Tagesarchiv für 8. Juni 2010

ORA aktuell

Oranienburger Polizistin tötet ihre Kinder und sich selbst

Dienstag, den 8. Juni 2010

Familientragödie in der Kösener Straße in Oranienburg: In der Wohnung einer 32-jährigen Polizistin wurden am Montag die Leichen zweier Kinder und einer Frau gefunden. Dabei handelt es sich um die Polizeibeamtin, ihre zehnjährige Tochter und ihren fünfjährigen Sohn. Die Neuruppiner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Kinder erdrosselt wurden.

Staatsanwalt Andreas Pelzer geht laut Medienberichten davon aus, dass es sich um eine persönliche Tragödie handele. Dienstliche Hintergründe gebe es nicht.
Wie der Nachrichtendienst “Die Mark Online” meldet, arbeitete die Frau in der Oranienburger Polizeiwache und lebte getrennt von ihrem Mann, der als Polizeikommissar arbeitete.
Im Schutzbereich Oberhavel herrsche tiefe Bestürzung.

Die Staatsanwaltschaft will die Leichen obduzieren lassen.

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RTelenovela

München (14): Kprz

Dienstag, den 8. Juni 2010
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(13) -> 10.7.2009

Da sind wir wieder! Servus, München! Und irgendwie scheint es schon eine Tradition zu sein, dass uns Bavaria mit Sauwetter empfängt.
Eigentlich wollten wir nach dem Essen auf dem Rasthof Pegnitz noch ein bisschen spazieren gehen, doch ein Wolkenbruch hielt uns davon ab. Spannend wird es übrigens, wenn man kurz nach 22 Uhr dort ankommt: Dann macht Burger King eigentlich dicht, was die Kunden jedoch nicht hinnehmen wollen und sich trotzdem weiter anstellen. Die Chefin beginnt dann, seltsames Wände auf Rädern um den Tresen zu bauen. Die Stimmung scheint in dem Laden unterdessen nicht so dolle zu sein. Die Bedienung zog eine Fresse und maulte, ob denn die Kunden nicht lesen könnten.
Ganz neu ist auch, dass der Gang auf die Sanifiar-Klos teurer geworden ist, was wie die Super-Neuerung verkauft wird. NEU! Jetzt 70 Cent – so steht auf den Schildern. Einlösen kann man weiterhin nur 50 Cent, was irgendwie das ganze System infrage stellt. 20 Cent seien nun für den Service. Auf dem Rasthof bestand der aus stinkenden Pinkelbecken und einem zugigen Flur. Dafür man man doch gern.

Das Wetter in München änderte sich zum Glück wieder. Da wir hier jedoch erneut ein Presseseminar belegen, darf es tagsüber aber gern ein bisschen kühler sein. Aber man kann ja nicht alles haben und sollte nicht immer nur meckern. Wenn ich jetzt raus sehe, erblicke ich einen fast wolkenlosen Himmel. Es sind gute 25 Grad.
In der U-Bahn werden die Stationen immer noch von Fahrer ins Mikro genuschelt, heute zum Beispiel sind wir an der Station “Kprz” ausgestiegen. Das heißt so viel wie “Karl-Preis-Platz”. Gut, dass wir das auch so wissen, wo wir hin wollen. In den modernen Zügen, die wir allerdings nur selten erwischen, da komtm da alles leicht verständlich vom Band.

Ein heißes Thema in München scheint derzeit das Rauchverbot zu sein. Hier und da sind Autos zu sehen, die mit Werbung für eine Abstimmung beklebt sind.
Gestern machten wir es uns in einem Biergarten unweit unseres Hotels gemütlich. An so ziemlich jedem Tisch wurde geraucht, und Zigararren sind besonders widerlich. Ginge es nach mir, dürfte auch dort nicht gequalmt werden. Aber es geht ja nicht nach mir.

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ORA aktuell

Bombe: Sprengung am Oranienburger Bahnhof

Dienstag, den 8. Juni 2010

In der Stralsunder Straße am Oranienburger Bahnhof musste gestern Abend der Rest einer Bombe gesprengt werden. Sie hatte einen intakten Langzeitzünder. Gefunden wurde sie im Zuge der Straßenbauarbeiten an dieser Stelle.
Im 150-Meter-Sperrkreis lag die Stralsunder Straße zwischen Lindenstraße und Willy-Brandt-Straße, betroffen waren 50 Menschen. Der Zugverkehr musste gestoppt werden.
Um 18.35 Uhr wurde die Bombe gesprengt, ein lauterer Knall war jedoch nicht zu hören.

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