Tagesarchiv für 12. Mai 2011

ORA aktuell

Verkehr: Lkw-Maut auch auf Oranienburger B96

Donnerstag, den 12. Mai 2011
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Die Lkw-Maut gilt demnächst auch für die vierspurige B96 zwischen dem Autobahnkreuz Oranienburg und dem Anschluss bei Sachsenhausen.
Im April hatte der bundestag neue mautrechtliche Vorschriften beschlossen. Demnach muss die Maut auch auf vierspurgen Bundesstraßen gezahlt werden.

Der Oranienburger Fuhrunternehmer Siegfried Hustan äußerte sich in der Märkischen Allgemeinen empört: “So wird Wirtschaft kaputt gemacht.”

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RTelenovela

Die Zeigefingerwedler

Donnerstag, den 12. Mai 2011
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So eine rote Ampel kann man ja leicht mal übersehen. In Löwenberg auf der B96 schaltet sich die Linksabbieger-Ampel in Richtung Oranienburg erst später auf Grün als die Geradeaus-Ampel. Einen Autofahrer aus Märkisch-Oderland (MOL) scherte das nicht und fuhr bei Rot drüber. Da half es auch nichts, dass der Motorradfahrer dahinter wie ein Blöder hupte – und danach mit dem Zeigerfinger wedelte.

Ein paar Kilometer weiter. Kurz vor dem Abzweig nach Grüneberg bei Wackerberge überholte eben jener Motoradfahrer eben jenen Wagen aus MOL. Das erlaubte Tempo 80 interessierte den Zweiradler nicht wirklich.
Das Zeigefingerwedeln kam nun aus dem MOL-Auto.
Ich würde mal sagen: unentschieden.

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ORA aktuell

Handball: Sascha Starke vom OHC hatte Gehirnblutung

Donnerstag, den 12. Mai 2011
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Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte Sascha Starke vom Oranienburger Handballclub (OHC) am 3. März eine Gehirnblutung, nach er in ein Koma gefallen war. Dies teilte am Dienstag OHC-Präsident Thomas Stahlberg mit.
Es passierte während einer Fitnesseinheit. Vor Ort sei er von Trainingskameraden und dem anschließenden Notarzt versorgt. In Berlin-Buch musste sich der 23-jährige einer komplizierten Peration unterziehen.

Die linke Körperhälfte sei nun gelähmt. Seit 7. April befindet sich Starke in der Frührehabilitation in Grünheide. Es gebe dort erste Erfolge.

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RTZapper

phoenix vor Ort: Abschlussbericht zum Guttenberg-Plagiat

Donnerstag, den 12. Mai 2011
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MI 11.05.2011 | 11.30 Uhr | phoenix

Pressekonferenz zum Abschlussbericht zu Guttenbergs Doktorarbeit: Die eigentliche Frage zum Thema kam von einem der Journalisten. Rüdiger Bormann, Präsident der Uni Bayreuth sollte sagen, ob er Theodor zu Guttenberg einen Lügner nennen würde. Bormann eierte rum, Guttenberg habe gravierende Fehler gemacht und so weiter und so fort. Und man könne das deuten. Also: ja.

phoenix übertrug am Mittwochmittag die Pressekonferenz, in der es darum ging, ob der Ex-Verteidigungsminister und Ex-Doktor vorsätzlich seine Doktorarbeit gefälscht hat. Das Ergebnis: hat er.
Damit kann man ganz klar sagen: Theodor zu Guttenberg hat dreist gelogen, als er einst vor dem Bundestag in der Aktuellen Stunde meinte, er habe nicht vorsätzlich gehandelt. Gut, dass der Mann zurückgetreten ist.
Politiker lügen ja immer mal wieder – in diesem Fall konnte die Lüge nachgewiesen werden und konnten Konsequenzen gezogen werden.

Aber was ist eigentlich mit der Uni Bayreuth? Laut Gutachten soll da alles so ziemlich tipptopp gewesen sein. Eigentlich könne ja niemand was gemerkt haben, weil diese Kopien in der Arbeit geschickt versteckt waren. Oder so. Der Doktorvater habe auch nicht einschreiten können, als klar war, dass Theo angeblich so im Stress ist – wie Theo sich nun selbst verteidigt.
Die Uni Bayreuth kommt in dieser Affäre irgendwie viel zu gut weg.

Und angesichts dessen, dass Silvana Koch-Mehrin heute ebenfalls wegen ihrer gefälschten Doktor-Arbeit zurückgetreten ist und die Edmund-Stoiber-Tochter Vernonica Saß angeblich auch nicht astrein gearbeitet hat, kann man wohl davon ausgehen, dass noch mehr ans Licht kommt.

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