Tagesarchiv für 5. August 2011

RTZapper

Beach Soccer live: Russland – Rumänien

Freitag, den 5. August 2011
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DO 04.08.2011 | 15.05 Uhr | Eurosport

Es hörte sich an, als würde das Fußballstadion in einem Bienenstock stehen: “Ööööööööööööö!” Es war das Geräsuch, das in während der Fußball-WM 2010 in Südafrika begleitete – und nervte.
Seit Donnerstagnachmittag weiß ich: Es gibt Schlimmeres!

Eurosport übertrug ein Beach-Soccer-Spiel zwischen Russland und Rumänien in Moskau. Die Dauerbeschallung, die dort herrschte, war sehr viel immenser als die in Südafrika: Musik. Umtz, umtz, umtz. Technomusik. Und nicht als Nebenbeigeräusch, sondern richtig laut.
Die Musik knallte so richtig auf das kleine Stadion. Die Kommentaten waren nur schwer zu verstehen. Die Musik hörte auch nicht während der Spiele auf, unterbrochen wurde sie nur für Ansagen des Stadionsprechers. Umtz, umtz, umtz! Und schööön die Bässe dazu.

Vom Spiel selbst war übrigens auch nicht viel zu sehen, bis auf eine Totale vom Feld. Nur hin und wieder lieferte eine zweite Kamera Details. Wer nur einen kleinen Fernseher hatte, bekam vom Beach Soccer also eher wenig mit.

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RTZapper

Der Hafencowboy – Unterwegs mit Gunter Gabriel

Freitag, den 5. August 2011
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MI 03.08.2011 | 21.00 Uhr | NDR fernsehen

Gunter Gabriel. Immer irgendwie kurz vor der Pleite, aber immer steht er auch irgendwie wieder auf und gibt den Schlagerbarden. Gern auch mal auf Hochzeiten und anderen Familienfeiern. Überall, wo es ein bisschen Kohle gibt und er singen kann: “Hey, Boss, ich brauch’ mehr Geld!”

Der NDR räumt ihm nun viel Sendezeit ein. An drei Mittwochabenden läuft nun “Der Hafencowboy”. Gunter Gabriel, der sein Hausboot in Hamburg umbauen will, schließlich braucht er doch eine schöne Terrasse.
Zwischendurch muss er in Bad Segeberg bei einer NDR-Show auftreten. Und damit der NDR lustige Bilder hat, muss er “Haus am See” von Peter Fox singen. Da kann Gabriel zwar nicht den Text, aber dann muss seine Managerin ihm eben große Pappen hinhalten.

“Der Hafencowboy” schwankt zwischen Selbstironie und einer leichten Aufgekratztheit. Manchmal ist nicht ganz klar, wie viel der NDR vorher vorgegeben hat. Der Streit mit der Tochter oder einige andere Dialoge wirkten arg einstudiert. Stellenweise wirkte Gunter Gabriel, als wolle er sich noch mal vor der Kamera als der coole Typ produzieren, hier ein blöder Gag, da noch ein alter Joke. Er übertreibt es ein wenig.
Allerdings gibt es wesentlich schlimmere Promi-Doku-Reihen als die über den 70-jährigen Schlagersänger.

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