Tagesarchiv für 25. Januar 2010

RTelenovela

Dauerduscher (7): Lange nicht gesehen, Jünter!

Montag, den 25. Januar 2010
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(6) -> 24.11.2008

Erst vor einigen Tagen wurde ich gefragt, was eigentlich aus Jünter, dem Dauerduscher, geworden ist.
Die Frage kann ich heute beantworten. Jünter duscht immer noch gern.

Jünter heißt nicht wirklich Jünter. Ich weiß nicht, wie der Typ heißt, der im Turm öfter mal dauerduscht. Aber ich hab ihn schon so oft dort getroffen (und am 28.11.2005 erstmals über ihn geschrieben), dass ich ihm bald einen Namen gegeben habe.
Die eisigen Temperaturen nutzten Nico und ich für einen Besuch der Sauna. Und Jünter war schon da. Stand in der Saunadusche rum und duschte. Keine Ahnung, wie lange schon.

Etwa 40 Minuten (!) später, wir waren das erste Mal im Heißen und lagen nun auf einer der Liegen, lief Jünter an uns vorbei. Ab ins Schwimmbad. Nun bin ich ihm allerdings nicht gefolgt, um herauszufinden, ob er einfach nur die Duschlocation gewechselt. Aber ich vermute mal, er setzte seine Dauerduscherei in einer der Schwimmbadduschen fort.
Was wäre der Turm nur ohne Jünter?

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RTZapper

Der schöne Morgen: Seiffert vs. Jauch

Montag, den 25. Januar 2010
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MO 25.01.2010 | 5.05 Uhr | radioeins

Fast hätten die Hörer von radioeins auf ihren Morgenmoderator Marco Seiffert verzichten müssen. Wer weiß, wie lange er den “schönen Morgen” noch moderiert hätte, wäre er als Gewinner der Million bei Günther Jauchs RTL-Quiz “Wer wird Millionär?” aus dem Studio gegangen.

Am Ende gewann Seiffert aber “nur” 125000 Euro. In der Show am Freitag wusste er nicht, wo der Oktober 1867 nur rund drei Wochen dauerte. In Alaska nämlich.
Nun kauft sich Seiffert eine Wohnung in Berlin-Tegel und wird weiterhin zweiwöchentlich nach Potsdam düsen und die Morgenshow moderieren. Gott sei Dank!

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RTelenovela

Vor 20 Jahren (25): Das erste Anzeigenblatt

Montag, den 25. Januar 2010
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(24) -> 18.1.2010

Donnerstag, 25. Januar 1990.
Zum zweiten Mal liegt an diesem 25. Januar 1990 ein Anzeigenblatt unserer Zeitung bei. Die Premiere haben wir in der Woche zuvor wegen unserer “Westreise” nicht so genau mitbekommen.
Der “Havelland-Anzeiger” erschien jeden Donnerstag als Beilage der Märkischen Volksstimme.
“Riesiges Echo” ist die fette Überschrift in Ausgabe 2 der Zeitung. Denn das Blatt galt tatsächlich als etwas Besonderes: Die MV kooperierte mit dem Spandauer Volksblatt, das war somit die erste deutsch-deutsche Zusammenarbeit zweiter Zeitungen. Zumindest schaffte es der “Havelland-Anzeiger” deutschlandweit in die Schlagzeilen.
Wie lange es das Blatt dann noch gab – d

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RTelenovela

Glückwunsch, Sie haben den Kauf einer Weinlieferung gewonnen!

Montag, den 25. Januar 2010
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Die Grüne Woche 2010. Es war keine Fehlentscheidung, die Ausstellung in den Messehallen am grün beleuchteten Funkturm am Sonntag zu besuchen. Es war nicht übermäßig voll.
So spazierten wir ganz entspannt durch die Hallen, kauften Fischsuppe und Fischbrötchen an einem Stand von Mecklenburg-Vorpommern, in der Brandenburghalle eine Boulette und etwas zu trinken.

Und dann stand in der Frankreichhalle ein Mann vor uns und fragte, ob wir Weintrinker seien. Ich bin es nicht. Meine Eltern aber schon.
Aber die Falle schnappte zu. Denn sie sagten ja und ließen sich an den Stand führen.
Möchten Sie mal kosten? Meine Eltern wollten. Ich nicht.
Der hier ist doch lecker, oder? Sie fanden ihn lecker.
Der ist nicht so sauer, oder? Sie fanden, dass er nicht so sauer ist.
Und kosten Sie doch noch den hier. Sie kosteten.
Der Wein ist gar nicht so teuer, und wir liefern frei Haus, da kommen keine Kosten mehr auf Sie zu. Und Sie können sich auch aussuchen, wie viele Flaschen Sie haben möchten?
Der Mann ist Italiener, verkauft französischen Wein und weiß nicht, wie man den Ort Nantes ausspricht. Voll der Experte.
Verkaufen aber, das kann er verdammt gut. 18 Falschen sind es am Ende, drei Sechser-Verbindungen.
Darauf doch noch ein Glas Champagner. Übrigens, der Champagner, wie schmeckt der Ihnen? Ist doch was für spezielle Gelegenheiten, oder? Toll, oder?
Auch davon schwatzte er ihnen zwei Flaschen zu je 30 Euro auf. Und das auch nur – zwinker, zwinker – obwohl er so eine kleeeeine Menge gar nicht verkaufen darf.
Und Sie, junger Mann, auch mal was kosten? Was Süßes vielleicht? Ich kostete, sagte, es ist okay, verzichtete aber auf einen umfangreichen Einkauf.

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben den Kauf einer Weinlieferung gewonnen!
Der Spaß kostete dann 180 Euro, die Rechnung kommt, wenn der Wein – und der Champagner natürlich auch – geliefert wird.
Eigentlich kostet der Spaß sogar 190 Euro, denn der Spediteur will auch 10 Euro haben. Von wegen: keine Mehrkosten. Auch noch gelogen.
Der Mann hat Glück, dass er das Verkaufsgespräch nicht mit mir geführt hat. Oder hätte ich auch 190 Euro ausgegeben?
Zur Strafe musste mir meine Mutter am Nachbarstand eine große Flasche Mangolassi kaufen. Für schlappe 10 Euro. Aber das war dann auch egal.

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