Tagesarchiv für 14. März 2011

RTelenovela

Man wird doch wohl mal nachfragen dürfen?!

Montag, den 14. März 2011
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Kinder sind manchmal komisch, da stellen sie dann sehr wunderliche Fragen. Neulich im Kino zum Beispiel: “Rango” lief bereits seit gut 15 Minuten, als in der Reihe hinter mir ein Kind seine Mutter fragte: “Mutti, wann fängt denn endlich der Film an?”
Offenbar haben sowohl Kind als auch die Mutter etwas anderes erwartet, als den westernähnlichen Animationsfilm. Vielleicht sollte man sich vorher mal kurz informieren. Jedenfalls teilte uns das Kind hin und wieder mit, wie sie den Film findet: “Langweilig.”

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RTZapper

Werbung: Sky

Montag, den 14. März 2011
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SO 13.03.2011 | 23.58 Uhr | n-tv

Tja, so sieht er auch aus, der Karl Lagerfeld. Setzt sich am Abend vor seinen Fernseher, um Sky zu gucken. “Ich guck kein Fernsehen. Ich seh was Besseres”, sagt er. Glaubwürdige Werbung sieht anders aus.

Es wirkt ein bisschen lächerlich, dass sich einer der bekanntesten Modeschöpfer der Welt in ein hässlich-steriler Zimmer setzt, um in die Röhre zu schauen. Ich möchte wetten, dass sich Lagerfeld nicht die Bohne fürs Fernsehen und schon gar nicht für Sky interessiert. Ganz zu scheigen davon, dass ein Sympathieträger, der Reklame fürs Pay-TV macht, sicherlich nicht wie Lagerfeld aussieht.

Aber ob es clever ist, den Sender als ziemlich abgehoben darzustellen, sei mal dahingestellt. Ich habe jedenfalls auch nach dem Werbespot, der Sonntagabend bei n-tv lief, weiterhin nicht vor, Sky zu abonnieren. Ich gucke nämlich lieber Fernsehen.

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ORA aktuell

Neben dem Ital. Snack: Auto kracht ins Schaufenster

Montag, den 14. März 2011
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Schreck am Montagvormittag. In der Berliner Straße in Oranienburg ist ein Auto ins Schaufenster eines ehemaligen Lokals gekracht. Nur ein Fenster daneben befindet sich der so genannte “Ital. Snack”.
Eine Frau hatte hatte in Höhe der Blutgasse die Vorfahrt eines anderen Autos, eines Opels, missachtet. Der Opel kam erst im Schaufenster zum Stehen. Die Fahrerin musste ins Krankenhaus. Die Berliner Straße war bis zum Mittag gesperrt.

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RTelenovela

Weg mit dem Servicepersonal!

Montag, den 14. März 2011
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In Wandlitz geschieht Wunderliches. Wer dort zum Italiener geht, der wird von einer Neuigkeit überrascht: Die Betreiber haben sich mit sofortiger Wirkung vom kompletten Servicepersonal getrennt. Das muss sehr wichtig sein, und es muss den Betreibern noch viel wichtiger sein, das den Kunden mitzuteilen: An der Eingangtür klebt ein entsprechender Zettel. In den Speisekarten klebt auch so ein Zettel. Und selbst auf dem Klo weist ein Zettel auf diesen Umstand hin.

Was ist da passiert? War das Servicepersonal unfähig? Zu doof? Zu langsam? Zu teuer? Zu frech? Zu gut? Zu serviceorientiert? Diese Fragen bleiben offen. Und weil ich nicht Öl in die wohl klaffende Wunde kippen wollte, habe ich vorsichtshalber nicht nachgefragt. Aber man kann nicht gerade sagen, dass die Zettel den Zweck erfüllen, keine Spekulationen zu schüren.

Nun werden die Kunden vom Betreiberehepaar selbst bedient. Das klappt so lala. Ein paar Aushilfen waren auch da.
Falls es ein nächstes Mal gibt, sind wir jedenfalls schon darauf gespannt, welche Neuigkeiten uns diesmal am Eingang, in der Speisekarte und auf dem Klo erwarten.
Vielleicht: Mit sofortiger Wirkung haben wir den Koch entlassen. Bitte warten Sie auf unseren Cateringservice. Danke für Ihr Verständnis.

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RT im Kino

Unknown Identity

Montag, den 14. März 2011
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In Berlin einen Actionfilm zu sehen, der in Berlin spielt, kann Spaß machen. Es nervt aber, wenn man merkt, dass es den Filmemachern nicht wichtig war, eine logische Abfolge von Drehorten zu wählen. Genau das passiert leider in “Unknown Identity”. Aber mit der Logik nimmt es Jaume Collet-Serra sowieso nicht so genau.

Martin Harris (Liam Neeson) reist mit seiner Frau zu einem Kongress in Berlin. Leider hat er seinen Koffer am Flughafen vergessen. Doch das Taxi, mit dem er dort hin will, stürzt nach einem Unfall in die Spree. Als er in der Klinik erwacht, ist nichts mehr, wie es war. Seine Frau behauptet, sie kenne ihn nicht. Und ein Mann sagt, er wäre Martin Harris.

An sich ist “Unknown Identity” nicht unspannend. Dennoch leider an vielen Stellen ganz schön dämlich.
Okay, wer Berlin nicht kennt, dem wird nicht auffallen, dass es Unsinn ist, dass das Taxi über die Oberbaumbrücke (Friedrichshain) fährt, nachdem es gerade noch in Sichtweite des Brandenburger Tores (Tiergarten) nach Tegel unterwegs war.
Aber dass Martin tagelang in der Klinik liegt und sich niemand darum bemüht, seine Identität herauszufinden, erscheint unglaubwürdig. Dass das Taxi, das in der Spree versenkt war, sehr bald wieder auf Berlins Straßen herumkurvt, erscheint auch unwahrscheinlich.
Dass Martin den Vornamen des Ex-Stasimannes kennt, ist ebenfalls ein Logikfehler, denn der wurde nirgenwo erwähnt, er stand auch nicht auf seinem Zettel. Ebenso dass jemand von Leipzig nach Berlin fliegen kann. Einen schweren Unfall überstehen Martin und seine Taxifahrerin Gina (Diane Kruger) ebenfalls ohne Kratzer. Dazu kommen Anschlussfehler und weitere dümmliche Actionszenen.
Das macht den Film fast schon zu einem Trash-Erlebnis. Wenigstens bietet die Geschichte am Ende dann doch noch eine einigermaßen überraschende Wende.
Überraschend ist übrigens, dass das Hotel Adlon für die explosiven Szenen seinen Namen hergab: Mir wird jetzt jedenfalls immer ein bisschen mulmig, wenn ich das Gebäude sehe. Und mal dort einchecken (falls ich mal genug Geld habe): Ich weiß ja nicht…

3/10

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ORA aktuell

Plan: Einkaufszentrum am Oranienburger Schlossplatz

Montag, den 14. März 2011

Vor 21 Jahren gab es für die Fläche zwischen Berliner und Breite Straße in Oranienburg Pläne für ein Einkaufszentrum. Aus dem “Atrium” wurde nie was, heute ist dort ein großer Parkplatz.
Wie “Die Mark online” berichtet, könnte dort 2013 nun doch ein Einkaufszentrum seine Türen öffnen.

Die Ten Brinke Projektentwicklungs GmbH aus Bocholt plant dort das “Einkaufszentrum am Schlossplatz” mit einer Verkaufsfläche von 6000 Quadratmetern. Dort könnten sich ein Supermarkt, Textilgeschäfte, eine Apotheke, ein Schuhladen sowie ein Café einrichten. Parkplätze sind auch geplant.

Wie darüber hinaus der Oranienburger Generalanzeiger berichtet, könnte gegenüber, zwischen Berliner und Nehringstraße ein weiterer Neubau entstehen – u.a. für die Bibliothek.

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