Tagesarchiv für 20. Juli 2010

RTelenovela

Blaulicht sieht Rot

Dienstag, den 20. Juli 2010
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Eine seltsame Szene: Fünf Polizeimannschaftswagen kommen mit Blaulicht aus Lehnitz in Richtung Oranienburg gefahren. Sie fuhren auf die Kreuzung Lehnitz-/Saarlandstraße zu.
Da es schon ziemlich dunkel war, war es ein großes, blaues Geblinker.
Die Autofahrer in der Saarlandstraße hatten zwar grün, zögerten aber trotzdem. Schließlich geht Blaulicht vor.

Meistens jedenfalls. Mit eingeschaltetem Blaulicht reihten sich die fünf Polizeiwagen ordentlich ein, hielten an der roten Ampel und warteten auf Grün.
So eilig scheint es dann doch nicht gewesen zu sein.

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RTelenovela

Tod und Wiedergeburt

Dienstag, den 20. Juli 2010
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Im November 2009 berichtete ich an dieser Stelle über den langsamen Tod meines Drachenbaums. Ich schickte ihn zur Kur zu meiner Grünen-Daumen-Expertin. Und ich muss an dieser Stelle leider den Tod der Pflanze vermelden. Es hat alles nichts genutzt. Neue Erde, viel Liebe – und trotzdem ging es mit ihm zu Ende.
Mein Freund, der Baum, ist tot.

Dafür lebt meine Orchidee. Jaa, sie lebt noch! Sie hat diesmal etwas länger gebraucht, bis sie aufgeblüht ist, gute zehn Monate stand sie leblos da. Vergangenes Jahr blüte sie schon im Mai auf, diesmal ließ sie sich länger Zeit. Dafür beglückt sie mich nun in ihrem dritten (!) Jahr mit zwei Blüten.
Na bitte, es geht doch!

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RT im Kino

Für immer Shrek

Dienstag, den 20. Juli 2010

Shrek der Dritte -> 30.6.2007

Nun aber wirklich. Eigentlich sollte Teil 3 der Oger-Saga rund um Shrek der Letzte sein. Eigentlich. Aber nun wollten die Macher noch ein bisschen was vom 3-D-Boom mitnehmen. Teil 4 soll nun der letzte Teil der Reihe sein. Bestimmt. Ganz sicher. Vielleicht.
Eines muss man aber anerkennen: Für Teil 4 ist den Machern tatsächlich einiges eingefallen.

Shrek (Stimme: Sascha Hehn) ist langweilig. Dabei hat er alles, was man sich wünschen kann. Mit Fiona (Esther Schweins) läuft es prächtig, er hat drei süße Kinder und viele Freunde. Aber irgendwie passiert in seinem Leben nichts mehr. Es ist eintönig geworden.
Shrek besucht das Rumpelstilzchen (Bernhard Hoecker), und das hat schon den Vertrag in der Schublade. Verschenkt Shrek einen Tag an den Rumpel, dann darf er noch einmal ein richtiger, böser, dreckiger, angsteinflößender Oger sein. Shrek unterschreibt, aber die Folgen sind furchtbar. Sein bisheriges Leben ist futsch. Und wenn er Pech hat für immer.

“Für immer Shrek” punktet durch seine tatsächlich ziemlich einfallsreiche Story, der der ganzen Saga noch einmal eine interessante Wendung gibt. Alle wichtigen Protagonisten tauchen wieder auf – vom Esel bis zum Kater – und doch scheint diesmal alles anders zu sein.
Mit viel Wortwitz erzählt der Film die Geschichte einer Liebe – aber das eben auf ganz andere Art, wie wir das bisher von der Reihe gewöhnt sind. Shrek muss sich diese Liebe wieder neu erarbeiten.
Ärgerlich ist, dass in der deutschen Fassung erneut nicht die deutschen Sprecher im Abspann genannt werden – stattdessen nur die des Originals. Aber irgendwie macht das überhaupt keinen Sinn.

7/10

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