Tagesarchiv für 25. März 2010

RTZapper

Oberhavel TV: Testbild und plumpe Reklame

Donnerstag, den 25. März 2010
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DO 25.03.2010 | Oberhavel TV

Da hat wohl bei Oberhavel TV wieder irgendjemand den Stecker gezogen. Seit Dienstag präsentiert der heimische Kabelanbieter anstatt des wie immer hochinformativem Lokalfernsehens sein wunderschönes “Kabel Deutschland Birkenwerder”-Testbild.

Dabei habe ich mich doch schon so auf den Hypoxi-Beitrag gefreut. Was, ihr kennt Hypoxi nicht? Ihr habt den Beitrag nicht gesehen?
Dabei hat doch Oberhavel TV angeblich TAU – SEN – DE Anrufe bekommen, weil doch der Film sooo spannend und interessant war.
In dem Werbefilm redaktionellen Beitrag geht es um eine Abnahmemethode. Dabei macht man ein Training und schnallt sich dabei einen Bauchgürtel um. Sogar Sat.1-Megastar Annika Kipp (ja, genau die) findet die Hypoxi-Methode toll und kann es nur jedem empfehlen, wie sie sagt. Sie sei faul, mache nicht viel Sport, daber diese Abnahmemethode gehe schnell.

Warum hält Oberhavel TV seine Zuschauer eigentlich für so dumm? Warum zeigt der Lokalsender ein Firmenvideo außerhalb der Werbeinseln? Hoffentlich zahlt die Firma wenigstens ordentlich, denn seine Glaubwürdigkeit und Lokalkompetenz hat Oberhavel TV schon lange in den Mülleimer geschmissen.
Das zeigt auch der direkt danach gezeigte Werbefilm redaktionelle Beitrag über ein griechisches Lokal in Hennigsdorf, der garantiert demnächst als Werbespot zu sehen ist. Mit Lokalnachrichten hat das jedenfalls nichts zu tun.

Aber jetzt wollen wir erst mal abwarten, wann denn Oberhavel TV wieder auf Sendung geht. Wer weiß, ob die Verantwortlichen den Programmausfall überhaupt schon gemerkt haben.

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RTelenovela

Band im Keller – damals wie heute

Donnerstag, den 25. März 2010
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Irgendwann scheint sich im Leben alles zu wiederholen. Und heute hatte ich so einen Flash.
Ich besuchte die Band Jazzica Nabis in Birkenwerder. Sie tritt am Freitag beim Schooljam-Deutschlandfinale in Frankfurt/Main auf. Die fünf Jungs proben in einem Keller eines Einfamilienhauses. Dazu geht es eine Treppe runter in eine Art Waschküche, in der es relativ unordentlich aussieht. Davon geht der kleine Proberaum aus.
Ich unterhielt mich dann mit den Musikern, sie spielten mir was vor, und ich war begeistert.

Am 31. August 2001 erlebte ich das schon mal. Damals besuchte ich erstmals die Band Greensession in Hohen Neuendorf, um über sie zu schreiben. In einem Einfamilienhaus. Im Keller. Neben der Waschküche. Im kleinen Proberaum.
Sowohl bei Jazzica Nabis als auch bei Greensession handelt es sich um das Haus der Eltern des Schlagzeugers.
Auch Greensession waren im Schooljam-Finale – im Jahre 2004. Es reichte damals für einen Sonderpreis, also für den zweiten Platz.
Inzwischen heißt Greensession Radiopilot.

Mal sehen, was Jazzica Nabis am Freitag in Frankfurt schaffen. Die Chancen sollten groß sein, denn die Musik und die Show sind es wert.
Das Porträt über die Band am Freitag in der Zeitung und Freitagabend auf dieser Seite.

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