Monatsarchiv für November 2010

RTelenovela

Burg 21: Bahnhof oder Therme?

Dienstag, den 30. November 2010
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Der Winter hat – wie so oft – bislang um Oranienburg einen Bogen gemacht. Und wenn der Winter nicht zu mir kommt, muss ich eben zum Winter.
Auf meiner Fahrt nach Burg im Spreewald wurden die Felder abseits der A13 immer weißer, der Schnee immer höher. Ab dem Spreewalddreieck war dann auch die Fahrbahn winterlich. Vetschau präsentierte sich in einem mehrere Zentimeter hohen Winterkleid.
So stapfte ich in Burg also in die Therme. Es ist inzwischen die sechste von neun innerhalb unseres Testes.

Und irgendwas muss beim Bau der dortigen Therme schief gelaufen zu sein. Wusste der Architekt, was er da baut? Oder dachte er, er müsse eine Bahnhofshalle planen? Genauso sieht der Badebereich in Burg nämlich aus. Wie eine Bahnhofshalle. Eigentlich fehlt nur noch die Lautsprecherdurchsage, dass der Regionalexpress nach Cottbus in wenigen Minuten einfährt. In der gesamten Halle gibt es keine einzige Pflanze, egal ob echt oder künstlich. Ansonsten ein paar Pfäle und Sälen, alles in gelb, grün, grau. Am Rande sind Ablegefächer, die aussehen wie Schaufenster – grasgrün beleuchtet. Für eine Therme erstaunlich trist.

Hatte Burg an der Stelle ursprünglich ganz andere Pläne? “Burg 21″ vielleicht? Wurde aus dem Bahnhof nur sehr kurzfristig eine Therme? Fragen über Fragen…

ORA aktuell

Handball: Dieter Döffinger und die OHC-Frauen trennen sich

Dienstag, den 30. November 2010
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Dieter Döffinger ist nicht mehr Trainer der 1. Frauenmannschaft des Oranienburger Handballclubs (OHC). Das bestätigte der Verein am Montag per Pressemitteillung. Offiziell gehe Döffinger aus “persönlichen Gründen”. Der 63-Jährige, der nur vier Monate die OHC-Frauen trainierte, wollte dazu nichts sagen, ebenso die Verantwortlichen des Vereins. Gemunkelt wird jedoch, dass die Mannschaft und der Trainer wenig harmonierten, der autoritäre Führungsstil schlecht ankam.

Co-Trainer Andreas Schulz wird zunächst einspringen, um die Frauen, die in der Ostsee-Spree-Liga spielen, zu betreuen.

RTZapper

Das Supertalent: Hypnose

Dienstag, den 30. November 2010
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SA 27.11.2010 | 20.15 Uhr | RTL

Hokuspokus zur Primetime: Martin Bolze bewarb sich bei RTL als “Supertalent” (Oder wurde er doch engagiert? Bei der Show weiß man ja nie), um das Publikum zu hypnotisieren.

Ha ha, lustig! Endlich mal wieder Leuteverarsche live. Wurde ja auch mal Zeit, dass das Publikum im Saal auf den Arm genommen wird. Warum soll das immer nur in dämlichen Dokusoaps passieren, da zeigt man doch auch in der großen Sonnabendabendshow mit dem Finger auf sie.

So versetzte Bolze eine Frau in Hypnose, um sie dazu zu bringen, Jurymitglied Bruce Darnell einen Heiratsantrag zu machen. Klar ist das peinlich, aber ist doch Hypnose, und ist doch RTL. Die Frau tat’s, wurde dann geweckt. Das Entsetzen war ihr ins Gesicht geschrieben, als sie danach genüsslich erzählöt bekam, was passiert war. Dass sie unter Hypnose meinte, sie sei Single. Dabei ist sie doch gar nicht Single.
Ha ha, sehr witzig, da lachen wir uns ja echt kaputt, das ist ja echt zum Wegschmeißen! Dass die Frau kurz davor war, zu weinen – die Regie hat schnell mal weggeschnitten. Das Elend wollten wir dann doch nicht sehen, hätte uns eventuell die gute Laune verdorben…

Kann man so einen Scheiß nicht einfach weglassen?

RTelenovela

Holland (3): Man kann sich ja alles schönreden – also fast

Montag, den 29. November 2010
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(2) -> 27.11.2010

Rotterdam ist hässlich. Mit dieser Tatsache mussten wir uns nun abfinden und das Beste draus machen. Man kann das ja auch so sehen: Auf der Suche nach dem wirklich allerhässlichsten Gebäude der Stadt kann man echt Spaß haben.

So befindet sich im Zentrum ein großes altes Gebäude. Man könnte denken, es handele sich um ein Museum. Zumal davor eine große Menschentraube stand – lauter wartenende Leute. Bei nährerer Betrachtung stellte sich heraus, dass sich dort ein Schuh-Outlet (!) befand und die Leute deshalb dort anstanden. Mit dieser Erkenntnis war es mir dann auch egal, dass sich vor dem ehrwürdigen Haus ein Container mit einer McDonald’s-Filiale befindet.
Überhaupt – McDonald’s. Stellenweise hat die Kette die ganze Innenstadt zugepflastert. Es vergehen keine 500 Meter bis zum nächsten Fast-Food-Laden mit dem gelben M.

Inmitten des Trödelmarktes, einer Bauruine und einem Bauloch fanden wir einen Platz mit einer Kirche. Davor standen ein paar große Autos – eine Hochzeitsausstellung. Schon das war nicht so spannend, aber auch in die Kirche kamen wir nicht: Auch die war von der Schau belegt – nebst Eintrittsgeld. Tja, somit verzichteten wir auf den Kirchenbesuch.

Ein Lichtblick: der alte Hafen. Eine kleine Idylle inmitten der Stadt. Ein paar Schiffe ankerten im Gewässer, drumherum sind ein paar Gaststätten. Vielleicht ist im Sommer hier echt was los. Jetzt, im November, eher nicht.

Und wenn Rotterdam schon mal den größten Containerhafen Europas hat, dann müssen wir natürlich auch eine Hafenrundfahrt machen. In den 75 Minuten bakamen wir nur einen kleinen Eindruck davon, welche Dimensionen dieser Ort hat. Die ganz großen Containerschiffe blieben uns allerdings verwehrt, die ankern wahrscheinlich im äußeren Hafenbereich.
Während der Fahrt überholten wir ein Schiff mit dem Namen “Zero” und dem Untertitel “Schmachtenhagen”. Ob das nun ein Gruß aus der Heimat oder bloßer Zufall war – wir werden es leider nicht erfahren.

Der Euromast scheint der ganze Stolz der Rotterdamer zu sein. Er ist in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden und ist – mal ganz unter uns – ebenfalls verdammt hässlich. Am grauen Stamm ist in gut 100 Metern Höhe eine ebenfalls graue, unförmige Plattform, darüber ein hellerer Mast, an dem eine Art Aussichtsfahrstuhl hoch und runter fährt. Die Sicht auf die Stadt ist natürlich fantastisch, aber als Souvenir möchte ich das Teil auf gar keinen Fall auf meinen Tisch stellen. Aber vielleicht sehen das die Niederländer ein wenig anders.

Rückreise nach Deutschland. Von Rotterdam und Amersfoort aus brachte uns der Intercity nach Berlin zurück. Und als wir in Bad Bentheim den ersten deutschen Bahnhof erreichen, war klar: Nicht nur in den Niederlanden gibt es potthässliche Orte. Die zerfallenen Häuser in Bad Bentheim ließen uns einen Moment glauben, dass sich unser Lokführer verfahren hat und wir aus Versehen in Aserbaidschan gelandet sind.

RTZapper

Das Adventsfest der 100.000 Lichter

Sonntag, den 28. November 2010
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SA 27.11.2010 | 20.15 Uhr | Das Erste

Masche oder nicht? Echte Tränen oder Show? Florian Silbereisen (29) nahm am Sonnabend in seiner Show “Das Adventsfest der 100.000 Lichter” im Ersten Abschied von Maria Hellwig. Die 90-Jährige ist am selben Tag gestorben.

Unter Tränen sang Silbereisen in seiner Show ein Abschiedslied für den Volksmusikstar. In vielen Internetforen disktierte das Volk diese herzergreifenden Szenen. Ist es pure Berechnung, wenn sich der Volksmusikguru auf die Bühne stellt und publikumswirksam heult? Oder fühlte er sich wirklich mit Maria Hellwig so sehr verbunden?

Eines ist klar: Mit Maria Hellwig ist tatsächlich einer der ganz großen Stars aus der Jodelbranche von uns gegangen. Ihr “Servus, gruezi und hallo” kannten auch jüngere Leute – wenn auch nur durch Sendungen wie “Kalkofes Mattscheibe”. Und wenn die Oma stirbt, sind wir doch auch traurig. Insofern ist es also eher schwierig – und vielleicht sogar unfair -, über Silbereisen und seine Tränenshow zu richten, wenn einem das Business sowieso fern liegt.

aRTikel

Thermentest (4): Flüchtende Herren im Männeraufguss

Samstag, den 27. November 2010
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(3) -> 20.11.2010

Brandenburg: Große Saunavielfalt in der Bad Wilsnacker Therme

MAZ, 27.11.2010

Winterzeit ist Thermenzeit. Bei Wind und Wetter tun Sauna und Sole besonders gut. In dieser Serie testen wir die märkischen Thermen. Teil 4: Kristall-Kur- und Gradiertherme, Bad Wilsnack.

*
Männeraufgüsse sind was für harte Kerle. Könnte man meinen. Ist aber nicht so. Jeden Abend um halb sieben startet in der Kristalltherme in Bad Wilsnack (Prignitz) der Aufguss nur für Herren – während nebenan die Frauen zum Zuge kommen. Ein Mann beschwerte sich über den Erdbeer-Minz-Duft, das sei ihm alles viel zu lasch, lamentierte er. Aber: Große Klappe und nichts dahinter – als es wirklich heiß wurde, trat er lieber die Flucht an. Geht ja mal gar nicht während eines Aufgusses! Mit ihm gingen weitere. Männer, was ist los mit euch? Zu schwach für den Männeraufguss?

Auf jeden Fall ein Wechselbad der Gefühle. Das trifft übrigens ganz allgemein für die Therme zu. Wer auf dem Parkplatz auf das Eingangsgebäude zuläuft, könnte irritiert sein. Das Vordach, die Lichtschlangen – irgendwie sieht’s da aus wie bei einem Billigshop an der Autobahnraststätte. Auch der Umkleidebereich in hellgrün wirkt wie aus einer längst vergessenen Zeit. Nein, er ist nicht dreckig, sogar recht gepflegt, aber eben altbacken. Der Kunde erhält ein Saunabändchen ums Armgelenk, schon das ist unangenehm, da sollte es bessere Lösungen geben. Dazu kommt schließlich auch noch der Schrankschlüssel.

Die Skepsis überwiegt. Bis der Badebereich erreicht ist – dann hebt sich die Laune deutlich. Sofort breitet sich ein Urlaubsgefühl aus. Im großen, rundlichen Raum befindet sich das Solebecken mit diversen Massagedüsen, einem Wasserpilz und Whirlpool. Vom Becken aus geht’s direkt weiter nach draußen. Im salzigen Wasser kann man sich im Strömungskanal treiben lassen. Herrlich! Das Angebot ist zwar nicht außergewöhnlich, dafür aber zweckmäßig. Drumherum stehen noch ein paar Bäumchen und Sträucher – ein schönes, andalusisches Flair.

Das gilt auch größtenteils für das Saunadorf. Wer sich in einer der Hitzekammern aalt, kann danach an der frischen Luft seine Runden drehen. Da ist es auch zu verschmerzen, dass durch die vielen Liegestühle der Innenraum ein wenig beengt ist. Die Auswahl ist beeindruckend: Tief durchatmen ist das Motto in der Eukalyptussauna. Gleich daneben wabern Zitronendüfte durch den Raum. Toll sind auch die Salz- und Kristallsauna. In Letzterer wird der Hildegard-von-Bingen-Aufguss zelebriert. Jeder Teilnehmer bekommt eine kühlende Maske sowie Zitronenduft, der unter die Nase gerieben wird. Die pure Entspannung. Im Innenraum gibt es weitere Saunen – es ist unmöglich, alles an einem Tag zu schaffen.

Die Essensausgabe des Restaurants im Badebereich wirkt zwar ein bisschen kantinenhaft, ist aber preislich unschlagbar: Für eine Portion Nudeln, einem Salat, Pudding und ein Getränk muss der Kunde keine acht Euro hinlegen. Andernorts gibt’s dafür nicht mal das Hauptgericht. Auch mit schmalem Geldbeutel wird in Bad Wilsnack jeder satt. Suppen, eine Salatbar, Fleisch und Fisch, Nudeln, Pommes, Kartoffeln, diverse Nachtischvariationen. In der großzügigen Sitzecke lässt sich das alles gemütlich verzehren. Kleiner Nachteil: Die Geldbörse muss immer am Mann sein. Chiparmbänder für den bargeldlosen Einkauf gibt es (noch?) nicht in der Kristalltherme.

In Sachen Sauberkeit ist nichts zu meckern – fast! In einem der Becken sah der Boden direkt an der Treppe ins Wasser recht sandig aus. Oder muss das so sein?


Informationen:
Adresse: Am Kähling 1, 19336 Bad Wilsnack, Tel.: 038791/80880, www.kristalltherme-bad-wilsnack.de
Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag 9 bis 22 Uhr, Freitag und Sonnabend 9 bis 23 Uhr.
Preise: Zwei Stunden Therme und Sauna kosten 11,90 Euro, Tageskarte 18,80 Euro. Allerdings kündigt der Betreiber nach vier Jahren eine Preiserhöhung in den nächsten Wochen an.
Angebote: Thermalbad mit Whirlpool, Wasserpilz, Strömungskanal und Ruheinsel. Demnächst öffnet der „Salzsee“. Montags ab 19.30Uhr FKK. Saunabereich mit zehn verschiedenen Saunen, u.a. Eukalyptus, Zitrone und Dampfbad. Wellnessangebot mit diversen Massagen oder Packungen.

Badewelt: 4/5
Saunawelt: 5/5
Gastronomie: 5/5
Sauberkeit: 4/5
Erholungswert: 4/5

RTelenovela

Holland (2): Darf man Rotterdam eine Drecksstadt nennen?

Samstag, den 27. November 2010
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(1) -> 27.7.1991

Warum eigentlich Rotterdam? Ganz einfach: Faithless ist schuld. Weil die da auftraten, dachten wir uns: Verbringen wir doch mal ein Wochenende in Rotterdam. Dass immer mal wieder Leute anmerkten, dass Rotterdam ja nicht unbedingt so toll sein sollte – das ignorierten wir.

Und Rotterdam empfing uns von seiner vermutlich nicht ganz so schönen Seite. Wie auch schon die Bahnhöfe Utrecht und Arnheim, ist auch die Centraal Station in Rotterdam eine Großbaustelle. Malerische Baulöcher und crazy Bagger eröffnete unseren Rotterdam-Reigen. Wirklich schön. Die Straße vor dem Bahnhof ist komplett aufgerissen – irgendwelche fetten Rohre werden dort verlegt. Links neben der baugrube befindet sich das Skelett eines zukünftigen Hauses – wenn es fertig ist, soll es das neue Herz Rotterdams darstellen.
Ganz klar: Rotterdam ist noch nicht fertig, wir sind zu früh da.

Erst mal frühstücken. Und ins Hotel. Der Bus Nummer 33 fährt direkt hin. Eine Fahrt kostet 2,50 Euro. Egal wie lang oder kurz – alles bis zu einer Stunde kostet 2,50 Euro. Nicht so ganz billig. Tageskarten werden im Bus nicht verkauft, das wäre zu kundenfreundlich.

Im Hotel wollen sie erst mal 50 Euro Kaution über die Kreditkarte haben. Falls wir doch mal zwei Tage lang den Pornokanal gucken wollen und dann denken, wir können so abhauen. Man kann über den Fernseher auch aktuelle CDs abspielen – kostet bloß 4 Euro.

Aber wir sind ja nicht zum fernsehen hergekommen. Also zurück in die Stadt. Zurück zur Baugrube. Läuft man von da aus in Richtung Zentrum, ist auf der rechten Seite ein architektonisch wertvoller grauen Kasten – ein Kino. Gleich dahinter beginnt die Einkaufpassage. Die Häuserreihen sind zweigeschossig und wirken wie Baracken. das sieht – wie sollte es anders sein- sehr hübsch aus. das reden wir uns zumindest ein, doch es will uns irgendwie nicht gelingen, das zu akzeptieren. Potthässlich trifft’s besser.

Weiter mit der U-Bahn zum Ahoy, dort, wo das Konzert stattfinden wird.
Am Bahnhof stehen Automaten. Ich kann eine Zweitageskarte kaufen – für 9 Euro. das ist okay, nur leider ist Kartenzahlung nicht möglich. Auch Scheine nimmt das Ding nicht an. Und 9 Euro klein, die hatte ich nicht. Also kaufte ich eine Zweierkarte für 4,80 Euro. Also zwei Fahrten und wahnsinnige 20 Cent gespart.

Faithless war wieder mal sehenswert, obwohl sich Frontmann Maxi Jazz immer öfter von irgendwelchen anderen Sängern vertreten lässt.
Plus fürs Ahoy: Anders als zum Beispiel im Berliner Tempodrom kommen die Getränkeverkäufer auch durch die Halle.
Minus fürs Ahoy: Nach dem Konzert dauert es eine gute halbe Stunde, bis man endlich seine Klamotten hat. Eine Garderobe für mehrere tausend Leute ist einfach zu wenig. Ätzend.

Kurz nach Mitternacht. Es ist die Stunde, in der ich Rotterdam endgültig meine Freundschaft verweigere. Die Stunde, in der ich das Wort “Drecksstadt” in den Mund nehme.
Ein Bus fährt von der Halle bis in die Nähe unseres Hotels. Ich halte meine Zweierkarte an das Lesegerät – und zeigt Rot. Der Busfahrer klärt mich auf, dass die Zweierkarte nur für die Metro gilt und nicht für die Busse. Na großartig. Was soll der Scheiß?
Der Busfahrer verkauft mir das übliche 2,50-Euro-Ticket, vergisst jedoch, es am lesegerät zu entwerten. Wenigstens etwas. Nun müssen wir nur noch an der richtigen Station aussteigen.
Dumm nur: Der Monitor hört irgendwann auf, anzuzeigen, welche Stationen als nächstes kommen. Irgendwann stehen da nur noch rote Punkte, nach dem Motto: Es kommt gleich eine Haltestelle. Angesagt wird natürlich auch nichts. Warum auch? Touristen sind doch sowieso doof.

Wir kommen wieder an der Centraal Station an. Ich bin nicht mehr besonders gut gelaunt. Auf dem Weg zur Haltestelle auf der anderen Straßenseite sehen wir, wir unser 33er-Bus dort steht – und losfährt. Wir laufen zum Fahrplan. Es war der letzte Bus. Natürlich. Drecksstadt.
Wir laufen 35 Minuten zum Hotel – nachts um 1 Uhr.
Der Abend ist gelaufen, und Rotterdam kann mich mal. Tag 2 kann eigentlich nur noch besser werden. Bitte!!