Tagesarchiv für 20. April 2010

RTZapper

Oberhavel TV: Neue Werbung für den Bus

Dienstag, den 20. April 2010
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MO 19.04.2010 | 1.15 Uhr (Di.) | Oberhavel TV

Na, das ist ja mal ein spannendes Thema: Das Bekleben eines Busses mit Reklame. Darüber, wie in Germendorf die Folie aufgeklebt wird.
Und – na, das ist ja mal ein lustiger Zufall – es handelt sich um Werbung von Rewe. Der Chef von Oberhavel TV muss entweder ein rieeeeesiger Fan der Rewe-Märkte sein, oder die Rewe-Leute zahlen für die Schleichwerbe-Beiträge. Letzteres kann ich mir natürlich überhaaaaupt nicht vorstellen. Schleichwerbung gibt es bei Oberhavel TV ja nun wirklich nie.

Nun tuckert also ein Bus zwischen Oranienburg und Hennigsdorf mit Rewe-Werbung herum. Das ist es also, was die Leute bei Oberhavel TV spannend finden, natürlich nicht ohne zu erwähnen, wo sich denn besagte Supermärkte befinden. Und natürlich nicht ohne einen langen Zoom auf den wegfahrenden Bus mit der Werbung und den Blick auf die Öffnungzeiten der Einkaufsmärkte.
Nein, nein, das ist nun wirklich keine Werbung.

Die Werbung kommt schließlich zwischen den Beiträgen. Und zufälligerweise mit dem Klamottenladen, dessen Klamotten neulich erst ausführlich im Programm vorgestellt wurden – mit denselben Aufnahmen. War natürlich auch keine Schleichwerbung.

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ORA aktuell

Sieben Bombenverdachte unter Oranienburger Polizeiwache

Dienstag, den 20. April 2010

Auf dem Gelände der Oranienburger Polizeiwache an der Berliner Straße liegen sieben Bombenverdachtspunkte. Darüber informierte am Montag das Ordnungsamt. Am 26. April soll der erste Verdachtspunkt freigelegt sein. Sollte es sich tatsächlich um eine noch scharfe Bombe handeln, wird am 28. April entschärft. Vom Sperrkreis wären weite Teile der Innenstadt und der Altstadt betroffen.
Im Mai käme es dann bei Bedarf zu weiteren Entschärfungen.

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RTelenovela

Wir suchen uns die Viermillionste

Dienstag, den 20. April 2010
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Glückwunsch! Die Oranienburger Turm-Erlebniscity begrüßte neulich den 4000000. Besucher. Vier Millionen – für die, die mit den vielen Nullen nichts anfangen können.

Die Viermillionste war natürlich kein hässlicher alter Rentner, der auf Fotos vielleicht nicht gut aussehen könnte. Nein, die Viermillionste war eine junge Frau, 17 Jahre aus Berlin. Da haben die Leute vom Turm aber Glück gehabt. Ich finde es ja sowieso eine große Leistung, dass man das so genau zählt. Und vor allem, dass man schon drei Tage vorher eine Pressemitteilung an die lokalen Medien herausgibt, dass in drei Tagen zwischen 11 und 12 Uhr der viermillionste Gast ins Sportzentrum kommen würde.
Dolle Sache, dass man das so genau weiß.

Oder weiß man das gar nicht so genau? Ist das alles nur eine grobe Schätzung? War die hübsche 17-Jährige vielleicht nur willkürlich ausgewählt? Von irgendwelchen Machos, die mal mit einer jungen, gutaussehenden Frau auf einem Foto sein wollen?
Und wieso ist es überhaupt spannend, jemanden in die Zeitung zu bringen, der wahrscheinlich der 3999985. Besucher ist, aber mal fix zum Viermillionsten gemacht wird? Ist das doch alles bloß PR? Fragen über Fragen. Aber hoffentlich hatte sie Spaß.

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RTZapper

Danni Lowinski

Dienstag, den 20. April 2010
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MO 19.04.2010 | 23.30 Uhr | Sat.1

Liebe Programmplaner von Sat.1! Wollt ihr nun, dass ich mir eure neue Serie “Danni Lowinski” ansehe oder wollt ihr das nicht?
Ich habe den Eindruck: Ihr wollt es nicht.

Ich habe gelesen, dass die neue Krimiserie mit Annette Frier recht unterhaltsam sein soll. Und ich würde sie mir sogar auch mal ansehen.
Überall habt ihr mit “Danni Lowinski” geworben. Montags, 21.15 Uhr, habt ihr gesagt. Und dann? Startet die Serie schon um 21.10 Uhr. Die ersten fünf Minuten schon mal verpasst. Oder noch mehr, wenn man, wie ich aus Versehen noch ein paar Minuten später dran war.
Okay, dachte ich, sehe ich mir die Wiederholung an. Ihr habt sie für den gleichen Abend um 1 Uhr angekündigt.
Es war dann kurz vor eins, sicher ist sicher. Blöd nur, dass ihr euch entschlossen habt, die Wiederholung schon um 0.30 Uhr zu starten. Vielen Dank.

Aber ich bin ja lernfähig. Auch wenn ihr auch diesmal die Wiederholung für 1 Uhr angekündigt hattet – ich schaltete schon um 0.15 Uhr zu Sat.1. Und da lief – ich fasste es nicht – “Danni Lowinski”. Und zwar seit 23.30 Uhr.

Sat.1, ich habe verstanden. Die Serie kann nicht sehenswert sein, wenn ihr sie konspirativ von einem Sendeplatz zum nächsten schiebt.

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RTZapper

Im Schatten des Vulkans

Dienstag, den 20. April 2010
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MO 19.04.2010 | 20.15 Uhr | Das Erste

Nun ist es wohl schon der ARD zu peinlich, jeden Tag einen “Brennpunkt” zur besten Sendezeit auszustrahlen, um mitzuteilen, dass es in Sachen Vulkanasche nichts Neues mitzuteilen gibt. Und deshalb strahlte Das Erste auch am Montag einen “Brennpunkt” aus, nannte die Sendung aber nicht “Brennpunkt”, sondern verheißungsvoll “Im Schatten des Vulkans”. Obwohl der Vulkan doch genau das ist, ein Brennpunkt nämlich.

In den vergangenen Tagen meldete sich jeweils um 20.15 Uhr Alois Theisen aus dem Studio des Hessischen Rundfunks. Das war ihm vielleicht langsam zu blöd, denn die Sondersendung am Montag gestaltete der NDR.
Wie geht es dem Vulkan in Island? Wohin schwebt die Asche? Welche Flugzeuge starten? Wie geht es den Reisenden? Und so weiter und so fort. Nichts, was wir nicht schon in den vergangenen Tagen erzählt bekommen haben.
Das heißt natürlich nicht, dass das ganze Geschehen uninteressant ist, warum es dafür aber nun eine solche 45 Minuten (!) lange Sondersendung gebraucht hat?

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RTelenovela

Mein erstes Mal in 3D

Dienstag, den 20. April 2010
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Okay, es ist nicht wirklich mein erstes Mal gewesen. Meine bisherigen 3-D-Kinoerfahrungen beschränken sich aber auf das Imax und die einschlägigen Dokus. Auch einen 3-D-Auszug aus einem der “Harry Potter”-Filme habe ich dort gesehen. Und so richtig überzeugt hatte mich das nicht. Die schwere Brille drückte nach 15 Minuten, und ich fand es alles in allem sehr anstrengend.

Deshalb habe ich mich bislang auch immer geweigert, mir Filme in 3D anzusehen. Und weil der Eintritt so verdammt teuer ist.
Heute aber hatte ich die Gelegenheit, einen 3-D-Film in der Pressevorführung zu sehen: “Streetdance” startet am 3. Juni 2010 in den deutschen Kinos.
Fast wäre das Event ausgefallen, weil der Film nicht gestartet werden konnte, irgendwas mit einem Key. Was weiß ich, was das zu bedeuten hat.

Dann aber ging es los, in 3D. Die heutigen Brillen sehen glücklicherweise anders aus und sind auch leichter. Wie eine Sonnenbrille.
Und tatsächlich: Der Film bekommt eine Tiefe. Nicht die Handlung, dafür aber das, was man so sieht. Gegenstände, die weiter vorne stehen, ragen quasi aus der Leinwand hinaus. Es sieht aus, als ob der Film quasi über dem Publikum stattfindet.
Andererseits sehen die Menschen im Film an vielen Stellen aus wie Pappfiguren, die an irgendwelchen Gegenständen vorbeigeschoben werden. Das sieht dann im normalen 2-D-Film immer noch besser aus.
Auch kann ich es überhaupt nicht leiden, dass mir als Zuschauer ständig irgendwelche Gegenstände ins Gesicht geworfen werden – natürlich nur als 3-D-Effekt.

Fazit: Die Technik hat sich tatsächlich stark verbessert. Es ist nicht mehr so anstrengend, so einen Film zu sehen. Andererseits ist es nichts, was ich nun immer brauche. Ich werde wohl in den meisten Fällen das Herkömmliche vorziehen. Schon allein deshalb, weil ich es gar nicht einsehe, für 3-D-Film 3 Euro mehr zu zahlen als für den normalen Film. Schließlich ist der Film nicht teurer, nur weil er in 3-D läuft. Und der Eintrittspreis ist so der so mit 8 Euro nicht billig, bei mehr als 10 Euro ist die Grenze überschritten.

“Streetdance” an sich war übrigens recht unterhaltsam. Die Kritik zum Film ab 3. Juni im Kinobereich.

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