Tagesarchiv für 8. April 2010

RTelenovela

Tolles Berge!

Donnerstag, den 8. April 2010
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Ihr braucht einen Ausflugstipp? Ich habe heute gleich mehrere. Berge zum Beispiel ist sehr schön. Und da habe ich mich auch nicht verschrieben. Berge ist ein Ort, weshalb da auch keine Mehrzahl hinkommt. Berge, übrigens ein Ortsteil von Nauen, muss sich derzeit jeder Autofahrer gezwungenermaßen länger ansehen. Denn die B5 ist dort eine Großbaustelle und nur einspurig befahrbar. Und an der Baustellenampel verbringt man dann die eine, andere und diverse Minute. Im Stau gern auch zwei Phasen, die je an die rund fünf Minuten dauern. Tolles Berge!

Meine Reise ging weiter über Friesack nach Bartschendorf, einem Ortsteil von Dreetz in der Nähe von Kyritz. Dort fuhr ich an einer Gruppe junger Männer vorbei, teilweise in seltsamen Armeeklamotten, mit Rucksäcken. Verkappte Nazis auf Wandertag? VOX-Auswanderer im Probetraining? Und sie sahen mich an, als ob seit drei Jahren an der Stelle kein Auto mehr vorbeigekommen ist. Nun ja, abwegig ist das nicht, Bartschendorf liegt tatsächlich abseits von allem.
Allerdings hat Bartschendorf sogar etwas zu bieten, nämlich einen japanischen Garten, der sehr schön und sehenswert ist. Immer am Wochenende kann sich den jeder anschauen.

Und dann kann ich auch noch die erste Nacktbaderin verkünden: An einer Naturbadestelle in der Nähe von Kleßen sah ich sie. Nackt und … keine Ahnung, ob sie besonders schön war. Bis auf ihren Hintern konnte ich im Vorbeifahren nicht viel erkennen. Hätte ich vielleicht mal anhalten sollen?

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RTZapper

Starfighter – Mit Hightech in den Tod

Donnerstag, den 8. April 2010
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MI 07.04.2010 | 20.15 Uhr | arte

Die Menschen, die im Umfeld der Starfighter-Startplätze wohnten, wussten schon Bescheid. Wenn es plötzlich ganz ruhig war auf dem Gelände, dann muss wohl wieder einmal eines der Kampfflugzeuge abgestürzt sein. Wobei „wieder einmal“ in diesem Fall bedeutet: 270 Mal. In den 60er und 70er Jahren stürzten 270 Kampfflugzeuge des Typs Starfighter ab und rissen dabei 116 Piloten mit in den Tod. Und trotz dieser Katastrophenserie hielten die deutsche Regierung und die Luftwaffe an dem Flieger fest.

In der Dokumentation „Starfighter – Mit Hightech in den Tod“, die der Kulturkanal Arte heute Abend ausstrahlte, erzählt Kai Christiansen über das milliardenteure Unternehmen und den militärischen Größenwahn der damals noch jungen Bundesrepublik. 900 Kampfjets vom Typ F-104 Starfighter wurden in den 60er-Jahren bestellt, vor allem aus Angst vor einem Angriff der Warschauer-Pakt-Staaten. Doch die technische Entwicklung offenbart sich mehr und mehr als Desaster. Genaue Umstände nannte die Luftwaffe jedoch nicht und verhinderte die Aufklärung der Unfälle.

Die vom rbb, NDR und von arte produzierte Dokumentation zeigt die Schicksale einiger der tödlich verunglückten Starfighter-Piloten. Mit Hilfe von Zeitzeugeninterviews, Archivmaterial und Computeranimationen deckt Christiansen erstmalig einen großen Teil der geheimen Machenschaften von Politik, Militär und Industrie aus der damaligen Zeit auf.
Herausgekommen ist eine fast 90-minütige Mischung aus dokumenatarischem Wirtschaftskrimi und einem Melodram über die Hinterbliebenen. Schade nur, dass der Hintergrundsprecher etwas dröge seine Texte herunterliest.

(auch in der MAZ, 7.4.2010)

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RTelenovela

Verdammt lästige Kunden mit noch viel lästigerem Gepäck

Donnerstag, den 8. April 2010
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Ryanair scheinen die Kunden ganz schön lästig zu sein. Die Fluggesellschaft erhöht ihre Preise für die Gepäckmitnahme im Juli und August um 5 auf 20 Euro pro Stück.
Die Begründung: Die Fluggäste sollen dazu bewegt werden, nur mit den vorgesehenen 10 Kilogramm Handgepäck zu reisen und so Kosten und Zeit sparen.

So könnte man das natürlich auch nennen: Und gerade in den Sommermonaten, wo die Leute ja verreisen und Gepäck dabei haben das über das normale Handgepäck hinausgeht.
Ich nenne das Abzocke. Damit will die Firma skicherlich nur ihre billigen Tickets kompensieren. Hier eine Gebühr, da eine und da noch eine.
Das Motto von Ryanair scheint wohl zu lauten: Liebe Kunden, fliegen Sie mit uns, aber lassen Sie Ihren scheiß Kram zu Hause. Nicht, dass Sie uns noch zur Last fallen.

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