Tagesarchiv für 28. April 2010

RTelenovela

Nachhilfe für die OVG

Mittwoch, den 28. April 2010
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Okay, die Leute von der Oberhavel-Verkehrsgesellschaft in Germendorf kennen sich mit Bussen aus. Da müssen sie sich nicht auch noch mit Politkern auskennen.
Wegen der Bauarbeiten rund um den Oranienburger Bahnhofsplatz müssen die Busse woanders halten, und ein Laufband auf der Fahrplananzeige gibt auch an, wo: in der Willi-Brand-Str.

Der arme Willy Brandt! Ein T geklaut und das Y durch ein dürftiges I eingetauscht.
Da habe ich für die OVG gleich noch ein paar Vorschläge: Hellmuth Kol, Hehlmud Schmitt, Johanniß Rauh, Mannfret Stollpä und Regiene Hilldebrand.

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aRTikel

Angemerkt: Die Domino-Krise

Mittwoch, den 28. April 2010
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RT bemerkt, dass auch die großen Privatsender immer weniger Geld haben

MAZ, 28.4.2010

Jetzt hat die Wirtschaftskrise endgültig auch das deutsche Privatfernsehen erreicht. Dunkle Wolken ziehen am Himmel herbei, denn nun gibt es ein prominentes Opfer, und die TV-Nation ist tief erschüttert: RTL muss seinen „Domino Day“ in diesem Jahr absagen. Die finanzielle Basis ist zusammengebrochen, ließ RTL verlauten. Deutschland muss also ohne die Mega-show auskommen, in der stundenlang nichts passiert, außer dass Dominosteine umfallen – oder auch nicht. Ein Stück Identität und kulturelles Qualitätsfernsehen geht verloren ohne den „Domino Day“, und noch hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nichts dazu gesagt. Was wird uns RTL stattdessen vorsetzen? „Die 25 spannendsten Domino-Day-Momente“ mit Sonja Zietlow? Eine dieser Rankingshows, in denen C-Promis Ausschnitte mit den Worten „Das war ja lustig!“ kommentieren? Eventuell hat ja Oliver Geissen ein bisschen Zeit, irgendwas Langweiliges zu moderieren. Vielleicht sollte RTL einfach eine Wiederholung aus den vergangenen Jahren senden. Würde eh’ niemandem auffallen.

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ORA aktuell

Verkehr: Oranienburger Autofahrer müssen sich umstellen

Mittwoch, den 28. April 2010
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Zwei große Baustellen gibt es seit Montag in Oranienburg. An der Kreuzung Berliner Straße/Saarlandstraße entsteht ein Kreisverkehr. In der Stralsunder Straße wird die Fahrbahndecke erneuert.

– Die Berliner Straße ist zwischen Wupperstraße und Saarlandstraße gesperrt.
– Die Illerstraße ist nun eine Einbahnstraße aus Richtung “Eisbein-Otto” kommend. Die Einfahrt aus der Saarlandstraße ist nicht gestattet.
– Die Stralsunder Straße in Richtung Bahnhof ist ab der Lindenstraße gesperrt, vom Bahnhof aus ist sie in Richtung Arbeitsamt eine Einbahnstraße. Von der Bernauer Straße ist sie bis zum Bahnhofsplatz in Richtung Bahnhof gesperrt. Vom Bahnhof aus ist sie in Richtung Bernauer Straße eine Einbahnstraße.
– Die Krebststraße ist eine Sackgasse.
– Die Schulstraße ist keine Einbahnstraße mehr, aber dafür zur Stralsunder Straße hin eine Sackgasse.

Demnächst ist auch die Saarlandstraße zwischen Robert-Koch-Straße und Mainstraße eine Baustelle. Auch in diesem Bereich sind Sperrungen vorgesehen.

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RTZapper

Im Angesicht des Verbrechens

Mittwoch, den 28. April 2010
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DI 27.04.2010 | 22.05 Uhr | arte

Fernsehen wird immer mehr zum Nebenbeimedium. Auch bei mir. Der Apparat läuft eben und irgendwas ist da gerade zu sehen.
Ich wusste schon vorher, dass das mit der neuen arte-Krimiserie “Im Angesicht des Verbrechens” nicht funktionieren würde. Und so habe ich die ersten beiden Folgen so intensiv und aufmerksam verfolgt wie schon lange keine Fernsehsendung mehr.

Und es hat sich gelohnt.
Okay, der Beginn ist ein bisschen wirr. Szene reiht sich an Szene, und lange wusste ich überhaupt nicht, worum es denn nun eigentlich ging. Hauptdarsteller Max Riemelt spricht ein wenig nuschelig, und überhaupt sind einige Szenen in ziemlich schlechter Tonqualität. Aber ich blieb dran.
Und spätestens in Folge 2 packte es mich. Die Geschichte um einen jungen Polizisten in Berlin, der mit einem Kollegen in einen Russenmafiafall verstrickt wird, war spannend. Sowohl inhaltlich als auch gestalterisch.

Um so mehr wundert mich, wie mit der Serie umgegangen wird. Der Zehnteiler von Dominik Graf wurde auf der Berlinale von der Kritik gefeiert. Nun läuft er bei arte im Spätprogramm zu verschiedenen Sendezeiten. Schon am Sonnabend laufen wieder zwei Folgen. Die Ausstrahlung im Ersten ist gar erst für den Herbst geplant. Dass arte die Erstausstrahlung für sich beansprucht ist nichts Neues, arte ist einer der Geldgeber. Dass aber die ARD erst im Herbst nachzieht – das ist ungewöhnlich. Spannend wird auch die Frage, wo denn das Erste “Im Angesicht des Verbrechens” sendet. Der Stoff ist schwierig, man muss sich als Zuschauer konzentrieren. Und für die Primetime ist er zu gewalttätig, zu sexistisch. Gibt es im Ersten dafür überhaupt einen Sendeplatz?

Ich hoffe jedenfalls, dass ich nicht den Faden verliere. Die beiden Folgen von Sonnabend werde ich schon mal nicht “live” verfolgen können.

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RTelenovela

Futter für die Lieblingspolitesse

Mittwoch, den 28. April 2010
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Ich wurde schon stutzig, als meine Mutter fragte, wie ich denn nun eigentlich nach Hause komme, schließlich sei doch die Schulstraße nun gesperrt.
Nun gut, ich weiß, dass auf der Stralsunder Straße seit Montag gebaut wird. Und eigentlich bin ich auch ganz gut informiert, was die Baustellenaktivitäten in Oranienburg angeht. Über die Schulstraße wurde jedoch bislang nie geredet, und informiert werden die Anwohner heutzutage auch nicht mehr. Montag bin ich auch noch problemlos da rein gekommen.

Aber tatsächlich: Von der Stralsunder Straße aus ist die Zufahrt zur Schulstraße dicht. Entsprechende Schilder in der Willy-Brandt-Straße gibt es nicht. Also machte ich einmal die Biege und versuchte es von der Mittelstraße aus.
Tatsächlich: Die Schulstraße ist keine Einbahnstraße mehr. Und wir können nun kostenlos parken, für zwei Stunden, mit Parkscheibe. Der Parkautomat ist verschwunden (aber bestimmt nur vorübergehend, der Alte war zuletzt dauerkaputt).

Spannend bleibt es trotzdem: Wann bemerken die Autofahrer, dass sie sich nun andersrum – in Richtung Stralsunder Straße – in die Parktaschen einordnen müssen. Und wann kommt unsere Lieblingspolitesse, um sie mit einem Knöllchen darauf hinzuweisen?

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ORA aktuell

Letzter “Polizeiruf” mit Herz in Oranienburg

Mittwoch, den 28. April 2010
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Der nächste “Polizeiruf 110” aus Brandenburg wird in Oranienburg und Potsdam gedreht. Im neuen rbb-Fall geht es um einen angeblichen Mord an einer Polizeischülerin. Die Dreharbeiten haben in diesen Tagen Dienstag begonnen. Der Film soll am 7. November 2010 im Ersten laufen.
Wie der rbb mitteilte, verabschiedet sich mit diesem Fall Imogen Kogge als Johanna Herz aus der Reihe.

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