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Kleine Ruhestörer

Die Eröffnung eines neuen Hortes ist ja eigentlich eine sehr freudige Sache. Leider nicht für alle Menschen.
Ein wolkiger Nachmittag in Potsdam. Im Hort hält gerade die neue Leiterin ihre Begrüßungsrede, alle lachen laut, weil sie einen Witz macht. Ein Kind auf dem Schoss einer Mutter schreit laut auf, offenbar es hat sich erschreckt. Das Geschrei ist laut und durchdringend. Die Mutter schafft es nicht, die Kleine zu beruhigen. Aber es hilft alles nichts. Die Frau sieht sich entschuldigend um und geht mit dem Baby raus.

Die Feier geht weiter, gut zwei Minuten später kommt die Frau wieder rein, das Kind schaut skeptisch – und beginnt wieder zu schreien. Mama macht gleich wieder einen Schritt zurück und ist draußen.

Die Feier geht weiter, gut zwei Minuten später kommt die Frau wieder rein, das Kind schaut skeptisch. Die Mutter setzt sich, alles scheint in Ordnung zu sein. Vorne wird weiter geredet und geehrt – und das Kind fängt erneut an zu schreien. Keine Chance auf Besserung.
Diese Beziehung zwischen Kind und Hort scheint tief gestört zu sein. Und wir fragen uns, ob wir in der Sache vielleicht noch mal recherchieren sollten.

Und für eine weitere kurzzeitige Ruhestörung sorgten die Hunde von Barbara Richstein. Die vierbeinigen Freunde der CDU-Oberbürgermeisterkandidatin für Potsdam bellten so laut, dass sie durchs Auto- und Hortfenster bis auf die Feier zu hören waren. Aber: Ein verzweifeltes Handzeichen der Politikerin und Hundemama – und still war’s.

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