Tagesarchiv für 26. Oktober 2010

ORA aktuell

Verkehr: Saarlandstraße wieder frei, Mittelstraße andersrum

Dienstag, den 26. Oktober 2010
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Einen Tag früher als geplant, ist die Oranienburger Saarlandstraße am Dienstag für den Verkehr freigegeben worden. Auch die Zufahrt zur Nauener Straße und Robert-Koch-Straße ist wieder möglich.
Auch in der Mittelstraße herrscht wieder der normale Verkehr. Sie ist wieder von der Bernauer Straße aus befahrbar – sogar die Verkehrsschilder stehen wieder richtig.

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RTelenovela

Ein Hoch auf die Technik (8): Schnell mal fernsehen – daraus wird nichts

Dienstag, den 26. Oktober 2010
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(7) -> 24.4.2008

Unser Hotelzimmer in Hamburg-Bergedorf hatte sogar einen Fernseher. Aber nicht irgendeinen Fernseher, sondern einen ganz modernen Fernseher. Ein Fernseher, mit dem man auch ins Internet kann. Also, wenn man es denn kann. Könnte nämlich länger dauern. Einfach mal einschalten und “Schwarzwaldklinik” gucken, ist nicht.

Ist das Teil erstmal in Betrieb, muss man sich überlegen: Möchte man fernsehen? Messages lesen? Kontakt mit der Rezeption aufnehmen? Ins Internet? Radio? Mit einem Curser kann man auswählen, doch das alles ging sehr laaangsam. Steht auch so in der Bedienungsanleitung: Wegen der komplizierten Rechenvorgänge könnte alles ein wenig dauern. Das macht doch Mut.
Nach nur fünf Minuten lief das Fernsehprogramm. Und das Internet? Das dauerte länger. Dazu musste man erstmal die richtigen Tasten finden, es gab nämlich sowohl eine normale Fernsehfernbedienung als auch eine spezielle Tastatur. Nach nur zehn Minuten fanden wir dann im Menü auch das Internet – die Google-Seite. Ich wollte aber nicht zu Google, sondern zu DWDL. Ich gab die Adresse ein und es passierte – nichts. Das Ding hing sich auf, verabschiedete sich ohne Gruß.
Aus- und wieder einschalten half da auch nichts. Weitere lange Minuten vergingen, bis das blöde Ding wieder mit uns sprach und bis wir tatsächlich auf die richtige Seite kamen. Und rausfanden, wie das mit dem Curser funktionierte. Aber eigentlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt viel mehr Lust, das ultramoderne Teil aus dem Fenster (7. Stock) zu schmeißen.

Nach unserer St.-Pauli-Tour wollte ich dann noch mal kurz den Fernseher einschalten – das mit dem Internet versuchte ich erst gar nicht – und hatte schon nach 10 Minuten ein Bild. Ganz toll.

Es war 2.57 Uhr mitten in der Nacht, als ich plötzlich wach wurde. Ganz plötzlich wurde es hell in unserem Zimmer. Der Fernseher wurde wie von Zauberhand eingeschaltet, zu sehen war wieder die Übersichtstafel mit den verschiedenen Anwendungen. Keine Ahnung, was da passiert war, ich hatte das blöde Ding jedenfalls abgestellt.

Moderne Apparate können manchmal ganz schön nervig sein. Liebe Bergedorfer, beim nächsten mal einfach wieder einen normalen Fernseher kaufen. Das schont die Nerven Ihrer Gäste!

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