Tagesarchiv für 12. November 2010

ORA aktuell

Stadtbibliothek: Jahresgebühr soll von 2,50 auf 10 Euro steigen

Freitag, den 12. November 2010
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Der Oranienburger Sozialausschuss stimmte am Mittwochabend dafür: Die Jahresgebühr für die Oranienburger Stadtbibliothek soll von 2,50 Euro auf 10 Euro steigen. Dafür sollen für CDs und DVDs keine Leihgebühren mehr anfallen. Schüler, Studenten und Azubis müssen nach den Plänen keine Grundgebühr mehr zahlen.

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RTZapper

Bambi 2010

Freitag, den 12. November 2010
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DO 11.11.2010 | 20.15 Uhr | Das Erste

Au weia, jetzt ist es rausgekommen, und Sarah Jessica Parker konnte ihren Mund nicht halten. In einer heimlichen Aktion hat Berlin die kleine Nachbarstadt Potsdam eingenommen. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit kam zur als “Bambi 2010”-Show getarnten Zwangseinheitsfeier in die Potsdamer Metropolishalle. Die “Sex And The City”-Schauspielerin machte es öffentlich, in dem sie in der Live-Show im Ersten erzählte, wie sehr sie sich auf Berlin gefreut habe. “Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!”

Nein, Sarah Jessica! Potsdam, Potsdam, du warst in Potsdam! Und was hat Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs eigentlich gedacht, als plötzlich nur Wowi als Bürgermeister begrüßt wurde?
Mal im Ernst: Ist Berlin für die Ausrichter der “Bambis” zu teuer, dass die öde Show nach Potsdam ausweichen muss? Und ist das dann zu peinlich, Jann Jakobs statt Klaus Wowereit “Guten Tag” zu sagen?
Und wenn schon Potsdam – kann man den Promis nicht mal verklickern, dass Potsdam nicht zu Berlin gehört? Das kann doch nicht so schwer sein.

PS: Hat eigentlich Jopi Heesters wieder sein “Schön-dass-du-noch-lebst-Bambi” bekommen? Hab ich das verpasst?

PPS: Und weil Frau Parker die Klappe nicht halten konnte, gab’s zur Strafe für sie den Überraschungs-Bambi. Was immer das für eine bekloppte Kategorie ist.

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RT im Kino

Umständlich verliebt

Freitag, den 12. November 2010

Duhu… Ich muss dir was sagen… Ich hab dich heimlich geschwängert… Sorry… aber echt…
So was kann nicht passieren? Dieses Gestammel ist unrealistisch?
Aber genau das passiert in der Filmkomödie “Umständlich verliebt”.

Kassie (Jennifer Aniston) und Wally (Jason Bateman) sind beste Freunde. Oder so ähnlich, denn eigentlich könnte sich Wally schon vorstellen, dass… Und, ja, auch Kassie könnte sich vorstellen, dass… Aber keiner macht den Anfang.
Kassie ist ja nun auch schon 40, da wird es langsam Zeit für Nachwuchs. Ein Mann ist leider nicht in Sicht – oder eben nicht dafür geeignet. Die Idee: eine Schwangerschaftsparty, bei der ein gewisser Roland (Patrick Wilson) seinen Samen spenden will.
Wally betrinkt sich, gießt aus Versehen (?) die Spende landet im Klo – und Wally sorgt für Ersatz. Sieben Jahre später kommt alles raus.

Josh Gordon und Will Speck erzählen in “Umständlich verliebt” von einem Mann, der etwas verspätet Vaterfreunden hat. Alle Beteiligten müssen sich erst an die neuen Umstände anpassen. Das ist zuweilen recht unterhaltsam, einige Szenen sind richtig lustig. Zwischendurch zieht sich die Geschichte jedoch ganz schön hin.
Trotzdem des Samenspendethemas, eine Sache, die ja mit gewissen Handlungen verbunden ist, ist der Film nicht mehr als harmlose Familienunterhaltung, denn alle umschreiben die dinge immer sehe blumig-prüde.
Mehr als durchschnittliche Unterhaltungsware zum Gleich-wieder-vergessen ist “Umständlich verliebt” dann leider doch nicht geworden.

6/10

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RTelenovela

Das Wohnmobil (3): Das Mobbing geht weiter

Freitag, den 12. November 2010
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(2) -> 3.9.2010

Das Wohnmobil-Mobbing in Oranienburg geht weiter – und hat eine neue, schockierende Qualität angenommen.
Wieder hatte das Teil aus Ostprignitz-Ruppin ein Knöllchen am Scheibenwischer. Wie fies! Dabei hat doch der/die Besitzer(in) extra einen Zettel aufs Armaturenbrett gelegt. Darauf steht in Krakelschrift, dass der Halter hier wohnt und arbeitet. Auf den Anwohnerparkplatz passe das Wohnmobil nicht rauf, und deshalb müsse das Auto irgendwo im Wohngebiet stehen. Das Auto sei nun mal so groß, und er/sie könne es ja nicht in eine Tasche packen.

Was für ein Schicksal. Da wird also jemand gezwungen, ein Wohnmobil zu fahren. Und wenn’s dann nirgendwo hinpasst, dann stellt man es einfach blockierend in die Gegend, da müsse man schon Verständnis haben.

Doch die Mobbingattacke der Stadt ging noch weiter. Das Wohnmobil stand heute nämlich mitten auf der Schulstraße, direkt vor der Baustelle an der Kreuzung zur Stralsunder Straße.
Blöderweise wurde aber genau diese Baustelle heute geräumt, die Einbahnstraßenregelung wieder hergestellt – und das Wohnmobil stand im Weg, versperrte die komplette Zufahrt zur Schulstraße.

Ob jemand anrufen und der/die Besitzer(in) hat das leicht marode Mobil weggefahren – oder jemand abschleppend nachgeholfen hat – die Frage bleibt leider offen.
Aber wie ich Oranienburg kenne – in der Verwaltung denken sie sicherlich schon drüber nach, welche Mobbingstufe als nächstes kommt.

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