RT im Kino

Fanboys

Die sind schon seltsam, diese Trekkies. Diese Typen, die auf “Star Trek” (Raumschiff Enterprise) stehen. Die Nerds, die auf “Star Trek” stehen, sind jedoch nicht zwingend besser. Ein bisschen seltsam, überdreht und Zitate runterspulend.
Eigentlich ist eine eine spannende Idee, aus dem “Konflikt” zwischen Star Trek und Star wars eine Komödie zu entwerfen. Doch diese idee ist in “Fanboys” nur mittelmäßig gut umgesetzt. Semilustig.

Auf einer Party trifft Eric (Sam Huntington) auf seine alten Freunde wieder. Er erfährt, dass Linus (Christopher Marquette) krebs hat und nur noch wenige Monate zu leben hat. Eric und die Freunde wollen nun zum Anwesen von Filmemacher George Lucas reisen, um sich die Rohfassung des in einem halben jahren startenden neuen “Star Wars”-Film anzusehen.
Eine Reise voller Hindernisse.

Ein bisschen Wissen rund um die hier angesprochenen Filme sollte schon vorhanden sein, ansonsten wäre das verständnis eher begrenzt.
Es fällt auf, dass die Trekkies in diesem Film als totale Volldeppen dargestellt werden, was zeigt, auf welcher Seite die Drehbuchauoren wahrscheinlich stehen. Die Geschichte hat ihre guten Momente, die aber leider nicht richtig ausgekostet werden. Viel zu oft treten an diese Stelle alberne Pennälerscherze, die nicht mehr als ein müdes Lächeln hervorrufen. Und warum die Krebserkrankung von Linus so ziemlich im ganzen Film nicht zur Sprache kommt, bleibt auch ein Geheimnis. Eine zweite, ernsthaftere Ebene, hätte dem ganzen gut getan. So war diese Aufhängung an das Thema überflüssig und verschenkt.
“Fanboys” ist eine Teeniekomödie über ein Thema, das Teenies eigentlich kaum anspricht. Es hätte sehr viel mehr sein können.

5/10

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