke fielen aus, denn man konnte nicht zurück zur Zentrale schalten. Die peinliche Folge: Um 23 Uhr gingen die Einspielfilme aus. Es gab also nichts mehr, was das “Alm”-Team hätte senden können. Dummerweise gab’s noch Sendezeit und keine Möglichkeit, umzuschalten – immer noch nicht. Die Zuschauer sahen daraufhin etwa 15 Minuten lang Live-Bilder von der Alm – inklusive unspannender Gespräche am Esstisch.
Die beiden Moderatoren kündigten an, dass immer noch nix ginge – und dass man nun die komplette Sendung einfach noch mal von vorn zeige.

Das Spektakel dauerte weitere 15 Minuten, dann wurde abrupt in die laufende Sendung “Witzig ist witzig” geschaltet – das “Alm”-Logo jedoch blieb.

Wie der Bayerische Rundfunk in seinem Videotext meldet, hat es bei ProSiebenSat.1 in Unterföhring einen Brand gegeben. Nähere Umstände sind jedoch nicht bekannt.
Für den Konzern scheint das aber der Super-Gau zu sein. Sowohl Sat.1 als auch ProSieben mussten ihre Programme offenbar übergangsweise aus den Übertragungswagen senden, die bei der Alm und beim Fußballspiel vor Ort waren.
Seltsamerweise waren kabeleins und sixx nicht betroffen – zumindest für den Zuschauer nicht offentsichtlich.

Die Sat.1-Zuschauer haben zunächst nicht viel von der Krise mitbekommen. Außer: Es gab keine Werbung mehr. Nach dem Fußballspiel fiel die Reklame weg, dann folgte die “Akte 20.11”, ebenfalls ohne Werbung. Um 0 Uhr allerdings begann das Fußballspiel vom Abend einfach noch mal. Ein Notprogramm.
Was genau im Sendezentrum passiert ist, wird wohl erst im Laufe des Mittwochs klar werden.

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RTelenovela

Bitte sagen Sie jetzt nichts, Hildegard!

Mittwoch, den 24. August 2011
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“Bitte sagen Sie jetzt nichts, Hildegard!” das schreib heute ein Kollege auf seine Facebook-Pinnwand. Und ich wusste sofort, was er damit meinte. Mir war sofort eine komplette Szene vor Augen: Mann und Frau sitzen sich an einem Tisch gegenüber. Sie unterhalten sich, aber die Frau ist irritiert. Er hat nämlich eine Nudel im Gesicht.

Heute Mittag stand es zuerst auf der Facebook-Pinnwand von “Leute heute” vom ZDF. Loriot ist gestorben. Der große Loriot, Deutschlands wohl bester Humorist.
Wie bekannt, wie beliebt er ist, zeigte sich an den Reaktionen im Büro – aber vor allem eben bei Facebook. Die immer gleiche Meldung fegte nun durchs Netz – versehen mit persönlichen Widmungen.
“Der letzte Vorhang ist für eine Legende gefallen. Chapeau Loriot!”
“R.I.P. Loriot – Danke für die vielen Witze!”
“Can’t believe it. So sad…”
“Traurig… aber ich denke, er hatte ein erfülltes Leben… RIP und danke für die Zeit die du uns erfreut hast und noch erfreuen wirst…”
“Deutschland verliert nach Heinz Ehrhardt einen weiteren Großmeister des Humors.”
“Die Schlagzeile “Mario Barth tot” hätte mir besser gefallen.”

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