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5×2 – Fünf mal zwei

MI 13.01.2010 | 22.50 Uhr | arte

Marion und Gilles lassen sich scheiden. Es hat einfach nicht mehr funktioniert in der Ehe. Der Film zeigt in fünf Abschnitten – vom Ende zum Anfang erzählt – wie sich ihre Ehe gestaltete, wie sie sich überhaupt kennen lernten.

So weit, so gut. Oder auch nicht gut. Denn “5×2” hat so gar nichts, was einen an einem Kinofilm interessieren könnte. Die Geschichte bietet kaum Außergewöhnliches, es gibt keinen wahren Spannungsbogen.
Wie gesagt – die fünf Geschichten dienen im Grunde dazu, die Geschichte ihrer Ehe aufzurollen. Und wir stellen fest: Es lief von Anfang an nicht allzu doll. Gilles wollte nicht die Geburt seines Sohnes miterleben, war regelrecht blockiert. Gefühle waren Fehlanzeige. In seiner Hochzeitsnacht pennt er ein, wobei seine Frau da auch nicht ohne ist.

Es passieren im einzelnen durchaus überraschende Dinge – aber gesamt betrachtet ist “5×2” ein recht öder Film. Nie waren die beiden sehr überschwänglich, sie scheinen nie so wirklich glücklich gewesen zu sein. Schockierendes passiert allerdings auch nicht. Gefühlskälte hier, ein Flirt da. Was auch die Scheidung nicht zu einer für den Zuschauer traurigen Angelegenheit macht. Das Ende ist der eigentliche Anfang der Geschichte – ein Happy End, von dem wir wissen, dass es nicht glücklich ausgehen wird.
Das (fast) jegliche Fehlen einer Emotion beim Sehen des Films, macht ihn überflüssig.
Dass die Schauspieler dabei eine gute Arbeit abliefern, macht die Sache in diesem Fall leider auch nicht besser.

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