Tagesarchiv für 1. April 2011

RTelenovela

New York (6): Al Hirschfeld Theatre

Freitag, den 1. April 2011
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(5) -> 31.3.2011

Vor dem Al Hirschfeld Theatre im Musical-District in Manhattan hat sich eine Menschentraube gebildet. Vornehmlich junge Mädchen. Alle warten nur auf den einen: auf Harry Potter. Oder besser noch: auf Daniel Radcliffe. Er ist der Hauptdarsteller in “How To Succeed In Business Without Really Trying”. Das Broadway-Musical hat erst am Wochenende seine Premiere gefeiert.

Das Theater war ausverkauft. Als Radcliffe das erste Mal die Bühne betrat, war das Gekreische groß. Nur wegen ihn waren sie alle gekommen. Dabei lohnt sich der Besuch des Musicals auch ohne ihn. Die geschichte des jungen Mannes, der sich über seltsame Wege in einer Firma nach oben arbeitet, ist witzig. Die Musik ist eingängig, das Bühnenbild liebevoll, aber nicht überladen.
In einigen Kritiken über das Stück hieß es, Radcliffe könne nicht besonders gut tanzen. Kann man eigentlich nicht sagen.
Eigentlich dachten wir, dass am Ende des Stückes der Applaus ewig dauern würde – inklusive 30 Vorhänge. Das scheint nur bei Premieren so zu sein: Alle kamen noch mal auf die Bühne, es gab rasenden Applaus, und dann war Schluss, das Licht ging an. Kurz und schmerzlos.

Nun also wartete die Meute vor dem Nebeneingang darauf, dass Daniel rauskommt. Auch wir standen dort, um auf unseren H.P-Fan zu warten.
Der Gehweg war durch ein Flatterband gesperrt, vor dem Eingang standen mehrere Sperren. Ein Polizist kontrollierte, dass niemand auf die Straße rennt. Der eine oder andere Schauspieler kam heraus, wurde aber weitgehend ignoriert.
Wir mussten gar nicht hinsehen – am Gekreische haben wir mitbekommen: Daniel ist da. Der kleine Mann mit Mütze gab ein paar Autogramme und verschwand dann in einem schon an der Straße parkenden Auto. Das wurde natürlich mit noch lauterem Gekreische kommentiert.

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RTZapper

Maury: Pregnant After Vegas… Is One Of You My Baby’s Dad?

Freitag, den 1. April 2011
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DO 31.03.2011 | 9.00 Uhr | PIX11

Das ist natürlich blöd: Da macht man mal Urlaub in las Vegas und kommt danach schwanger wieder zurück. Wie konnte das bloß passieren? Und wo kann man am besten darüber reden, wer denn jetzt, verdammt noch mal, der Vater des Babys ist: klar, im Fernsehen.

“Maury” ist die US-Verseion der Sat.1-Unterschichtentalkshow “Britt”. Bei “Maury” auf PIX11 treffen sich jeden Vormittag Menschen, die echte Probleme haben, die sie mal so richtig in der Öffentlichkeit breittreten wollen.

Eine junge Frau sitzt im Studio, neben ihr sitzt Shannon. Irgendwas muss zwischen den beiden abgelaufen sein, sie schreien sich an. Die junge Frau blökt herum, der eine oder andere Begriff muss überpiepst werden.
Der Vaterschaftstest muss her, und Maury hat ihn natürlich schon machen lassen: Hurra, Shannon ist der Vater! Jetzt haben sich alle ganz doll lieb, Mama und Papa umarmen sich. Die Welt ist schön.

Und nach der Werbung: Wer ist der Vater von Jessicas Baby? Und: der Lügendetektortest. Bleiben Sie dran!
Im Werbeblock gibt’s extra strake Schmerztabletten, Hüftimplantationen und Firmen, die Geld leihen. Das passt.

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