Tagesarchiv für 20. Mai 2010

ORA aktuell

Fußball: OFC steigt ab

Donnerstag, den 20. Mai 2010
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Der Oranienburger Fußballclub (OFC) steigt aus der Brandenburgliga ab. Nach dem Spiel gegen Strausberg, das die Oranienburger am Mittwochabend mit 0:2 verloren, steht das nun fest. Nach vier Jahren müssen die Spieler in der nächsten Saison in die Landesliga. “Wir haben einfach die Qualität für die Liga nicht”, sagte Dirk Brändike, Kapitän und Torwart beim OFC, zur Märkischen Allgemeinen.

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RTelenovela

Frag nicht, iss!

Donnerstag, den 20. Mai 2010
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Irgendwas muss da heute schief gelaufen sein. Aber so genau hat man mir das nicht mitgeteilt. Stattdessen wurde ich vor vollendete Tatsachen gestellt.

Ich kaufe mir seit einiger Zeit immer mal wieder in Oranienburgs bekanntestem Premium-Dönerladen einen Dönerteller. Und zwar den kleinen Dönerteller mit Pommes frites. So auch heute.
Normalerweise habe ich dann immer einen länglichen Teller, auf dem links die Pommes liegen, daneben der Salat und das Dönerfleisch.

Diesmal jedoch war alles anders. Ein kleiner runder Teller, auf den ein bisschen Salat, Dönerfleisch und geschätzte acht Stangen Pommes passten.
Als ich den Teller bekam, stutzte ich: So klein war der kleine Dönerteller noch nie, und das Ganze kostet 4,50 Euro. Der Döner für 2,50 Euro ist jedenfalls sättigender. Das Wort “ABZOCKE” waberte über dem Laden.
Zum Chef meinte ich noch, dass der Teller wohl immer kleiner werden würde. Er machte einen … na ja, irgendwas hat er gesagt, dann sprach er mit dem Verkäufer, was ich aber aufgrund einer Sprachbarriere nicht deuten konnte.

Als ich aufgegessen hatte, war ich jedenfalls noch nicht satt. Plötzlich erschien der Chef hinterm Tresen mit einem zweiten kleinen Teller mit Fleisch und Pommes. Ich: “Was ist das?” Er: “Nachtisch.” Ich: “War es doch der falsche Teller?” Er: antwortete nicht. Nach dem Motto: Frag nicht, iss!
Ich vermute mal, dass da wirklich was falsch lief, dass ich die Tellerversion für den Dönerteller ohne Pommes bekam.
Aber da kann man ja mal was sagen. Dann werde ich wohl erst das nächste Mal sehen, ob meine These stimmte.

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RT im Kino

Vertraute Fremde

Donnerstag, den 20. Mai 2010

Eine Zeitmaschine. Wie viele Menschen wünschen sich so etwas, um in ihre Vergangenheit zu reisen? Der Comiczeichner Thomas (Pascal Gregory) wird in seine Jugend katapultiert, ganz ohne Zeitmaschine.
Zufall oder nicht: Thomas sitzt nach einer Geschäftsreise im falschen Zug und landet im Dorf, in dem er groß geworden ist. Lange war nicht nicht mehr in dem Ort in den französischen Alpen, und sofort kommen die Erinnerungen. Und es sind mehr als Erinnerungen. Als er auf dem Friedhof zusammenbricht, wacht er als 14-Jähriger (Léo Legrand) wieder auf. Trifft seine Eltern wieder. Seine Freunde. Seine Lehrer. Seine erste Liebe. Thomas versucht, den Lauf des Lebens zu ändern. Sein Vater nämlich verließ eines Tages die Familie, ohne eine Spur zu hinterlassen. Thomas will herausfinden, was dahinter steckt.

Thomas entdeckt die “Vertraute Fremde”. So heißt auch der Film von Sam Garbarski, der 2007 mit “Irina Palm” das Publikum auf der Berlinale begeisterte. Und auch mit seinem dritten Kinofilm liefert er sehenswerte 100 Minuten ab. Er zeigt die Idylle der 60er-Jahre, aber auch, dass es hinter den Kulissen mächtig brodelte. Seine Hauptfigur schickt er auf seinen schmerzhaften, traurigen, manchmal aber auch romantischen Trip. Sehr genau beobachtet Regisseur Garbarski das Innenleben von Thomas’ Familie.
Nur selten wirkt das albern: Wenn Thomas, der sich seiner Situation immer sehr bewusst ist, plötzlich als Teenie an der Bar sitzt und sich ganz cool Alkohol bestellt und von seinen drei Kindern erzählt. Aber das ist nur ein Makel in einem ansonsten sehr faszinierenden Film.

8/10

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