Tagesarchiv für 9. Juli 2011

aRTikel

Am Langen Trödel nicht getrödelt

Samstag, den 9. Juli 2011
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Fernsehen: Schauspieler Michael Kessler legte auf seiner RBB-Expedition einen Stopp in Liebenwalde ein

MAZ Oranienburg, 9.7.2011

Die Steganlage in Liebenwalde steuerte das Team spontan an. Gestern führte die Tour auf dem Floß weiter nach Oranienburg.

LIEBENWALDE
Softeis beim Metzger. Das hat Michael Kessler und sein Team in Liebenwalde am meisten beeindruckt. „Das gibt’s nicht überall“, sagt Kessler und lächelt.
Der Schauspieler und Comedian ist momentan wieder für den RBB auf Expedition. Nach seiner Kanutour auf der Spree und der Wanderung mit Esel Elias nach Usedom reist er nun mit einem Floß die Havel entlang. Am späten Donnerstagnachmittag legte er in Liebenwalde einen Zwischenstopp ein. Am Langen Trödel vertäute er sein Schiff.

„Bei uns ist alles spontan“, erzählt Kessler. „Wir sind hier reingefahren und haben uns dann beim Hafenmeister angemeldet.“ Vorher wusste niemand in Liebenwalde, dass ein Fernsehteam in die Stadt kommt. Das ist aber auch das Credo der gesamten Produktion. Das sechsköpfige Team reist auf der Havel vom Norden aus nach Berlin, Potsdam bis in die Region Havelberg. „Wir sprechen vorher nichts ab, sehen einfach, was auf der Strecke passiert“, erzählt Michael Kessler.
In Liebenwalde angekommen, spazierten die Fernsehleute die Berliner Straße entlang. „Wir haben ein Eis gegessen“, so Kessler. Bis ins direkte Stadtzentrum schafften sie es allerdings nicht. Es seien auch kaum Leute unterwegs gewesen. „Aber fast jeder, der uns sieht, fragt nach dem Esel Elias von der vorherigen Tour“, sagt der 44-Jährige.

Von Zehdenick bis Liebenwalde brauchten sie etwa vier Stunden. Viel gemütlicher sei es, auf dem Floß als auf dem Kanu selbst zu paddeln. „Ich habe weniger Muskelkater“, sagt Michael Kessler. Unterwegs treffen er und das Team immer wieder Bekannte. „Abends grillen wir zusammen, morgens frühstücken wir gemeinsam.“ Auch in den Schleusen sei einiges los. „Ich spreche die Leute meistens an“, so Kessler. „Aber es ist toll, die Leute hier sind sehr gesprächig.“ Es gehe recht entspannt auf dem Wasser zu. Michael Kessler ist der Steuermann auf dem 17 Quadratmeter großen Floß. Wie er sagt, schläft er auch nachts in seiner Kajüte. Sein Team fährt auf einem Begleitboot.

Der Aufenthalt in Liebenwalde dauerte nur eine knappe Stunde, dann manövrierte Michael Kessler das Floß wieder aus dem Hafen. Immer unter Beobachtung der Kamera. Nur knapp glitt das Schiff an einem der Pfähle vorbei. Bis Bernöwe ging die Reise am Donnerstagabend, das Team übernachtete im Wensickendorfer Hotel, der Schauspieler auf dem Schiff. Gestern führte die Expedition durch Oranienburg. Vom Lehnitzsee und dem Oder-Havel-Kanal aus steuerten die Fernsehleute die Innenstadt an. Die historische holländische Yacht „Sehnsucht“ im Stadthafen kommentierte Kessler bei Facebook mit den Worten „Ich möchte tauschen.“

Was davon im RBB zu sehen sein wird, ist noch offen. Die neuen Folgen von „Kesslers Expedition“ starten am Freitag, 19. August, um 20.15 Uhr.

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ORA aktuell

Schönefeld-Flieger 3000 Meter über Oranienburg

Samstag, den 9. Juli 2011
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Die Lärmbelastungen durch Flugzeuge auf dem Weg nach Schönefeld sollen geringer sein als heute als Flieger nach Tegel verursachen. Diese Angaben macht die Deutsche Flugsicherung (DFS). Laut DFS sollen die Flugzeuge Oranienburg und die umliegenden Kommunen in etwa 3000 Metern Höhe passieren. Heute befinden sich die Tegel-Flieger bis zu 914 Meter tief.
Der Märkischen Allgemeinen sagte Axel Raab von der DFS: “Wenn sich da noch Leute beschweren, dann ist ja jeder irgendwo betroffen. Dann können wir den Flughafen gleich schließen.”

Die Bürgerinitiative Stadtentwicklung Hohen Neuendorf zweifelt unterdessen an den Angaben.

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ORA aktuell

Neuer Bombenverdacht auf Oranienburger Kuhwiese

Samstag, den 9. Juli 2011

Die Bombensucher müssen auf der Oranienburger Kuhwiese erneut aktiv werden. Es gibt einen weiteren Verdachtspunkt zwischen Rhein- und Ruhrstraße. darüber informierte Sylvia Holm vom Ordnungsamt. Voraussichtlich im September soll gegraben werden. Erst im Mai dieses Jahres musste dort eine Bombe gesprengt werden.

Unterdessen ist die Minitionssuche am Rosengarten vor dem Louise-Henriette-Gymnasium beendet. Gesucht wird zurzeit außerdem in der Robert-Koch-Straße (noch bis Jahresende), Bernauer Straße, Moselstraße, an einem Wohnblock in der Innsbrucker Straße sowie auf der Fläche der OVG an der Rungestraße.
Ende Oktober beginnt die Suche auf der André-Pican-Straße zwischen Lehnitzstraße und Bahnbrücke.

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RTelenovela

Dubiose Geschäfte – guckst du?!

Samstag, den 9. Juli 2011
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An der Oranienburger Schulstraße stehen zwei Männer dicht beieinander. Beide haben irgendwas in der Hand, was sie sich zeigen. Unverzollte Zigaretten sind es nicht. Irgendwas Flaches, Dunkles.
Der eine von ihnen ist vielleicht Mitte 20, hat einen kugelrunden Bauch, um den seine Jacke nicht rumpasst. Er ist mir schon ein paar Minuten vorher aufgefallen. Da stand er in der Mittelstraße, wo sonst die Asiaten ihre Zigaretten verticken.

Als ich an den beiden vorbeilaufe, schaue ich wohl einen Moment lang hin, was die da wohl machen. Der Dicke sieht mich grimmig an, ruft: “Guckst du!” Und ich weiß nicht, ob es eine Frage ist. Wohl nicht. Als ich schon an ihnen vorbeigelaufen bin, bekomme ich noch mit, wie der Dicke mir hinterherspuckt.
Ohne Worte.

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