Tagesarchiv für 8. Februar 2010

RTelenovela

Und jetzt auch noch das kleine f

Montag, den 8. Februar 2010
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Der psychische Druck war einfach zu groß. Gestern musste ich ihm nachgeben. Ich konnte nicht mehr anders.
Ich bin jetzt auch bei facebook.

Schon seit ein paar Jahren tummele ich mich im VZ. Erst im StudiVZ, dem Studentenverzeichnis. Und als ich kein Studi mehr war, wechselte ich zur Schwester meinVZ.
Und damit hat man ja schon mal gut zu tun.
Die Seite pflegen. Bilder hochladen. sehen, was die Freunde so machen und geschrieben haben. Fotos ansehen. Kommentieren. Auf die Pinnwand schreiben. In den buschfunk schreiben. Sich über andere aufregen, die im Buschfunk ihr Gelaber loslassen.

Und jetzt auch noch facebook.
Schon vor einigen Monaten bekam ich eine Mail von einem Freund. Er sei jetzt bei facebook, stand in der Mail. Sie kam von eben jener Seite. Das Erschreckende: Im Anhang der Mail stand, wer sich denn noch dort tummele, den ich vielleicht kennen könnte. Darunter war beispielsweise ein Kollege aus Falkensee. Diesen Kollegen kennt allerdings mein Freund nicht. Dafür aber facebook die Adressbücher aller, die diese Funktion zulassen.
Der Freund schickt also die Mail an mich, und facebook stöbert sämtliche Adressverzeichnisse seiner Nutzer durch, um mich dort eventuell zu finden. Und beim Kollegen fand mich das System.

Gestern besuchte ich den facebook-Überläufer, ein weiterer Freund ist jetzt dabei, ich habe mir das angesehen, und so nahm das Unglück seinen Lauf.
Ich war sowieso lange wach, der Super Bowl lief im Fernsehen. Ich beschäftigte mich unterdessen mit facebook. Und damit hat man gut zu tun.
Anmeldung. Freunde suchen. Favoriten suchen. Gruppen suchen. Profilfoto. Rumsurfen, wer noch so dabei ist. Und so weiter. Da vergehen Stunden.
So zieht sich das durch den Tag. Da kommt eine E-Mail – irgendwer ist wieder mein Freund geworden. Auf meiner Pinnwand steht auch wieder was Neues, und was hat eigentlich X zu Y gerade gesagt? Kann ich jetzt alles lesen.
Ich bin so froh, dass ich endlich auch bei facebook bin.
Aber jetzt muss ich Schluss machen, ich habe grad ‘ne Mail bekommen. Bestimmt wieder von facebook. Wat’n Stress.

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RT im Kino

Julie & Julia

Montag, den 8. Februar 2010
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1949. Julia Child (Meryl Streep) ist die Frau eines US-Regierungsangestellten. In Paris entdeckt sie ihre wahre Berufung: das Kochen. Sie beschließt, ein französisches Kochbuch für Hausfrauen in den USA zu schreiben.
2002 in New York. Julie Powell (Amy Adams) arbeitet im öffentlichen Dienst in einem callcenter. Sie ist unzufrieden. Sie will irgendetwas Sinnvolles machen. Einen Blog schreiben zum Beispiel. Über das Kochen. Ihr Ziel: Innerhalb von 365 Tagen 524 Rezepte von Julia Child nachzukochen. Eine nervenaufreibende Angelegenheit.

“Julie & Julia” erzählt zwei Geschichten in einem Film. Zwei Geschichten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Julia kennt Julie nicht. Dafür aber kennt Julie alle rezepte von Julia, sie verehrt sie.
Der Film von Nora Ephron kommt zwar so ziemlich komplett ohne Spannungsmomente aus, macht aber dennoch Spaß. Das liegt vor allem an Meryl Streep, die die etwas exzentrische, ziemlich überkandidelte (und irgendwie dauerbetrunken wirkende) Hobbyköchin spielt. Der Part von Julie stellt den Gegenpol in der heutigen modernen Computerwelt dar. Und von dem vielen Essen bekommt man ganz sicher Wasser im Mund.
Letztlich recht simpel, aber trotzdem schön.

7/10

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RTZapper

Sportschau live: UEFA-EURO 2012 – Auslosung der Qualifikationsgruppen

Montag, den 8. Februar 2010
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SO 07.02.2010 | 11.50 Uhr | Das Erste

Lauter Angstgegner für die Qualifikation zur Fußball-EM 2012. Deutschland muss sich gegen die Türkei, Österreich, Belgien, Kasachstan und Aserbaidschan behaupten. Das große Zittern beginnt also spätestens nach der WM 2010 im kommenden Sommer.

Denn, und das hat uns Das Erste am Ende der Livesendung am Sonntagmittag ja noch mal vor Augen geführt, wir waren ja nicht immer bei Fußball-Europameisterschaften dabei. 1968 zum Beispiel, da konnte sich die Nationalmannschaft nicht für die EM qualifizieren. Genüsslich zelebrierte die Sportschau-Redaktion das damalige Versagen von Netzer Und Co.

Ach ja, Günter Netzer stand währenddessen im Sportschau-Studio neben seinem Kollegen Gerhard Delling und schaute ganz schön bedröppelt aus der Wäsche. Er nehme ihm das persönlich übel, dass man das so noch mal ausgebreitet habe, sagte Netzer zu Delling nach dem Beitrag. Da scheint wohl die Fernsehromanze eine kleine Delle bekommen zu haben.

Aber an sich wäre das doch mal eine gute Idee: Leute ins Studio holen und ihnen dann ihr Scheitern zeigen. Kerner müsste sich noch mal seine Erfurt-Sondersendung von 2002 ansehen. Gottschalk die “Wetten, dass…?”-Sendung mit der Buntstiftwette und Margarethe Schreinemakers ihre Live-Abschaltung von “Schreinemakers live” bei Sat.1.
Wäre doch mal ein nettes Showkonzept…

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