Tagesarchiv für 28. Juli 2010

RTelenovela

München (17): Fünfer auf Reisen

Mittwoch, den 28. Juli 2010
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(16) -> 12.6.2010

Ihr habt euch an der Sonne erfreut? Ihr habt vielleicht am See gelegen? Euch war vielleicht zu heiß? Und ihr habt euch gefragt, ob es etwa Gegenden gibt, in denen das Wetter nicht so schön ist?
Hier die Antwort: in München.
Und wir sind: in München.
Mist.
Nicht so schönes Wetter heißt: Regen. Ganz viel Regen. Gestern so ziemlich den ganzen Tag. Und um ein bisschen Abwechslung reinzubringen, donnerte es auch mal.

Deshalb muss der Englische Garten auch erst mal auf uns warten. Wegen des Wetters müssen wir uns auf hotelnahe Etablissiments beschränken. All you can eat beim Mexikaner. Hühnchen im Wienerwald. Und Radler und Co. im “Jagdschlössl”.
Ein Freund wollte uns dabei den ganzen Abend nicht von der Seite weichen. Ein Fünf-Euro-Schein. Ein ziemlich zerknitterter Schein. Alt, hässlich, verbracht. Und mit brauen Flecken. Schokolade. Hoffen wir zumindest.
A. wollte ihn in der Kneipe loswerden, bezahlte damit ihr Getränk. Weg war der Lappen.
C. zahlte mit einem Zehner – und machte Bekanntschaft mit dem Schokofünfer. Welch Freude! Und der Kellner wollte den Schein keinesfalls tauschen. Oder besser gesagt: Er verstand – angeblich – das Problem nicht. C. beschloss, mit uns noch zur Eisdiele nebenan mitzukommen. Dort bezahlte er sein Eis mit eben diesem Gerümpelschein.
R. kam als Nächster dran. Er zahlte sein Eis mit einem Zehner. Und, die Freude war wieder groß: Der Fünfer ging in seinen Besitz über. Das Vorhaben, das Ekelding loszuwerden, ist eklatant gescheitert.
Ach ja: Kollege R. bin übrigens ich. Und ich muss das Altpapier schnellmöglichst loswerden. Und ich hab da schon jemanden im Auge: den Semmelmann in der Mittagspause.

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RTelenovela

Volojahre (57): Wer bin ich? Vielleicht Pressesprecher?

Mittwoch, den 28. Juli 2010
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(56) -> 27.7.2010

Weiter geht’s mit unserem Rechercheseminar. Eine unserer Aufgaben: Wir wollen uns gegenseitig recherchieren. Wir haben alle ein Los gezogen, darauf der Name eines Kursteilnehmers. Innerhalb von 45 Minuten sollen wir nun heruasfinden, was über diese Person im Netz zu finden und ein Profil erstellen.
Diejenige, die meinen Namen gezogen hat, heiße ich jedenfalls auf dieser Seite herzlich Willkommen. Ich bin gespannt, was sie am Ende zu erzählen hat. Und welche Beiträge ich nach ihrem Vortrag auf dieser Seite “privat” stelle.

Ansonsten war ich heute für fünf Minuten der Pressesprecher des Münchner Bürgermeisters. Natürlich nicht in echt, sondern im Rollenspiel.
Auf einem Zettel stand, wie die Situation ist: Oberbürgermeister steht kurz vor dem Rücktritt, Steuerskandal in der Schweiz.
Eine Kollegin spielte eine Zeitungsredakteurin, die dem Gerücht nachgeht, dass der OB zurücktritt.
Irgendwie ist das natürlich eine Herausforderung. Ich war noch nie auf der “anderen Seite”, auf der des Pressesprechers. Bislang habe ich mit denen in Falkensee, Nauen, Neuruppin und Potsdam immer nur zu tun gehabt. Die Frage war nun: Was kann ich sagen? Was darf ich sagen? Was auf keinen Fall?
Aber es war lustig: Ich habe die Zeitungskollegin abblitzen lassen. Ich habe von nichts gewusst, private Gerüchte nicht gekannt und drauf verwiesen, dass sie doch eine E-Mail schicken könnte. Nur das mit der Steuer-CD hätte ich vielleicht nicht erwähnen sollen.

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ORA aktuell

Wegen Bomben: Busse werden umgeleitet

Mittwoch, den 28. Juli 2010
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Das Landratsamt von Oberhavel macht ernst: Wegen der vermuteten Belastungen mit Bombenblindgängern werden Buslinien in Oranienburg umgeleitet. Nähere Informationen will das Amt in den nächsten Tagen verkünden. Betroffen von der Sperrung ist offenbar die Bernauer Straße zwischen Bahn und André-Pican-Straße.

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD) übt scharfe Kritik an dem Vorhaben. „Mich ärgert, dass das so wenig abgestimmt ist“, sagte er der Märkischen Allgemeinen. Der Landrat wolle Unmut unter den Oranienburgern erzeugen, um so den Druck auf die Landesregierung zu erhöhen. Ansonsten sehr er in der Aktion keinen Sinn. Bernd Jarczewski, Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Oranienburg, stimmt Laesicke uu: „Da wird viel Schauspielerei und Unsinn gemacht.“

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