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Solange du da bist

DO 13.08.2009 | 22.45 Uhr | Das Erste

Dauerlächlerin Reese Witherspoon bekam 2006 den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Nein, nicht für „Solange du da bist“, sondern für ihre Rolle im Johnny-Cash-Film „Walk The Line“. „Solange du da bist“ hätte diesen Oscar auch nicht wirklich verdient. Nicht für diese Geschichte aus dem Baukasten.

Nach dem Tod seiner Frau zieht Architekt David Abbott (Mark Ruffalo) in sein neues Appartement ein. Doch bald bekommt er großen Ärger. Denn plötzlich steht eine junge Frau in seiner Wohnung und behauptet, sie wohne hier. Elisabeth (Reese Witherspoon) hat auch tatsächlich einmal in dieser Wohnung gelebt. Aber jetzt – jetzt ist eben alles anders. Auch, dass sie plötzlich durch Wände gehen und sich in Luft auflösen kann. David beginnt, der Sache auf den Grund zu gehen und kommt sehr bald dem Geheimnis auf die Spur. Doch da – hach ja – ist es schon längst um ihn geschehen. Stichwort: Liebe. Und – ganz klar – Herzschmerz.

Die Geschichte an sich könnte eigentlich ganz nett sein. Doch leider bietet sie nichts Neues, ist letztlich nur eine Variante des sehr viel besseren Herz-Schmerz-Dramas „Stadt der Engel“ (auch wenn dieser ebenfalls nur ein Remake war). Da helfen selbst einige kleine putzige Einfälle nicht aus, um diesem Film ein gewisses Etwas zu geben. Diese Romanze bleibt leider überwiegend blass und löst nur wenige wohlige Gefühle aus.

Es heißt, während der Dreharbeiten für diesen Film sei Mark Ruffalo plötzlich aus dem Kulissenfenster gesprungen mit den Worten: „Ich kann das nicht mehr ertragen!“ Später sagte er, es sei nur ein Scherz gewesen. Sicher?

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