Tagesarchiv für 8. Mai 2011

RTZapper

Deutschland sucht den Superstar: Das große Finale 2011

Sonntag, den 8. Mai 2011
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SA 07.05.2011 | 23.45 Uhr | RTL

Was für ein trauriges Bild. Während Pietro Lombardi seinen “Superstar”-Siegersong “Call My Name” sang, stand seine Freundin Sarah Engels wie ein Häuflein Elend neben ihm, lächelte verkrampft und schluckte ihre Tränen runter. Dieser Moment des Siegens und des Verlierens dürfte eine Beziehungskrise auslösen.
Kurz bevor Moderator Marco Schreyl nach einer mehr als zehnminütigen Rede verkündete, wer Superstar 2011 ist, standen Pietro und Sarah Arm in Arm da und er flüsterte “Du oder ich – egal”, und es sah aus, als ob Sarah das ganz und gar nicht egal ist.

RTL machte auf Harmonie, beim Superstar-Finale 2011. Ein Pärchen im Finale, das gab es noch nie. Wahnsinn. Irgendein Superlativ muss man eben aus dem Hut zaubern, wenn es sonst schon so unspannend ist. Wer diese Show nicht sieht, sei irgendwo falsch abgebogen, meinte Schreyl. Und dennoch: Selten war es so wurscht wie diesmal, wer der Sieger war. Pierto Lombardi ist es geworden, er singt “Call My Name”, aber Sarah darf auf seinem Album zweimal mitsingen. Hat der Dieter schon versprochen. Na, dann ist’s ja gut.

Im Herbst geht’s schon weiter mit den Castings für 2012. Allerdings ohne die Jurymitglieder Patrick Nuo und Fernanda Brandao. Dass sie gefeuert sind, haben sie – und RTL übrigens auch – aus der Bild-Zeitung erfahren. Dieter Bohlen hat ein Machtwort gesprochen. Schade, dass Patrick und Fernanda trotzdem so brav und langweilig waren wie immer. Ein bisschen Zoff in der Jury hätte die Show aus ihrem öden Einerlei gezogen. Dass die beiden gehen müssen, ist keine Überraschung – eher der Zeitpunkt der Verkündung.

Und wie geht es weiter? Überträgt RTL live den Heiratsantrag von Pietro und Sarah? Den ersten Zoff? Und die Trennung bei “Mitten im Leben”? Bleiben Sie dran.

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ORA aktuell

OHC: Auch Siegler, Throl, Tourmo und Fuchs gehen

Sonntag, den 8. Mai 2011
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Zum Saisonende verlässt nicht nur Trainer Peter Frank die erste Männermannschaft des Oranienburger Handballclubs (OHC). Wie jetzt bekannt wurde, tritt auch Co-Trainer Martin Siegler zurück. Der 32-Jährige bleibt allerdings C-Jugendtrainer und wird eventuell Verantwortlicher eines Landesstützpunktes, der in Oranienburg entstehen soll.

Kapitän Riccardo Tourmo geht ebenfalls. Der 35-Jährige war 17 Jahre lang dabi. Heiner Throl (32) will sich auf seinen Beruf konzentrieren. Auch Stephan Fuchs (27) verlässt die Mannschaft aus beruflichen Gründen.

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RTelenovela

Vor 20 Jahren (60): Wandertag ins SEZ

Sonntag, den 8. Mai 2011
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(59) -> 12.4.2011

Mittwoch, 8. Mai 1991.
Am Tag vor Himmelfahrt hatten wir keine Lust auf Schule. Deshalb machte sich die Klasse 6b auf nach Berlin – ins SEZ.
Das Sport- und Erholungszentrum in Friedrichshain gibt es heute noch – allerdings ohne die damalige Hauptattraktion: das Schwimmbad. Das war schon zu DDR-Zeiten etwas ganz besonderes. Es hatte nämlich ein Wellenbad, Wasserpilze, Wasserdüsen und vieles mehr. Auch konnte man in ein kühles Außenbecken schwimmen. Für damalige Verhältnisse unglaublich modern.

Es gab Zeiten, wo ich mit einem Freund und seine Mutter jede Woche dorthin gefahren bin. Und nach dem Schwimmen gab es immer eine Ketwurst, die es in der Nähe des SEZ zu kaufen gab.

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RTZapper

Sportschau: Frankfurter Fanrandale

Sonntag, den 8. Mai 2011
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SA 07.05.2011 | 18.00 Uhr | Das Erste

Fans. Was sind eigentlich Fans? Jedenfalls nicht die Idioten, die heute in Frankfurt/Main im Fußballstadion randaliert haben.
Die Eintracht Frankfurt droht, in die 2. Fußball-Bundesliga abzusteigen. Heute verloren die Männer im Heimspiel gegen Köln. Was die “Sportschau” nach Spielende aber für Bilder zeigen musste, ist beschämend.

Leute, die sich Fans nennen, laufen aufs Spielfeld, zertrümmern Werbebanden, randalieren und skandieren.
Was muss das für ein Frust sein. Was für ein Hass. Fanliebe ist das nicht mehr.
Ganz besonders spannend dürfte es sein, ob der Typ bestraft wird, der eine Fernsehkamera zerstört hat. Vielleicht dachte er, das Ding ist nicht viel wert. Ist es doch: 600.000 Euro – diese Kamera war die Einzige ihrer Art. Und sie filmte den Mann, der sie umstieß. Könnte teuer werden für den Mann.

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RT im Kino

Scream 4

Sonntag, den 8. Mai 2011

Und schon wieder diese Stimme am Telefon: “Welchen Horrorfilm magst du am liebsten?” Wer diesen Anruf mit dieser Stimme bekommt, ist extrem todesgefährdet. Ein paar Teens bekommen es schon mit der Angst zu tun.
Unterdessen kehrt Sidney Prescott (Neve Campbell) in ihre Stadt zurück. Sie ist berühmt, sie ist eine Heldin. Denn sie konnte sich einst gegen den Maskenmann verteidigen und überleben. Zehn Jahre ist es nun her. Und jetzt kehrt der Schrecken zurück. Unerbittlich.

Mehr als zehn Jahre ist es nun auch her, das “Scream 3” in den deutschen Kinos lief. Ein jahrzehnt danach wagt Wes Craven den erneuten Aufguss. Und er macht immer noch Spaß. Einerseits. Besonders die Anfangssequent von “Scream 4” ist bemerkenswert. Auf witzige Weise ziehen die Filmemacher ihr eigenes Werk und seine Fortsetzungen durch den Kakao.
Danach gibt’s viele Schockeffekte und gruselige Momente, gegen Ende schwenkt die Stimmung allerdings um, die Szenen werden auf eine andere Art gewaltsam, fast schon unangenehm gewaltsam. Besonders in der ersten Hälfte wirkt “Scream 4” eher wie eine weitere Version der Verarschereihe “Scary Movie”.
Was dem Film fehlt, ist neben Sidney eine weitere Identifikationsfigur. Es scheint vollkommen egal, wer da gerade abgeschlachtet wird.
Dennoch: “Scream 4” ist unterhaltames Gruselkino.

7/10

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