Tagesarchiv für 3. Januar 2010

RTelenovela

Rügen 2010 (1): Der Binzer Neujahrskrieg

Sonntag, den 3. Januar 2010
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2009 -> 1.1.2010

Null. Und der Krieg begann.
Binz, am 1. Januar 2010 um 0 Uhr. Am Strand brach der Neujahrskrieg aus. Und sorgte wieder einmal für ein Superlativ.
Kaum war der Countdown runtergezählt, das Jahr da, begann das große Zischen, Knallen und Krachen. Wie war das mit der Wirtschaftskrise?
Ein Strand voller Menschen. Hunderte Menschen. Und überall Raketen und Böller. Wir fühlten uns schrecklich unsicher. Überall hätte es uns treffen können. Selbst den Rückzug konnten wir nicht antreten, wohin hätten wir gehen sollen? Um Haaresbreite gingen einige Böller an uns vorbei.
Irgendwann gab ich es auf. Ich stellte mich hin, wir unterhielten uns und sahen nicht mehr genau hin. Einfach ignorieren. So übersteht man den schwersten Neujahrskrieg. Und das Kalkül ging auf.
Eine halbe Stunden nach Mitternacht traten wir dann den Rückweg an. Die Knallerei war da nicht nicht zu Ende.
Aber: Wahnsinn. So etwas habe ich bisher noch nicht erlebt. Und der Strand war übersäht mit Dreck.

Ich hätte wetten können: Gleich am Neujahrsmorgen ist der Strand wieder sauber. Ich hätte die Wette verloren. Noch am Sonnabend lag der ganze Dreck noch überall am Strand rum.
Vielleicht hat aber den Saubermännern der Schnee einen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Neujahrsmorgen begann es zu schneien. Binz und der Rest der Insel bekamen ein weißes Kleid angezogen.
So einen richtigen Winterdienst scheint es in Binz allerdings nicht zu geben. Die Hauptstraße: eine glatte Strecke. Viele andere Wege: auch nicht geräumt oder Matsch.
Andererseits: Binz. Ein Wintertraum. Der Schmachter See ist zugefroren und weiß. Auf der Seebrücke ist es zwar glatt, aber der Anblick des winterlichen Ortes entschädigt für alles.

Rückweg. Der war ein Problem. Es war Sonnabend, alle wollten nach Hause, und die Straßen waren glatt.
Im Verkehrsfunk hieß es schon: Von Bergen bis Stralsund ist alles dicht. Und auch per Telefon kamen die ersten Botschaften. Stau schon in Zirkow, noch vor Bergen. Zwei Stunden von Binz bis Bergen.
Nächster Anruf von anderen bekannten: Stau auch auf der anderen Strecke schon ab Karow. Auch noch lange vor Bergen.
Wir warteten ab. Liefen noch mal durch Binz, auf die Seebrücke, gingen was Essen, fuhren zum Tanken.
Nächster Anruf: Die Nebenstrecke über Putbus und Garz ist frei.
Wir machten uns also auf den Weg. Die herrliche Allee vor Garz war zwar nicht grün wie im Sommer, weckte aber Erinnerungen an die Fahrt im Sommer. Und ich lernte ganz neue Orte kennen: Poseritz beispielsweise. Der Ort, wo dann auch unser Stau in Richtung Altefähr/Stralsund begann. Doch im Gegensatz zu den Leuten auf der Hauptstrecke auf der B96 brauchten wir trotzdem nur gute 75 Minuten von Binz bis Altefähr, auf dem Rügendamm rollte der Verkehr wieder.
Radiomeldungen, dass inzwischen auch auf der A20 zwischen Stralsund und Neubrandenburg Stau sei, bewahrheiteten sich nicht. Dafür aber der Stau auf der A11. Die Ostseewelle stimmte uns optimistisch. Aus den anfänglich 15 Kilometer wurden 12. Doch später, bei radioeins waren es plötzlich sogar 20 Kilometer. Unsere Sofortmaßnahme: Wir verließen die A20 bei Prenzlau. Ich rollte noch mal durch meine Bundeswehrheimat und weiter die B109 Richtung Berlin., Und es war erstaunlich: Die Strecke war zwar stellenweise schneebedeckt, aber völlig frei. 20 Kilometer Stau auf der A11 interessierten uns nicht mehr.
Freunde von uns nahmen alle Staus mit und brauchten fast acht Stunden. Wir nur fünf. So muss es laufen.

Unser neues Jahrzehnt begann also auf meiner Lieblingsinsel. Und vielleicht führt mich mein Weg Ende April wieder dorthin. Wir planen einen Kollegenausflug.

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RTZapper

Otto live! Das Original / Der Deutsche Comedypreis 2009

Sonntag, den 3. Januar 2010
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SA 02.01.2010 | 20.15 Uhr | RTL

Das Jahr 2010 ist gerade mal zwei Tage alt, und schon geht RTL die Puste aus. RTL beglückte seine Zuschauer an diesem Sonnabend mit einem extrem preiswerten Programm. Zum Jahresbeginn gut abgehangene Ware für Leute mit schlechtem Gedächtnis.

Für die, die die Ottoshow von 2008 immer noch nicht gesehen haben, zeigte RTL zur Primetime die x-te Wiederholung von “Otto live! Das Original”.
Vor gerade mal zwei Monaten wurde der “Deutsche Comedypreis 2009” vergeben. RTL zeigt ihn noch einmal zur besten Sendezeit.
Und gleich danach eine Chartshow mit den Jahreshits 2009. Lief das nicht auch schon zweimal?

Von RTL sind wir wirklich mehr gewöhnt als dermaßen öde Wiederholungen an einem Sonnabendabend. Das Schlimme: Die Quoten werden sicherlich gut sein. Und RTL musste dafür keinen Cent extra zahlen. Glückwunsch!

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ORA aktuell

S-Bahn: 2010 beginnt mit neuer Panne

Sonntag, den 3. Januar 2010
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Blackout bei der S-Bahn: In der Neujahrsnacht 2010 war der Verkehr von und nach Oranienburg vorübergehend gestört. Viele Fahrgäste warteten umsonst auf einen Zug.
Um 1.30 Uhr sorgte ein Stromausfall, der auch das Stellwerk in der Bornholmer Straße in Berlin betraf, für ein Chaos. Erst um 3 Uhr war die Störung behoben.

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RTZapper

Star Quiz mit Jörg Pilawa: Sonja Zietlow

Sonntag, den 3. Januar 2010
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SA 02.01.2010 | 20.15 Uhr | Das Erste

Na, Frau Zietlow? Haben wir uns ein bisschen erkältet, ja? Aber was war denn da bitte im “Star Quiz” in der ARD los? Sie wirken da ein bisschen, nun ja, wie soll ich sagen? Sie wirkten ein bisschen setsam.
Okay, Sie waren heiser. Und Sie haben bestimmt ein paar Mittelchen genommen, damit Sie trotzdem noch an dieser Show teilnehmen konnten. Aber in einem dieser Fläschchen muss noch irgendwas anderes drin gewesen sein.
Oder wie habe ich die dämlichen Grimassen zu verstehen, die Sie da ständig gemacht haben? Oder die dämlichen Sprüche, die kieksige Stimme. waren Sie etwa so ein bisschen…?

Also, ich will Sonja Zietlow nichts unterstellen, aber ihr Auftritt im ARD-Quiz war – und eigentlich mag ich die Frau – ein wenig anstrengend.

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aRTikel

Jette: Unfallgefahr

Sonntag, den 3. Januar 2010
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MAZ Oranienburg, 2.1.2010

Also nee, wissen se nee, manchmal frage ich mich, was unsere Freunde und Helfer eigentlich auf der Polizeischule gelernt haben. In der Nacht zum Dienstag war meine Erkenntnis: nicht viel.

Zwischen der Borgsdorfer Kreuzung und Havelhausen landete ein Autofahrer im Graben. Die Strecke war dicht. Von weitem sah ich aber nur gelbe Blinklichter und die blauen Rundumleuchten der Polizeiwagen. Eine richtige Absperrung jedoch gab es nicht. Weder an der Kreuzung noch am Unfallort. Also fuhr ich langsam ran, erkannte, dass ich nicht weiterkam. Gut, dass ich nicht schneller war. Denn bei der Straßenglätte wäre eine Vollbremsung kritisch geworden. Ohne weiteres hätte es zu einem schweren Folgeunfall kommen können. Ich wartete also. Und wartete. Der Polizist, der an seinem Einsatzwagen stand, hatte leider Besseres zu tun, als den Verkehr zu regeln. Ich glaube, er musste sich dringend mit jemandem unterhalten. Ich entschloss mich, umzudrehen und über Lehnitz nach Oranienburg weiterzufahren.

Was lernen die Polizisten auf der Polizeischule eigentlich? Sichere Straßensperren bei Dunkelheit und Glätte offenbar nicht, ärgert sich eure
Jette

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