Tagesarchiv für 8. September 2009

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Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Eisbären / Allein unter Schülern

Dienstag, den 8. September 2009
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DI 08.09.2009 | 20.15 Uhr | ZDF / Sat.1

Hannes Jaenicke der Tierschützer. Der sich für die Eisbären in Kanada einsetzt.
Hannes Jaenicke der Schauspieler. Der in einem Film um die Gunst junger Leute kämpft.
Der Tierschützer ist im ZDF zu sehen. Der Schauspieler bei Sat.1 Und das gleichzeitig. Na, was ist da denn wohl schief gelaufen. Das ist ja mal ein merkwürdiger Zufall.

Sowohl die Tierschutzdoku, die Jaenicke ein Anliegen ist, als auch der Film war eine Erstausstrahlung, und Jaenicke ist wohl der Letzte, der darüber glücklich ist.
Es kann kein Zufall sein, dass der Film parallel zur Doku läuft. Die Fernsehsender zeigen sich auf dem Rücken der zuschauer mal wieder die Zähne. Das kennen wir ja schon – ist aber immer wieder ärgerlich.

aRTikel

Nur noch heimliche Werkstattwerbung

Dienstag, den 8. September 2009
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Wirtschaft: Bauamt des Landkreises pocht darauf, dass drei Schilder in Gühlen-Glienicke abgebaut werden müssen

MAZ Neuruppin, 8.9.2009

Ingo Dahlenburg hat bald einen Termin im Kreisbauamt. Dieses hält seine drei Reklametafeln für illegal.

GÜHLEN-GLIENICKE
In Gühlen-Glienicke hat die Bürokratie Einzug gehalten. 17 Jahre standen drei Hinweisschilder der Autowerkstatt von Ingo Dahlenburg und Holger Rohr an den Ortseingängen und in der Dorfmitte. Die Mechaniker brauchen sie, und die Kunden auch: Die Firma liegt etwas versteckt in der Binenwalder Straße in zweiter Reihe. Jetzt sollen die Schilder weg.

Erst bekam Dahlenburg im Frühsommer Post vom Neuruppiner Ordnungsamt, später vom Bauamt des Landkreises. Ihrer Ansicht nach sind die Tafeln nicht genehmigt und sollen auch nachträglich nicht gestattet werden. Dabei hatten Dahlenburg und Rohr eine Genehmigung – vor 17 Jahren, als sie die Firma eröffnet haben und die Schilder aufstellten. Herbert Kollan, der damalige Bürgermeister von Gühlen-Glienicke, erinnert sich noch daran, ist sogar bereit, eine eidesstattliche Erklärung abzugeben. Doch Ingo Dahlenburg hat das entsprechende Schriftstück nicht mehr. Das könnte ihm nun zum Verhängnis werden – nach so langer Zeit. „Am meisten ärgert mich, dass in den vergangenen Monaten niemand persönlich bei uns war und sich das Problem angesehen oder mit uns gesprochen hat“, sagt Ingo Dahlenburg.
Er befürchtet, dass potenzielle Kunden die Werkstatt nicht mehr finden. Ein Schild nur direkt an der Einfahrt würde wenig nützen, da sie ja einige Meter entfernt von der Hauptstraße liege. Dahlenburg glaubt, dass er dadurch schon einige Aufträge verloren habe, besonders von Urlaubern, die eine Werkstatt suchten. Fünf Arbeitsplätze seien gefährdet. „Ich frage mich auch, was die Behörde eigentlich in den vergangenen Jahren getan hat, in denen die Schilder schon standen“, so Dahlenburg.

Nach dem ersten MAZ-Artikel vom Juli ist das ZDF auf den Fall aufmerksam geworden. Ein Bericht über den Fall lief am Sonntagmittag im „Blickpunkt“-Magazin. Inzwischen hat Ingo Dahlenburg einen Termin beim Kreisbauamt. Die Aussprache ist am 17. September.