Tagesarchiv für 6. September 2009

aRTikel

Jette: (K)ein Blick aufs Denkmal

Sonntag, den 6. September 2009
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MAZ Oranienburg, 5.9.2009

Also nee, wissense nee, was würden wir nur ohne die Denkmalschutzbehörde machen? Wegen ihr haben wir nämlich wieder einen total freien Blick auf das Blumenthalsche Haus am Oranienburger Schlossplatz. Heute ist da eine italienische Gaststätte drin. Bis vor ein paar Tagen war die Terrasse zum Schlossplatz mit kleinen Trennwänden eingezäunt. Doch die sind nun weg. Denn der Denkmalschutz legte sein Veto ein. Weil wir das alte Haus nicht mehr sehen könnten, so das Argument.
Ist mir bisher gar nicht aufgefallen. Ich hatte eigentlich immer einen ganz wunderbaren Blick auf das alte Gebäude. Zumal diese kleinen Grenzwände eine gewisse Gemütlichkeit erzeugten. Jetzt ist es einfach nur noch zugig.
Und was ist denn mit den anderen alten Bauten in der Stadt? Vor lauter Wahlplakaten sehe ich seit Wochen das Runge-Gymnasium gar nicht mehr. Auch das Postgebäude ist umzingelt von bunten Politikerfotos. Wer schreitet da endlich mal ein? Und wieso soll eigentlich das rumplige Kopfsteinpflaster in der Bernauer Straße weggerissen werden? Steht das nicht auch unter Denkmalschutz? Die Behörde, die sonst viel Gutes tut, ist diesmal ein wenig übers Ziel hinausgeschossen, findet eure
Jette

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RTZapper

Hautnah

Sonntag, den 6. September 2009
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SA 05.09.2009 | 20.15 Uhr | ProSieben

Zwei Paare suchen nach Liebe und Wahrhaftigkeit in ihrem Leben – und setzen so einen Reigen von Begehrlichkeiten, Betrug und Verletzungen in Gang, der am Ende nur Verlierer zurücklässt.

Ein sehr bemerkenswerter Film. Und das aus mehreren Gründen. Zwischenzeitlich dachte ich, einem echten Flop beizuwohnen. Diese merkwürdigen Zeitsprünge und dieser Beziehungsreigen gingen mir auf den Keks. Und dazu noch das ewige Gerede, das nicht enden wollte. Doch dann wuchs meine Begeisterung mit jeder Minute. Weniger, weil das ich das Geschehen besonders toll fand. Viel mehr, weil es dazu führte, dass nach dem Film darüber diskutiert werden konnte. Man versucht nachzuvollziehen, was Dan, Larry, Anna und Alice dazu bewog, ihren Beziehungskram so durchzuziehen, wie sie es im Film tun.
Ist Larry durch und Durch ein Arschloch, jemand, der seinen Willen durchsetzt, egal, mit welchen Mitteln? Und überhaupt – sind die Männer immer an allem schuld? Ist Anna am Ende wirklich glücklich? Lauter Fragen, die im Raum stehen.
Dass der eine oder andere Dialog seltsam hölzern wirkt, sei an dieser Stelle verziehen. Der interessante Stoff macht das ganze wieder wett.

Klar, das Ganze scheint ein Drunter und Drüber zu sein. Aber ganz unglaubwürdig scheint die Geschichte dennoch nicht.
Sie zeigt, was Lügen und brutale Wahrheiten bewirken können.

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ORA aktuell

Laubeneinbrüche: 20-Jähriger kann nicht anders

Sonntag, den 6. September 2009

Unglaublich: Ein 20-Jähriger ist in der Oranienburger Ladestraße in eine Laube eingebrochen. Und das nicht zum ersten Mal.
2008 brach der junge Mann zehnmal dort ein, erhielt ein Aufenthaltsverbot für Oranienburg und später eine Jugendfreiheitsstrafe.
Am 21. August kam er frei und hatte offenbar nichts Besseres zu tun, als erneut zum Tatort zurückzukehren.

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RTelenovela

Wenn’s knallt, sind’s die Schützen

Sonntag, den 6. September 2009
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In den Mittagsstunden knallte es ordentlich in Oranienburg. Mehrere Böllerschläge hintereinander. Immer mal wieder, und das eine gute Viertelstunde lang. Nein, keine Explosionen. Keine Feuerwerksböller. Die Schützen hatten mal wieder Ausgang und durften in ihren lustigen Uniformen auf die Straße.

Ich mag die Schützen nicht. Ich finde es dämlich, mit Kanonen in die Luft zu schießen. Es ist laut, vielen macht es vielleicht auch Angst. Und: Es ist unglaublich überflüssig. Dazu noch diese unsinnigen Uniformen, die vielen Orden, die sich die Herren gern anheften und das Gehabe, in der Stadt eine wichtige kulturelle Stütze zu sein.
Ich brauche die Schützen nicht. Schießen und Orden und Uniformen sind ein für mich suspektes Hobby. Dementsprechend fand das Schützenfest heute in Oranienburg ohne mich statt.
Von den beknackten Böllern, die ich mit anhören durfte, mal abgesehen.

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