Tagesarchiv für 31. Juli 2011

ORA aktuell

Blindgänger: Kremmener Straße ab Montag gesperrt

Sonntag, den 31. Juli 2011
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Die Kremmener Straße in Oranienburg ist ab Montag für drei Wochen gesperrt. Grund ist die Suche nach Blindgängern. Damit entsteht auf der B273 in der kreisstadt bereits die zweite Baustelle.

Auf der Strecke entstehen bis 19. August im Zuge der Arbeiten 500 Bohrlöcher. Die Messsonden erreichen eine Tiefe von 5,50 Metern. Die Löcher werden wieder aufgefüllt.
Nach den Bauarbeiten sollen nach den Worten von Bernd Harf, dem Chef der Nassenheider Straßenmeisterei, wieder die Busse über die Straße rollen können.

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RTelenovela

Vorstadt in der Großstadt

Sonntag, den 31. Juli 2011
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Berlin ist eine Großstadt? Nicht überall. Selbst in der Innenstadt gibt es Orte, die, ja, ich würde fast sagen provinziell wirken.

Nur eine S-Bahn-Station vom Berliner Hauptbahnhof entfernt, liegt der Bahnhof Bellevue. Der ist benannt nach dem gleichnamen Schloss, das ganz in der Nähe ist. Aber wer schon die Treppen nach unten läuft, merkt: Hier ist nicht die große Großstadt.
Ein Dönerladen, ein Asiaimbiss und keine Leute. Nun gut, es war 20.30 Uhr an einem Tag mitten in der Woche. Zur Stoßzeit sind da sicherlich mehr Menschen unterwegs.

Der Bahnhof liegt an der Bartningallee. Dort sind eine Kneipe, Altbauten und ein Möbelhaus. Das Möbelhaus fällt durch seine Hässlichkeit auf, der typische 60er-Jahre-Bau, wie er in der Bundesrepublik zwar in, aber architektisch völlig out war.
An der Moabiter Brücke beginnt dann überraschenderweise der Bezirk Moabit.
Es ist auch verkehrstechnisch sehr ruhig in der Gegend – vielleicht ist das am Tage auch anders. Aber es heißt, das sei der Grund, warum die Menschen so gern dorthin ziehen. Sie wohnen dort in der Großstadt und sind trotzdem ein wenig abseits des Trubels. Und dennoch ist der Hauptbahnhof nicht weit.

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RTZapper

phoenix vor Ort: Stuttgart 21 – Der Stresstest

Sonntag, den 31. Juli 2011
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FR 29.07.2011 | 9.00 Uhr | phoenix

Mensch, der Heiner, der hat’s echt drauf. Sorgt am Ende eines langen Tages ganz nebenbei für den Showdown.
Es war mal wieder ein langer Tag in Stuttgart. Im Rathaus wurde am Freitag der Stresstest für den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof präsentiert – und der Streit um “Stuttgart 21” geht weiter.

phoenix übertrug die Diskussion unglaubliche elf Stunden. Die Bahn-Vertreter sagten, der Stresstest war in Ordner. Die Gegner sagten, der Stresstest war nicht in Ordnung. Dann sagten die Bahn-Vertreter, dass das Projekt gut ist. Dann sagten die Gegener, dass das Projekt untragbar ist. Und zwischendurch erhob Schlichter Heiner Geißler das Wort, um zu sagen, dass man sich irgendwie einigen müsse.

Spannend! Auch wenn es sich nicht so anhört. Dieser Schlagabtausch, dieser Zoff um kleine Details war interessanter als jede Laberrunde bei Will, Illner und Co.

Dennoch: Ein Ende des Streits war nicht abzusehen, und weil der Heiner das alles ordentlich zu Ende bringen wollte, hatte er eine Idee. Die S21-Gegner wolltenh gerade den Saal verlassen, da zog Geißler sein Ass aus dem Ärmel: ein Konzept, ein Kompromiss. Ein paar Züge oberirdisch, ein paar im Tunnel. So, und jetzt sprecht mal drüber, so entließ er die Diskutanten.
Die Schlichtung endet nun also mit einem weiteren Konzept und noch mehr Grund zu streiten. Es bleibt also spannend in Stuttgart.

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