Tagesarchiv für 24. April 2010

ORA aktuell

Fußball: Oranienburger geht zu Werder Bremen

Samstag, den 24. April 2010
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Der Fußballer Marcus Mlynikowski aus Oranienburg spielt ab 1. Juli für den FC Werder Bremen. Der 17-Jährige wird in der A-Jugend-Mannschaft trainieren. Es gilt nach Angaben der Märkischen Allgemeinen ein Zwei-Jahres-Vertrag.
Bislang war Mlynikowski Mitglied bei Union Berlin. In der dortigen A-Jugend mischt in der Bundesliga mit.
Durch den Umzug nach Bremen wechselt er auch von der Torhorst-Gesamtschule auf das Werder-Gymnasium.

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ORA aktuell

Ruhestand: Michael Ney nimmt Abschied

Samstag, den 24. April 2010
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Michael Ney, der Bildungsdezernent von Oberhavel, geht in den Ruhestand. Der 59-Jährige war auch Vize-Landrat. Nach 20 Jahren als Dezernent bezeichnet er Oberhavel als Hort der Stabiliät mit ausgeglichenem Haushalt. Die Region sei bunter geworden. Für ihn beginne nun ein neues Stück Freiheit.
Gleichzeitig wurde Finanzdezernent Burckhard Gross (61) in den Ruhestand verabschiedet.
Über die Nachfolger ist noch nichts entschieden.

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RT im Kino

Vincent will meer

Samstag, den 24. April 2010
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Für Vincent (Florian David Fitz) beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Seine Mutter ist tot. Zu seinem Vater (Heino Ferch) hat er ein mieses Verhältnis. Aber sein größtes Problem: Er leidet am Tourette-Syndrom. Sein Vater steckt ihn in eine Klinik, dort soll Vincent geholfen werden. Der junge Mann lernt Marie (Karoline Herfurth) und Alex (Johannes Allmayer) kennen. Sie ist schwer magersüchtig, er hat eine Zwangsneurose. Sie stehlen das Auto der Klinikleiterin, denn Vincent will ans Meer – mit der Asche seiner Mutter im Gepäck.

Regisseur Ralf Huettner brachte mit “Vincent will meer” einen wunderbaren Film ins Kino. Witzig und doch sehr anrührend schildert er, wie die Jugendlichen versuchen, mit ihren Krankheiten klarzukommen – oder auch nicht.
Insbesondere Florian David Fitz zeigt eine Meisterleistung. Das Tourette-Syndrom, das er darstellt, zeigt sich durch motorische und verbale Ticks. Seltsame Bewegungen, zwanghaft. Dazu Kraftausdrücke. Für andere Leute irritierend, peinlich auch. Und das ist Vincents Problem. Er igelt sich ein, ist unglücklich. Fitz macht sich darüber nicht lustig, auch wenn einige Szenen durchaus heiter sind. Florian David Fitz (“Doctor’s Diary”) schrieb übrigens auch das Drehbuch.
Neben den Krankheitsgeschichten ist der Film auch noch eine Mischung aus Road-Movie – immerhin will ja Vincent ans Meer – und aus einer Vater-Sohn-Geschichte. Sein Vater reist mit der Klinikleiterin nach Italien nach.
Das Ganze hätte auch böse nach hinten losgehen können. Glücklicherweise ist es das nicht. Kitschfrei und ohne Mitleid erhaschen zu wollen, steuert der Film von Höhepunkt zu Höhepunkt.

8/10

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