Tagesarchiv für 22. August 2011

RTZapper

Funny Games U.S.

Montag, den 22. August 2011
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SO 21.08.2011 | 23.15 Uhr | ProSieben

Eine Familie macht Urlaub in ihrem Ferienhaus. Ein junger Mann steht eines Tages vor der Tür und fragt nach Eiern. Er bekommt sie, lässt sie aber fallen. Noch ein junger Mann kommt, und der Psychoterror beginnt.
Das ist “Funny Games” von 1997. Ein nervenaufreibender Film aus Österreich.

Am Sonntag zeigte ProSieben den Film “Funny Games U.S.”. Darin geht es um eine Familie, die Urlaub in ihrem Ferienhaus macht. Ein junger Mann steht eines Tages vor der Tür und fragt nach Eiern. Er bekommt sie, lässt sie aber fallen. Noch ein junger Mann kommt, und der Psychoterror beginnt.
“Funny Games U.S.” ist von 2007. Und er ist eine Kopie. Eine sehr genaue Kopie.

Regisseur Michael Haneke drehte seinen Film einfach noch mal. Weil die Amis keine ausländischen Filme mögen – sie laufen dort meist nur untertitelt -, hat er “Funny Games” zehn Jahre nach der Österreich-Fassung noch einmal gedreht.
Akribisch! Die Anfangssequenz mit dem Auto aus der Luftperspektive. Die Kreischmusik, wenn der Titel eingeblendet wird. Die Schriftzüge waren dieselben. Die Handlung, die Dialoge, die Kameraeinstellungen. Nichts ist anders. Rein gar nichts. Der einzige Unterschied sind die Darsteller: Nicht Ulrich Mühe, sondern Tim Roth. Nicht Susanne Lothar, sondern Naomi Watts. Die Psychojungs werden nicht von Arno Frisch und Frank Giering gespielt, sondern von Brady Corbet und Michael Pitt. Und da ist noch ein Unterschied: Die beiden in der Ur-Version waren die besseren Darsteller. Der Wahnsinn war an ihnen besser abzulesen, als an den recht weichen Amis.

“Funny Games U.S.” ist an sich ein guter Film. Nervenaufreibend. Schockierend. Aber er ist eben auch eine Anreihung von Zitaten, Wiederholungen. Aber vielleicht hat es Haneke ein bisschen Geld gebracht, viel überlegen musste er ja für seinen Film nicht.

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RTZapper

ZDF-Fernsehgarten: Das Unwetter

Montag, den 22. August 2011
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SO 21.08.2011 | 11.00 Uhr | ZDF

Andrea Kiewel hat es sich immer gewünscht, nun ist es passiert: Ein heftiges Gewitter tobte sich über dem Mainzer Lerchenberg aus. Genau zu dem Zeitpunkt, als das ZDF von dort live den “Fernsehgarten” übertrug.
Leichter Regen, Wahnsinnshitze. Die Sendung hat in 25 Jahren vieles erlebt. An diesem Sonntagvormittag aber war alles eine Spur heftiger. Der Regen rauschte auf das Überdach. Im Hintergrund krachte es gewaltig, Blitze zuckten.
Unwetter im “ZDF-Fernsehgarten”.

Das brachte Andrea Kiewel jedoch nicht aus der Ruhe. Sie unterbrach den Kochtalk, bat die Zuschauer, die draußen standen, auf die überdachte Bühne. Es entstand ein geordnetes Chaos. Und wenn mal jemand im Bild stand, nun ja, dann ist dann heute eben mal so. Kiwi nahm das Unwetter ganz cool.
Semino Rossi sang von Regenbögen, und im Hintergrund tobte sich das Unwetter aus. Die Show wirkte wie eine Abendgala, so dunkel war es um die Bühne herum.

Eine denkwürdige Sendung. Sie steht für den Sommer 2011. Für trübe Tage, für ganz verregnete Wochenenden und versaute Ausflüge.
An diese Gewitter-Ausgabe des “Fernsehgartens” wird man sich noch lange erinnern.

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RTelenovela

Vor 20 Jahren (68): Gymnasiasten!

Montag, den 22. August 2011
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(67) -> 8.8.2011

Donnerstag, 22. August 1991.
Eine neue Ära. Mit dem Schuljahr 1991/92 begann in der ehemaligen DDR auch der bundesdeutsche Schulbetrieb. Die polytechnischen Oberschulen gab es nicht mehr. Stattdessen Grundschulen, Real- und Gesamtschulen und die Gymnasien. Ich schaffte den Sprung aufs Gymnasium. Wobei wir sicherlich leichter wechseln konnten, als alle anderen nach uns. Wir haben die Wende genau richtig abgepasst. Mein Jahrgang kam in die 7. Klasse, als auch die neuen Schultypen eingeführt wurden.

Meine Schule damals: das Runge-Gymnasium. Am Vormittag, gegen 11 Uhr, betraten wir das alte Schulhaus, das damals noch “Comenius-Gebäude” hieß. Bevor die Schule zum Runge-Gymnasium wurde, war sie die Comenius-EOS. Das Runge-Gymnasium war zu Beginn in zwei Gebäuden unterbracht. In der heutigen Lindenschule hatte das Gymnasium damals weitere Räume. In der Mini-Sporthalle an der Straße des Friedens (Bernauer Straße) hatten wir oft Sport.

Am 22. August 1991 aber ging alles los. Die Eröffnungsveranstaltung war in der Aula. Ein komischer Typ spielte auf seiner Gitarre. Wir fanden ihn sehr seltsam und lustig. Es war unser Musiklehrer F. es gab noch ein paar Reden, und wir erfuhren, in elche Klasse wir kommen. Ich kam in die 7/7. Sieben 7. Klassen hatte das Gymnasium damals.

Dieser 22. August 1991 ist – verbunden mit dem Schulstart – aber noch aus einem zweiten Grund wichtig. Heute kenne ich viele meiner Freunde genau 20 Jahre. Mit einigen von ihnen bin ich immer noch sehr eng befreundet – egal ob nah oder fern der Heimat.

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ORA aktuell

Vize-Bürgermeisterin Kausche: Dubiose Mietgeschäfte

Montag, den 22. August 2011
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Oranienburgs Vize-Bürgermeisterin Kerstin Kausche vermietete Räume auf einem Bauernhof in Kremmen an Hartz-IV-Empfänger – ohne Genehmigung. Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Focus”.

Kausche vermietet laut dem Bauordnungsamt von Oberhavel notdürftig hergerichtete Ställe und eine Scheune als Wohnungen. Eine halbe Million Euro soll sie damit schon verdient haben, so schreibt der “Focus”. Eine bausichere Ausstattung der Wohneinheiten soll sie ignoriert haben, wie eine Bewohnerin dem Nachrichtenmagazin sagte. Im Oktober 2010 hat Landrat Karl-Heinz Schröter damit gedroht, die „Hartnäckigkeit Ihres Verstoßes mit Zwangsgeld, ersatzweise mit Zwangshaft“ zu sanktionieren, lenkte Kausche ein. Auch aber das nur notdürftig.

In Oberhavel schien der Fall bislang nicht bekannt gewesen zu sein.
Kerstin Kausche wollte sich gegenüber dem “Focus nicht äußern – weder schriftlich noch mündlich.

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