Tagesarchiv für 7. Mai 2011

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Deutschland sucht den Superstar – Das Magazin: Vor dem Finale 2011

Samstag, den 7. Mai 2011
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SA 07.05.2011 | 17.45 Uhr | RTL

Und der Gewinner ist: RTL! Der Kölner Privatsender ist mit der achten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ weiter auf der Gewinnerspur. Im Durchschnitt verfolgten 6,32 Millionen Zuschauer die Sendungen in diesem Jahr – so viele wie seit Staffel eins (2002/03) nicht mehr.

“Das Magazin” zählte heute den großen Countdown. Heute Abend läuft ab 20.15 Uhr das Finale. Damit endet eine Serie von Schicksalen, Streits und Skandalen. RTL sucht keinen Superstar mehr, sondern veranstaltet eine ewige Seifenoper. So krass wie in dieser Staffel war es allerdings noch nie.

So stritten sich die beiden Kandidatinnen Anna-Carina und Nina dermaßen, dass mal die eine, mal die andere vor laufender Kamera zusammenbrach. Ausschnitte davon liefen natürlich in der großen Mottoshow. Die Muttis der beiden Mädchen keifen sich ebenso an wie die Fans.

Moderator Marco Schreyl machte mit schlüpfrigen Bemerkungen von sich Reden. Die Boulevardpresse zelebrierte daraus einen unappetitlichen Schwulen-Skandal und forderte indirekt Schreyls Rausschmiss. Das Internet-Medienmagazin DWDL sah sich zu einer Geschichte über Homosexuelle im Showbusiness gezwungen und nahm Marco Schreyl als Aufhänger dafür.
Der Moderator und ein angeblicher Computerfehler sorgten Anfang April zudem für eine Votingpanne. Schreyl verwechselte zwei Telefonnummern seiner Kandidaten, auch falsche Einblendungen verwirrten die Zuschauer. RTL brach die Abstimmung ab und verschob das Finale um eine Woche. Was natürlich auch einen Sonnabend mehr höhere Quoten bedeutet – bei RTL sorgte die Panne somit sicher nicht nur für Trauer.

Die neue Jury dagegen blieb extrem blass. Neben Dieter Bohlen sitzen der Schweizer Sänger Patrick Nuo (28) und die Musikerin Fernanda Brandao (28). Zu sagen haben sie wenig. Vielleicht wollten sie bislang nicht, vielleicht konnten sie auch nicht. RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger lässt jedenfalls offen, ob die beiden in Staffel neun erneut dabei sein werden. Ganz anders als Dieter Bohlen – der verkündete gestern Abend schon mal, dass seine beiden Jurykollegen in der nächsten Staffel nicht dabei sein werden. Gefeuert vor dem Finale. So ist er, der Dieter.

Ach ja, zwei Finalisten gibt es natürlich auch. Obwohl sie nicht wirklich wichtig sind. Die eigentlichen Talente und Favoriten mussten die Show längst verlassen. Übrig geblieben ist Sarah Engels (18) aus Hürth bei Köln. Sie wurde vom Publikum eigentlich längst abgewählt, kam später dann jedoch als Nachrückerin wieder dazu. Sie tritt gegen Pietro Lombardi (18) aus Karlsruhe an. Um die Sache brisanter zu machen, berichtet die einschlägige Jugend- und Boulevardpresse genüsslich darüber, dass die beiden ein Paar sind. Den Siegertitel „Call My Name“ produziert Dieter Bohlen. Ob danach vom Sieger je wieder etwas zu hören ist, darf bezweifelt werden. Oder ist die Karriere vom Vorjahresgewinner Mehrzad Marashi doch noch nicht den Bach runtergegangen?

(auch in der MAZ – Die Märkische, 7.5.2011)

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ORA aktuell

Verkehr: Stralsunder Straße wieder frei

Samstag, den 7. Mai 2011

Seit Freitagnachmittag ist die Stralsunder Straße in Oranienburg wieder durchgängig befahrbar. Sie war monatelang gesperrt. Neu ist eine Verkehrsinsel in Höhe des Parkplatzes.
Ab der kommenden Woche halten deshalb auch wieder die Busse direkt am Bahnhof und nicht mehr in der Willy-Brandt-Straße.

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RTelenovela

Wette niemals mit Frauen! Nie! Also echt jetzt: nie!!

Samstag, den 7. Mai 2011
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Wir waren uns so sicher und sind die Wette eingegangen. Sie lautete so: Es gibt in Oranienburg kein Verkehrsschild, das auf die Weiße Stadt hinweist. Genauer: Es gibt an der Schnellstraße B96 keinen Hinweis auf die Weiße Stadt.
Wir beiden Männer gegen eine Frau, die meinte, es besser zu wissen. Sie war der festen Ansicht, dass es ein solches Schild gibt, und zwar an der Strecke, die von der Schnellstraße wegführt.
Unsere Ansicht: Die Abfahrten an der B96 heißen nur Oranienburg-Süd und Oranienburg-Zentrum-Süd (so ein Unsinn!). Von der Weißen Stadt ist da nirgendwo die Rede.

Wir waren uns so verdammt sicher. Aber unsere weibliche Mitwetterin wollte es genau wissen und setzte sich ins Auto.
Der Wetteinsatz: ein Menü bei McDonalds.
Und wie gesagt: Wir waren uns so verdammt sicher. Und waren gespannt auf das Gesicht, wenn sie zurückkommt und verloren hat.

Aber sie hat nicht verloren. Nicht wirklich jedenfalls. Am Kreisverkehr an Walther-Bothe- und Dr. Kurt-Schuhmacher-Straße weist tatsächlich ein Schild auf die Weiße Stadt hin.
Nur haben wir irgendwie aneinander vorbeigeredet – ich bin nur von der Umgebung der Schnellstraße ausgegangen.
Wie auch immer: Sie hat trotzdem gewonnen. Mist.
Erwähnte ich das schon? Mist.

Dass zumindest meinerseits der Wetteinsatz schon Minuten später wieder erledigt war, lag daran, dass sie behauptete, das Schalke-Spiel wird nicht im Free-TV übertragen. Da hatte ich nun wieder recht.
Noch mal Glück gehabt.
Im Großen und Ganzen sollte man allerdings mit Frauen nie, nie, nie wetten. Also wirklich: nie.

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