Tagesarchiv für 7. August 2010

RT im Kino

Inception

Samstag, den 7. August 2010

Wow, was für ein Trip! Am Ende bleibt die totale Atemlosigkeit. Vielleicht auch ein Stück Ratlosigkeit. Aber auf jeden Fall die totale Faszination.

Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) hat die Fähigkeit, in die Köpfe, in die Gehirne, in die Träume fremder Menschen einzubrechen und sie so zu manipulieren. Er bekommt von einem japanischen Magnaten einen Auftrag, und es soll sein Letzter sein. Dann will Cobb wieder zu seinen Kindern zurück, die er so sehr vermisst. Cobb soll in den Kopf von Robert Fischer (Cillian Murphy) einbrechen. Dessen Vater ist gerade gestorben, und Cobb soll verhindern, dass er die Firma weiterführt, die der Vater geführt hat. Der Japaner will die Konkurrenz plattmachen.
Cobb stellt sich ein Team zusammen und taucht ein. In den Traum, in den Traum, in den Traum…
Doch irgendwo da, ganz hinten in Cobbs Gedächtnis, in seinen Träumen ist auch noch seine verstorbene Frau. Und seine Kinder.

Christopher Nolans Film “Inception” zu folgen, ist eine Herausforderung. Aber der sollte man sich stellen. Der Thriller spielt stellenweise auf bis zu fünf Ebenen. Im Traum im Traum im Traum im Traum. Die Brücken zwischen diesen Ebenen sind aber, wer das Ganze aufmerksam verfolgt, durchaus so gebaut, dass die Handlung selten unverständlich wird. Nolan schickt seine Zuschauer auf einen wahren Trip. Die Story ist genial. Die Träume zu verändern, das Bewusstsein, das ganze Leben, in dem man einfach im Kopf, im Sinn eines Menschen herumfuscht – das ist ein faszinierender Gedanke. Hinzu kommen tolle Effekte in sich drehenden Räumen, in Städten, die sich “verbiegen” – eine Welt voller Fantasie. Eine, die in unserem Kopf, in unseren Träumen entsteht.
Dass der Film zwischenzeitlich ein paar Längen hat, man hier und da dann doch nicht so ganz genau weiß, warum bestimmte Dinge genau so passieren – das Große und Ganze ist es, was zählt.
“Inception” ist in jedem Fall der bislang kreativste Film des Jahres 2010.

8/10

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RTelenovela

Meine Clubzeitschrift – am besten sind die Anzeigen

Samstag, den 7. August 2010
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Vermutlich wird sich das für mich irgendwann noch mal auszahlen: Ich bin Mitglied im ADAC. Angemeldet hatte ich mich im Januar 2009, als ich mit meinem Auto in Potsdam liegenblieb. Was mir aber nichts nutzte, weil der ADAC für mich keine Zeit hatte, wir mussten selbst anpacken. Vielleicht habe ich ja beim nächsten Mal Glück.

Ganz toll ist aber meine Clubzeitschrift, die ich einmal pro Monat in meinem Briefkasten zu liegen habe. Die “ADAC Motorwelt” habe ich zwar nie bestellt, mich interessiert sie auch nicht die Bohne – ich bekomme sie trotzdem.
Nun ja, dass sie mich gar nicht interessiert, stimmt so nicht. Spannend finde ich darin nur die Anzeigen.

Eigentlich nervt Werbung. Besonders im Fernsehen. In zeitschriften kann ich sie locker überblättern. Doch während der Wirtschaftskrise fiel es dann doch sehr auf, als plötzlich der “stern” immer dünner wurde und erschreckend viele Promo-Anzeigen in eigener Sache abdruckte statt richtiger Werbung.
Und bei der “Motorwelt” ist es tatsächlich so, dass ich mir NUR die Anzeigen ansehe. Die sind nämlich erstaunlich spannend. Da kann man sich diverse Schiffsreisen ansehen. Zu den Kanaren zum Beispiel. Oder nach Marokko. Ein paar Seiten weiter Australien (zu lange, zu teuer!), wieder ein paar Seiten weiter in den märchenhaften Orient. Und so weiter. Außerdem noch Hotelangebote für Kurztrips. wer weiß, vielleicht ist ja mal was Schickes dabei.
Insofern freue ich mich dann doch auf die “ADAC Motorwelt”. Wegen der Anzeigen.

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